Außerbetriebsetzung eines Fahrzeugs
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Außerbetriebsetzung eines Fahrzeugs
[Nr.99036008070002 ]

Leistungsbeschreibung

Seit dem 01. März 2007 wird zwischen vorübergehender und endgültiger Stilllegung nicht mehr unterschieden. Ein Fahrzeug hat entweder den Status "zugelassen" oder "außer Betrieb gesetzt". Dies hat u. a. zur Folge, dass Fahrzeuge max. 7 Jahre lang wieder ohne Neuabnahme zugelassen werden. Es ist lediglich eine Hauptuntersuchung erforderlich. Dies bringt eine Erleichterung für den Halter, der außerdem die Kosten für eine Neuabnahme einspart.
Rückfahrten nach Entfernung der Stempelplaketten dürfen mit den ungestempelten Kennzeichen in dem auf dem Kennzeichen ausgewiesenen Zulassungsbezirk und im angrenzenden Bezirk am Tag der Abmeldung (Außerbetriebsetzung) bis längstens 24 Uhr durchgeführt werden. Dabei müssen die Kennzeichen am Fahrzeug angebracht sein. Bei der Fahrt müssen Sie den kürzesten Weg (ohne Umweg) nehmen.

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An wen muss ich mich wenden?

Zuständig ist die Zulassungsbehörde Ihres Landkreises bzw. Ihrer kreisfreien Stadt.
Jedoch können Fahrzeuge auch in jeder anderen Stadt/jedem anderen Landkreis abgemeldet werden.

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Wichtige Hinweise

Dieser Vorgang kann auch durch eine beauftragte Person (ohne schriftliche Vollmacht) vorgenommen werden.
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    Welche Fristen muss ich beachten?

    Zu beachten ist eine wichtige Neuerung bezüglich der Wiederzuteilung des Kennzeichens:

    Fahrzeuge, die ab dem 01.03.07 außer Betrieb gesetzt werden, "behalten" nicht mehr automatisch "ihr" Kennzeichen. Dieses wird künftig nach kurzer Frist vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) wieder freigegeben. Wenn Sie dieses Kennzeichen anschließend wieder für die spätere Wiederzulassung verwenden möchten, sollten Sie unbedingt eine Vorreservierung Ihres Kennzeichens bei der Zulassungsbehörde vornehmen lassen.

    Bei Fahrzeugen, die vor dem 01.03.2007 nach altem Recht stillgelegt wurden, werden die Kennzeichen erst 18 Monate nach Stilllegung freigegeben.

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    KFZ online

    Internetbasierte Fahrzeugzulassung (iKFZ)

    Mit dem Projekt „I-KFZ“ (internetbasierte Fahrzeugzulassung) soll die Fahrzeugzulassung einfacher, bequemer und effizienter gemacht werden und dadurch Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und die öffentliche Verwaltung entlasten.

    Die Entwicklung der internetbasierten Fahrzeugzulassung erfolgt stufenweise:

    Stufe 1: Seit dem 1. Januar 2015 können internetbasierte Anträge zur Außerbetriebsetzung für zulassungspflichtige Fahrzeuge gestellt werden.
    Grundlage hierfür war die Einführung einer neuen Zulassungsbescheinigung Teil I (ZB I) und neuer Stempelplaketten mit verdeckten Sicherheitscodes.

    Stufe 2: Seit dem 1. Oktober 2017 kann auch die Wiederzulassung auf denselben Halter im selben Zulassungsbezirk und mit dem bei der Außerbetriebsetzung reservierten Kennzeichen im Internet beantragt werden. Mit der Einführung dieses Verfahrens wurden die Grundlagen für die Digitalisierung weiterer Zulassungsverfahren von Fahrzeugen geschaffen.

    Stufe 3: Seit 06.05.2020 ist die internetbasierte Abwicklung von Zulassungsvorgängen auf alle Geschäftsvorgänge (jetzt auch Neuzulassung, Umschreibung und alle Varianten der Wiederzulassung) ausgeweitet und die Automatisierung noch stärker ausgebaut. Erstmals wird die vollautomatisierte Antragsbearbeitung und -entscheidung für die Außerbetriebsetzung sowie für die Umschreibung unter Kennzeichenbeibehaltung auch bei Halterwechsel und für die einfache Adressänderung eingeführt. Bei der Umschreibung besteht nun für die neue Halterin / den neuen Halter die Möglichkeit, das Fahrzeug direkt nach Abschluss des internetbasierten Verfahrens in Betrieb zu nehmen.


    Voraussetzung für die internetbasierten Vorgänge ist:

    • ein nach dem 01.01.2015 zugelassenes Fahrzeug
    • KFZ-Kennzeichen mit Stempelplaketten mit verdeckten Sicherheitscode
    • Zulassungsbescheinigung Teil I mit verdecktem Sicherheitscode
    • der Besitz eines neuen Personalausweises (nPA) oder elektronischen Aufenthaltstitels  ( eAT) mit freigeschalteter Online-Ausweisfunktion ( eID)
    • ein Kartenlesegerätes oder ein geeignetes NFC-fähiges Smartphone inkl. 6-stellige PIN oder ein Smartphone mit kostenloser "AusweisApp2" (www.ausweisapp.bund.de)
    • eine Software, für die sichere Verbindung zwischen Ihrem Ausweis und Ihrem Lesegerät
    • Hinweis: Seit 06.05.2020 ist für die Außerbetriebsetzung eines Fahrzeuges die Authentifizierung der Person durch die online- Ausweisfunktion des neuen Personalausweises nicht mehr erforderlich.

    Bezahlmöglichkeiten


    per Kreditkarte (Die Kreditkartenzahlungen erfolgen im 3-D Secure Verfahren.)

    Icon Visa Icon MasterCard

    oder über folgende Bezahlportale

    Icon PayPal Icon PayDirekt
    GiroPay - weitere Bezahlart ab demnächst möglich  

    Zugang zum Portal der Landeshauptstadt Magdeburg

    Ausführliche Beschreibungen

    Hier erfahren Sie anhand von ausführlichen Beschreibungen mit Film, wie Sie für die einzelnen Zulassungsvorgänge vorgehen können: Link zu den Beschreibungen
    • Wie funktioniert die vollautomatisierte Außerbetriebsetzung eines Fahrzeuges im Internet?
    • Wie funktioniert die Wiederzulassung eines Fahrzeuges im Internet?
    • Wie funktioniert die Umschreibung bei Halterwechsel und Kennzeichenmitnahme eines Fahrzeugs im Internet?usw.
    • Welche Unterlagen werden benötigt? mit Musterbildern
    • Wie wird eine Stempelplakette angebracht?
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    Gebühren

    • Gebühr: 6,90 Euro
      Außerbetriebsetzung innerhalb und außerhalb des Zulassungsbezirkes. Im Einzelfall können zur Grundgebühr zusätzliche Kosten hinzukommen.
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    Welche Unterlagen werden benötigt?

    • Zulassungsbescheinigung I (alt: Fahrzeugschein), wenn der Halter persönlich erscheint.
      Wenn eine beauftragte Person die Außerbetriebsetzung vornimmt, hat diese eine vom Halter gefertigte formlose Erklärung vorzulegen, woraus die Berechtigung ersichtlich ist.
    • Wenn das Fahrzeug auf eine juristische Person zugelassen war, ist grundsätzlich die Zulassungsbescheinigung II vorzulegen.
      - Bei einer eingetragenen Sicherungsübereignung wird die Vorlage der Zulassungsbescheinigung II durch die schriftliche Zustimmung der Bank zur Außerbetriebsetzung ersetzt.
    • Kennzeichenschilder
    • Betriebserlaubnis bei zulassungsfreien Fahrzeugen wie Leichtkrafträder
    • formlose Verbleibserklärung bzw. Verwertungsnachweis (bei Entsorgung von PKW's und Klein-LKW's bis 3,5t Gesamtgewicht im Ausland bzw. deren Verwertung im Inland)
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    Urheber

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    Siehe auch

    • Ein Kraftfahrzeug stilllegen lassen
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    Dokumente

    Dokument anzeigen: SEPA - Lastschriftmandat mit Vollmacht für die Zulassung eines Fahrzeuges durch Bevollmächtigte
    SEPA - Lastschriftmandat mit Vollmacht für die Zulassung eines Fahrzeuges durch Bevollmächtigte
    PDF, 540 kB »

    Dokument anzeigen: Mitteilung über die Veräußerung eines Fahrzeuges
    Mitteilung über die Veräußerung eines Fahrzeuges
    PDF, 100 kB »

    Dokument anzeigen: SEPA - Lastschriftmandat für den Einzug der Kraftfahrzeugsteuer
    SEPA - Lastschriftmandat für den Einzug der Kraftfahrzeugsteuer
    PDF, 304 kB »