Magdeburger Motette Geistliches mit dem Georg-Philipp-Telemann-Chor
Geistliche Werke u.a. von Georg Philipp Telemann, Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Antonín Dvořák und Felix Mendelssohn-Bartholdy erklingen in der Oktoberausgabe der Reihe „Magdeburger Motette“, die vom Georg-Philipp-Telemann-Chor im Hohen Chor der Wallonerkirche gestaltet wird.
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
Der Georg-Philipp Telemann Chor
Der Georg-Philipp-Telemann-Chor wurde 1973 von Gerhard Mieth gegründet und erhielt in dessen Schaffenszeit seinen Namen verliehen. In dem langen Zeitraum des Bestehens widmete sich der Chor u.a. den Werken des Magdeburger Komponisten Georg Philipp Telemann, erarbeitete anspruchsvolle Chormusik, nahm erfolgreich an Chorwettbewerben teil und unternahm zahlreiche Reisen, die mit Konzerten verbunden waren. Im Zuge der deutschen Einheit wurden ab Mitte der 1990er Jahre zunehmend große kirchenmusikalische Werke einstudiert.
Im Oktober 2024 übernahm Frithjof Motoike die Leitung des Chores und führte ihn mit großem Einsatz zu neuer Qualität. Ausdruck seines ambitionierten Wirkens sind ein Passionskonzert, zwei Frühlingskonzerte, ein Konzert mit romantischen Gedichtvertonungen sowie ein Adventskonzert mit dem vielversprechenden Titel „Freude, große Freude“.
Ein Reformationskonzert mit dem Titel „Dona nobis pacem“ (Gib uns Frieden), mit Antonin Dvoraks „Messe D-Dur“ mit Solisten und Orgel bereitet der Chor für den 31.10. Oktober vor. In der Motette erklingen Auszüge daraus.
Entstehung der Motettenreihe
Der Thomanerchor in Leipzig hat es vorgemacht. Regelmäßig begeistert der Knabenchor in der „Motette“ Einwohner und Touristen. Der Musiker und Telemania-Intendant Marco Reiß griff diese Idee für das Telemannjahr 2017 auf und regte diese knappe musikalische Form auch für Magdeburg an.
Seitdem erweist sich die Konzertreihe mit dem Schwerpunkt auf Werken des Magdeburger Komponisten als wahrer
Renner.