Kammersängerin Undine Dreißig mit Eintrag im Goldenen Buch gewürdigt
Eintragung in das Goldene Buch
Die Mezzosopranistin stand zuletzt für Pierrot Lunaire auf der Bühne, ein Melodram von Arnold Schönberg.
Undine Dreißig wurde in Eisleben geboren und absolvierte ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Sie interpretierte fast alle großen Rollen ihres Faches. Besonders bekannt sind auch ihre Zusammenarbeit mit dem „Rossini-Quartett“ Magdeburg und der Theatergruppe „Poetenpack“ Potsdam. Außerdem wirkte Undine Dreißig während ihrer Karriere an Benefizkonzerten mit und trat ehrenamtlich in Seniorenheimen auf. Im November 2011 wurde sie von der Landeshauptstadt Magdeburg mit dem Titel „Kammersängerin“ geehrt.
Oberbürgermeisterin Simone Borris würdigte ihr herausragendes Engagement für das Musiktheater als wichtige Sparte der Kulturlandschaft Magdeburgs. Sie dankte Undine Dreißig für ihre jahrelange Treue gegenüber dem Theater Magdeburg sowie für die zahlreichen Spielzeiten, in denen Sie das Publikum begeisterte.
Hintergrundinfos zum Goldenen Buch der Landeshauptstadt Magdeburg
Das Goldene Buch der Landeshauptstadt gibt es seit 1931. Eingerichtet wurde es während der Amtszeit von Oberbürgermeister Hermann Beims. Mitglieder des Magistrats trugen sich am 10. Mai 1931 als Erste in das Buch ein.
Die Einträge aus der Zeit zwischen 1931 und 1949 sind nicht mehr auffindbar. Von 1949 bis 1985 gab es ein Erinnerungsbuch, in das sich Gäste der Stadt eintrugen. Seit 1985 wird das Goldene Buch in der Tradition von 1931 weitergeführt. Der Eintrag ist eine besondere Ehrung für Personen, die die Stadt besuchen oder sich in besonderer Weise um Magdeburg verdient gemacht haben.