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Umfangreiche Bohrpfahlarbeiten nahe der Anna-Ebert-Brücke

Erschütterungen und Bohrgeräusche möglich

Bei der denkmalgerechten Instandsetzung der Stützmauer nahe der Anna-Ebert-Brücke beginnen am kommenden Montag mehrwöchige Bohrpfahlarbeiten. In der unmittelbaren Umgebung können deshalb Erschütterungen und Bohrgeräusche auftreten. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis.

 

Der Baugrubenverbau der entstehenden Bohrpfahlwand wird aus überschnittenen Bohrpfählen entstehen. Dazu werden mit Hilfe eines Großbohrgerätes insgesamt 27 Bohrpfähle mit einem Durchmesser von circa 90 Zentimetern lotrecht in den Boden eingebracht. Jeder zweite Bohrpfahl wird mit Stahl bewehrt. Diese Sekundärpfähle sind mit einer Länge von etwa 16 Metern um etwa 6 Meter länger als die unbewehrten Primärpfähle. Der Verbau wird in zwei Lagen rückverankert und ist künftig auch Bestandteil der neuen Stützwand.

 

Die aktuell vor der Stützwand vorhandene Wasserbausteinschüttung dient im Bauzustand der Standsicherheit der Stützwand. Die Schüttung wird nach Herstellung des Verbaus wieder abschnittsweise beseitigt.

 

Die rund 30 Meter lange und unter Denkmalschutz stehende Stützwand an der Turmschanzenstraße direkt neben der Anna-Ebert-Brücke wird seit 20. Juli denkmalgerecht instand gesetzt. Grund sind größere Schäden an dem Bauwerk. Die gesamte Baumaßnahme soll bis Mitte des kommenden Jahres beendet sein.

 

Alle Informationen zum Strombrückenzug stehen auch im Internet unter www.magdeburg.de/ErsatzneubauStrombrückenzug zur Verfügung.