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Gesundheitsnetzwerk

Gemeinsam für ein gesundes Magdeburg

Gemeinsam für ein gesundes Magdeburg

Das Gesundheitsnetzwerk Magdeburg ist ein aktives Bündnis von rund 80 Akteurinnen und Akteuren aus Verwaltung, Einrichtungen, Vereinen und weiteren Institutionen. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen in Magdeburg zu fördern und gesundheitsförderliche Lebensbedingungen nachhaltig weiterzuentwickeln.
Das Gesundheitsnetzwerk versteht sich dabei ausdrücklich als aktives Bündnis und nicht nur als Plattform für Information und Austausch. Die Zusammenarbeit soll konkrete Impulse geben und dazu beitragen, dass aus gemeinsamen Ideen auch praktische Schritte entstehen. Aus der Netzwerkarbeit entwickeln sich Kooperationen, gemeinsame Veranstaltungen, Projekte und weitere Aktivitäten, die die Gesundheitsförderung in Magdeburg voranbringen.


Leitlinien zur Förderung der Gesundheit in Magdeburg

Leitlinien zur Förderung der Gesundheit in Magdeburg

Die Leitlinien schaffen einen gemeinsamen Orientierungsrahmen für die Gesundheitsförderung in Magdeburg und unterstützen die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteurinnen und Akteure. Sie bündeln Erfahrungen und Perspektiven aus dem Gesundheitsnetzwerk und helfen dabei, gemeinsame Ziele zu formulieren und Aktivitäten aufeinander abzustimmen. Entstanden sind sie in einem gemeinsamen Beteiligungsprozess, insbesondere unter Einbeziehung der vier Arbeitsgruppen. Die Leitlinien sind dabei kein starres Regelwerk, sondern ein lebendiger Rahmen, der sich an den Entwicklungen und Bedarfen der Landeshauptstadt Magdeburg weiterentwickeln kann.


Die Leitlinien umfassen sechs zentrale Bereiche:

  1. Lebensweltnahe Prävention und Gesundheitsförderung
  2. Chancengleichheit im Zugang zur Gesundheit
  3. Vernetzung und Transparenz
  4. Stärkung der mentalen und sozialen Gesundheit
  5. Digitale Teilhabe und Erreichbarkeit
  6. Gesundheit im Alter

Aktuelles und Termine

Aktuelles und Termine

Hier finden Sie die Termine der Arbeitsgruppensitzungen und Veranstaltungen des Gesundheitsnetzwerks Magdeburg.


Termine der Arbeitsgruppen

AG Arbeit und Gesundheit:
10.09.2026, 12:00 Uhr bis 13:30 Uhr (per Zoom)
19.11.2026, Uhrzeit wird noch festgelegt (Hochschule Magdeburg-Stendal)

AG Mentale Gesundheit:
wird noch bekannt gegeben

AG Gesundheitliche Chancengleichheit:
18.09.2026, 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr (in Präsenz)
13.11.2026, 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr (per Zoom)

AG Selbstbestimmt und Aktiv im Alter und mit Einschränkungen:
23.11.2026, 13:30 Uhr bis 15:30 Uhr (in Präsenz)

Anmeldungen zu den Arbeitsgruppen können an gesundheitsnetzwerk@stadt.magdeburg.de gerichtet werden.


Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppen

Gemeinsam an Gesundheitsthemen arbeiten

Die vier thematischen Arbeitsgruppen bilden einen zentralen Bestandteil der Arbeit des Gesundheitsnetzwerks Magdeburg. Hier wird die fachliche Zusammenarbeit konkret: Akteurinnen und Akteure aus unterschiedlichen Bereichen bringen ihre Erfahrungen und Fachkenntnisse ein, tauschen sich zu aktuellen Entwicklungen aus und arbeiten gemeinsam an gesundheitlichen Fragestellungen.

Die Arbeitsgruppen bieten Raum, Bedarfe frühzeitig zu erkennen, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen und gemeinsam Ideen und Lösungsansätze zu entwickeln. Dabei geht es nicht nur um den fachlichen Austausch. Aus der gemeinsamen Arbeit entstehen neue Kooperationen, Projekte, Veranstaltungen und konkrete Impulse für die Gesundheitsförderung in Magdeburg.

Jede Arbeitsgruppe widmet sich einem eigenen Themenschwerpunkt und bringt dabei unterschiedliche Fachrichtungen und Perspektiven zusammen. Die Arbeit orientiert sich an den aktuellen Bedarfen in der Stadt und den gemeinsamen Leitlinien zur Förderung der Gesundheit.

Unsere Arbeitsgruppen

AG Mentale Gesundheit
Die Arbeitsgruppe Mentale Gesundheit widmet sich der Analyse und Förderung psychischer Gesundheit in der Stadtgesellschaft. Sie betrachtet Einflussfaktoren wie Stress, soziale Unterstützung und Präventionsangebote und erarbeitet Vorschläge, wie die Versorgung und Entstigmatisierung im Bereich psychischer Erkrankungen verbessert werden können.


AG Gesundheitliche Chancengleichheit
Die Arbeitsgruppe Gesundheitliche Chancengleichheit befasst sich mit sozialen und strukturellen Faktoren, die die gesundheitlichen Möglichkeiten der Bevölkerung beeinflussen. Ziel ist es, bestehende Unterschiede zu erkennen und Vorschläge zu erarbeiten, wie Benachteiligungen reduziert und die gesundheitliche Versorgung sowie Prävention für alle Bevölkerungsgruppen verbessert werden können.


AG Arbeit & Gesundheit
Die Arbeitsgruppe Arbeit und Gesundheit beschäftigt sich mit dem Zusammenhang zwischen Arbeitsbedingungen und Gesundheit. Schwerpunkte sind Fragen der physischen und psychischen Belastungen am Arbeitsplatz, der Prävention arbeitsbedingter Erkrankungen sowie der Förderung gesundheitsgerechter Arbeitsumgebungen. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für Empfehlungen zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensqualität.


AG Aktiv und Selbstbestimmt im Alter und bei Einschränkungen
Die Arbeitsgruppe Aktiv und Selbstbestimmt im Alter und mit Einschränkungen beschäftigt sich mit Fragen der Teilhabe und Lebensqualität älterer Menschen sowie von Menschen mit Beeinträchtigungen. Im Vordergrund stehen die Identifikation von Barrieren und die Entwicklung von Maßnahmen, die eine selbstbestimmte Lebensführung und die aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglichen.

Mitmachen

Die Arbeitsgruppen leben von der fachlichen Vielfalt und dem Engagement ihrer Mitglieder. Interessierte Einrichtungen, Fachkräfte, Vereine und weitere Akteurinnen und Akteure sind herzlich eingeladen, sich einzubringen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam an Lösungen für ein gesundes Magdeburg zu arbeiten.

Bei Interesse an der Mitwirkung im Gesundheitsnetzwerk melden Sie sich gern unter gesundheitsnetzwerk@stadt.magdeburg.de oder unter 0391 540-6620.

Hintergrund und Förderung

Hintergrund und Förderung

Das Gesundheitsnetzwerk Magdeburg wurde im Rahmen des Förderprogramms "Aufbau und (Weiter-) Entwicklung funktionsfähiger kommunaler Kooperations- und Koordinierungsstrukturen für Gesundheitsförderung und Prävention" im Rahmen des GKV-Bündnisses für Gesundheit ins Leben gerufen. 

Ziel ist es, ganzheitliche gesundheitsfördernde und präventive Strukturen innerhalb der Stadt Magdeburg zu bündeln und Synergieeffekte zwischen den Aktivitäten zu schaffen. Mittlerweile haben sich in dem Netzwerk eine Vielzahl von Akteuren und Institutionen zusammengefunden, um für alle Bürgerinnen und Bürger den Zugang zu Gesundheitsförderung und Wohlbefinden zu optimieren und zu erleichtern. 

Das Projekt wird gefördert mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen nach § 20a SGB V.

Das GKV-Bündnis für Gesundheit ist eine gemeinsame Initiative der gesetzlichen Krankenkassen zur Weiterentwicklung und Umsetzung von Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten.

Weitere Informationen unter GKV-Bündnis für Gesundheit

Ganzheitliche Gesundheitsförderung für die Landeshauptstadt 

Gesundheit wird als „ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein als das Fehlen von Krankheit und Gebrechen“ betrachtet. Dementsprechend soll innerhalb dieses Projektes Gesundheitsförderung in der Landeshauptstadt Magdeburg ganzheitlich betrachtet werden.
Dabei soll sowohl auf persönliche Fähigkeiten der Bürger*innen (Verhaltensebene), als auch auf ihr Umfeld (Verhältnisebene) eingegangen werden. Diese Vorgehensweise wird als Setting-Ansatz verstanden.
Die aktive Einbindung der Zielgruppen in die Entscheidungs- und Entwicklungsprozesse ist dabei von zentraler Bedeutung. Es ermöglicht den Bürgerinnen und Bürgern, ihre Gesundheitskompetenzen zu verbessern und aktiv ihre Lebenswelt gesundheitsgerecht zu gestalten.

Projektziele

Hauptziel des Projekts ist es, einen Prozess der Strategieentwicklung zu initiieren und konsequent fortzuführen. Dabei sollen die im weiteren Verlauf genannten Punkte aufgegriffen und in einem ganzheitlichen Konzept festgehalten werden.

  • Nutzung und Weiterentwicklung bestehender Ressourcen und Strukturen
  • Entwicklung von kommunalen Strategien und Maßnahmen
  • Beteiligung von Einwohnenden