Von der Elbe an die Elbe
Christian Øland über sein Debüt in der Elbphilharmonie: „Für mich ist es eine große Freude, erstmals mit der Magdeburgischen Philharmonie im Großen Saal der Elbphilharmonie aufzutreten. Es ist ein besonderer Ort, und ich freue mich sehr darauf, diesen Abend gemeinsam mit dem Orchester und Sebastian Fritsch zu gestalten. Mich reizt die Kombination von Dvořáks Cellokonzert und Sibelius’ Erster Sinfonie. Zwei sehr unterschiedliche Werke, die auf ihre eigene Art eine große emotionale Kraft haben.“
Das Programm führt in die großen Klangwelten der Romantik. Antonín Dvořáks Cellokonzert h-Moll gehört zu den berührendsten Werken der Konzertliteratur: virtuos, sehnsuchtsvoll und von unmittelbarer emotionaler Kraft. Solist ist Sebastian Fritsch, seit 2021 Erster Konzertmeister der Violoncelli der Sächsischen Staatskapelle Dresden und Gewinner des TONALi Cello-Wettbewerbs 2018. Nach der Pause erklingt Jean Sibelius’ Erste Sinfonie, ein Werk voller weiter sinfonischer Bögen, dramatischer Kraft und nordischer Klangfarben, in dem noch der Einfluss Tschaikowskys hörbar ist und zugleich bereits Sibelius’ unverwechselbare eigene Stimme hervortritt.
Das Konzert entsteht in Kooperation von TheaterGemeinde Hamburg und TONALi. Beide verbindet die Idee, Menschen durch Kultur zusammenzubringen und neue Zugänge zum Konzertleben zu schaffen. So wird dieses Debüt zu einem besonderen Abend von Magdeburg nach Hamburg, von Ost nach West, von der Elbe an die Elbe und zu einem gemeinsamen Zeichen für die Freiheit der Kunst.
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Elbphilharmonie