Corona: Weitere Öffnungsschritte bei Inzidenz unter 35
Hilfsnavigation
D115 Ihre Behördennummer

Weitere Öffnungsschritte

Unterschreitet der Inzidenzwert in einem Landeskreis oder einer kreisfreien Stadt an fünf aufeinanderfolgenden Tagen den Wert von 35 Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100.000 Einwohner*innen, gelten laut der Ersten Änderung der Dreizehnten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung nach §13, Absatz 2 folgende weitere Öffnungsschritte:
Corona: Maßnahmen bei einer Inzidenz unter 35 © by-studio
©
© by-studio

Bei allen Veranstaltungen und Öffnungen gelten laut der Ersten Änderung der Dreizehnten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung  Zulassungsbeschränkungen und teilweise Nachweisverfolgungen. Zu diesen Zulassungsbeschränkungen zählen u.a. das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Maske, das Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln sowie eine Negativtestung, die nicht älter als 24 Stunden sein darf.
Vollständig geimpfte und genesene Personen werden bei den Personenbegrenzungen von Veranstaltungen u.ä. nicht mitgezählt!
Die  geänderte Dreizehnte SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt gilt vorerst bis 29. Juni 2021.

Kontaktbeschränkungen 

  • Ab einer Inzidenz von unter 35 sind der Aufenthalt im öffentlichen Raum sowie private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten einer Person mit höchstens zehn weiteren Personen – unabhängig aus wie vielen Hausständen - gestattet.

Gastronomie, Tourismus und Einzelhandel 

  • Reisebusreisen, Stadtrundfahrten und vergleichbare touristische Angebote dürfen wieder durchgeführt werden. Hierbei sind ein tagesaktueller Negativtest und das Tragen einer FFP2-Maske bindend.

  • In den Innenräumen von gastronomischen Einrichtungen entfällt die zeitliche Begrenzung der Bewirtung, die Vorlage eines tagesaktuellen Tests bleibt erhalten. In der Außengastronomie benötigen Gäste keinen Test mehr.
  • Es dürfen höchstens elf Personen an einem Tisch im Innen- oder Außenbereich  zusammenkommen.
  • Der Verzehr von „to go-Speisen bzw. -Getränken“ ist wieder in einem Radius von 50 Meter zum Abgabeort gestattet.

  • Für den Einzelhandel entfällt die Pflicht zum Führen eines Anwesenheitsnachweises, jedoch ist durch Zugangsbeschränkungen oder Einlasskontrollen die Personenzahl im Ladengeschäft auf höchstens einen Kunden je 10 Quadratmeter zu beschränken.

Freizeitangebote 

  • Konzerte und Proben von Gesangsgruppen, Chören, Orchestern und Musikgruppen sind sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien unter Einhaltung eines Mindestabstandes von zwei Metern zulässig.
  • Streichelgehege, Tierhäuser und andere Gebäude in Tierparks, zoologischen und botanischen Gärten sowie ähnliche Freizeitangebote dürfen wieder für den Publikumsverkehr öffnen. Für das Betreten von Tierhäusern und anderen Gebäuden ist ein negativer Corona-Test erforderlich.
  • Freizeit- und Spaßbäder dürfen für den Publikumsverkehr geöffnet werden, wobei die zulässige Personenanzahl auf eine Person je 20 angefangene Quadratmeter begrenzt ist und ein tagesaktueller Test benötigt wird.
  • Reine Frei- und Strandbäder dürfen ohne Testung genutzt werden.
  • Außenbereiche von Freizeitparks dürfen wieder für den Publikumsverkehr öffnen.
  • Auch Saunas dürfen wieder für den Publikumsverkehr geöffnet werden, wobei Aufgüsse untersagt sind.
  • Ferienlager und Ferienfreizeiten dürfen unter bestimmten Voraussetzungen wieder öffnen. Vorausgesetzt werden Tests zu Beginn des Ferienlagers oder der Ferienfreizeit und Anwesenheitsnachweise. Näheres regelt der Erlass zur Durchführung von Modellprojekten im Bereich Ferienfreizeiten für Kinder, Jugendliche und Familien

Veranstaltungen, Messen, Spezialmärkte u.v.m. 

  • Professionell organisierte Veranstaltungen dürfen in geschlossenen Räumen mit höchstens 100 und im Freien mit höchstens 250 negativ getesteten Personen stattfinden; vollständig geimpfte und genesene Personen bleiben bei der Berechnung unberücksichtigt.
  • Trauungs-, Trauer- und Bestattungszeremonien sowie Beisetzungen dürfen unabhängig einer Personenzahl im engsten Familien- und Freundeskreis stattfinden.
  • Professionell organisierte Messen und Ausstellungen dürfen in geschlossenen Räumen mit höchstens 100 und im Freien mit höchstens 250 negativ getesteten Personen stattfinden; vollständig geimpfte und genesene Personen bleiben bei der Berechnung unberücksichtigt.
  • Professionell organisierte Spezialmärkte dürfen in geschlossenen Räumen mit höchstens 100 und im Freien mit höchstens 250 negativ getesteten Personen stattfinden; vollständig geimpfte und genesene Personen bleiben bei der Berechnung unberücksichtigt.
  • Prostitutionsstätten, -fahrzeuge und -vermittlung darf im Sinne des Prostitutionsschutzgesetzes wieder betrieben werden, wenn die allgemeinen Hygieneregeln eingehalten werden.
  • Öffentliche und private Bildungseinrichtungen sowie vergleichbare Einrichtungen können für den Publikumsverkehr – unabhängig von der Gruppengröße – wieder öffnen. Ein tagesaktueller Test ist Voraussetzung.

Kultureinrichtungen 

  • Planetarien und Sternwarten dürfen wieder für den Publikumsverkehr geöffnet werden, wobei die Anzahl der Besucher*innen in geschlossenen Räumen auf höchstens 250 und im Freien auf höchstens 500 negativ getestete 
    Personen beschränkt ist. Abstandsregeln müssen eingehalten werden. 
  • Literaturhäuser, Theater (jeder Art), Kinos, Konzerthäuser und Veranstaltungsorte dürfen für den Publikumsverkehr öffnen. In geschlossenen Räumen dürfen höchstens 250 und im Freien höchstens 500 negativ getestete 
    Personen zugelassen werden.
  • Soziokulturelle Zentren, Bürgerhäuser und Angebote der Mehrgenerationenhäuser dürfen für Gruppen mit höchstens 25 negativ getesteten Personen öffnen.
  • Stadt- und Naturführungen dürfen mit höchstens 50 negativ getesteten Personen stattfinden. 

Professionelle Sportveranstaltungen, Sporteinrichtungen und Rehasport 

  • Zugelassene Sportbetriebe dürfen in geschlossenen Räumen 250 und im Freien bis zu 500 negativ getestete Personen als Zuschauer*innen zulassen; vollständig geimpfte und genesene Personen bleiben bei der Berechnung unberücksichtigt.
  • Der Trainingsbetrieb des organisierten Sports in geschlossenen Räumen ist ohne Vorgabe der Gruppengröße gestattet, wobei die Anzahl der Personen auf eine Person je 20 angefangene Quadratmeter begrenzt ist.
  • Der organisierte Sportbetrieb außerhalb des Trainingsbetriebs ist im Freien als Kontaktsport mit höchstens 30 Personen und kontaktfrei mit höchstens 200 Personen gestattet.
  • Ärztlich angeordneter Reha-Sport kann in geschlossenen Räumen ohne Vorgabe der Gruppengröße durchgeführt werden. Der Mindestabstand von 1,5 Metern muss eingehalten werden.
  • Fitness- und Sportstudios sowie Tanz-, Ballett- und Yogaschulen sowie andere Präventionskurse dürfen ohne Vorgabe einer Gruppengröße geöffnet werden, so lange der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Teilnehmenden eingehalten wird.

Überschreitet ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt die Sieben-Tage-Inzidenz von 35 an drei aufeinanderfolgenden Tagen, treten die oben genannten Regelungen wieder außer Kraft.