Wegesanierung in den südlichen Glacisanlagen abgeschlossen
Aufwertung des Carl-Miller-Hügels für rund 28.000 Euro
Im Auftrag des Eigenbetriebes Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg wird in dieser Woche die Sanierung der wassergebundenen Wege der Südspitzes der Glacisanlagen abgeschlossen. Auf einer Gesamtlänge von rund 280 Metern wurde die im Laufe der Zeit weitgehend verloren gegangene Deckschicht der Wege auf dem Carl-Miller-Hügel nahezu vollständig erneuert. Rund 28.000 Euro wurden in die Maßnahme investiert.
Die Arbeiten hatten am 16. September zunächst mit dem vorübergehenden Abbau der vorhandenen Bänke begonnen. Im Anschluss erfolgte die Sanierung der wassergebundenen Wegedecken. Insgesamt wurde die Deckschicht auf einer Fläche von rund 800 Quadratmetern erneuert. Die instand gesetzten Wege können unmittelbar nach ihrer Fertigstellung wieder genutzt werden.
Während der Arbeiten kam es lediglich im jeweils etwa 20 Meter langen unmittelbaren Baustellenbereich zu Einschränkungen bei der Wegenutzung. Die Grünanlage selbst blieb während der gesamten Baumaßnahme weiterhin zugänglich.
Der Abbau der Bänke im Zuge der Wegesanierung ist nur vorübergehend. Insgesamt fünf neue Bänke vom Typ „Nürnberg“ sollen voraussichtlich Ende November in den Glacisanlagen aufgestellt werden und die bisherigen Sitzgelegenheiten ersetzen. Darüber hinaus werden vier neue Abfallbehälter vom Typ „Fly“ installiert. Die derzeit vorhandenen Abfallbehälter bleiben bis zu ihrem Austausch zunächst vor Ort.
Sowohl die neuen Ausstattungselemente als auch die Farbe des verwendeten Deckschichtmaterials wurden im Vorfeld mit der Unteren Denkmalschutzbehörde abgestimmt. Damit wird bei der Sanierung und Neuausstattung auch der besonderen historischen Bedeutung der Glacisanlagen Rechnung getragen.
Mit der Erneuerung der Wege sowie der anschließenden Ausstattung mit neuen Bänken und Abfallbehältern wird die Aufenthaltsqualität des zu den Glacisanlagen zählenden Carl-Miller-Hügels weiter verbessert und zugleich die dauerhafte Nutzbarkeit der Wege gesichert.