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Digitale Herrschaft, machtlose Politik?

Podium in der Stadtbibliothek Magdeburg diskutiert die »Allmacht der Algorithmen«

Gewinnen globale Technologie-Giganten und Algorithmen die Oberhand über die gesellschaftliche Entwicklung und verfügen über mehr Einfluss als gewählte Regierungen? Unter der Überschrift „Digitale Herrschaft, machtlose Politik? – Allmacht der Algorithmen" diskutiert ein mit prominenten Expertinnen und Experten besetztes Podium am Dienstag, 6. Oktober, um 19.30 Uhr die brisante Frage in der Stadtbibliothek.

Der Abend beleuchtet Machtverschiebungen im digitalen Zeitalter, den Einfluss großer Plattformen auf öffentliche Diskurse sowie die Rolle von Daten, Kapital und technologischer Infrastruktur in modernen Demokratien. Das Podium widmet sich der Frage, ob ein schleichender Verlust demokratischer Mitbestimmung eintritt. Werden Bürgerinnen und Bürger zunehmend zu bloßen „Nutzern“ bzw. „Usern“, die sich innerhalb privat definierter Regeln von Konzernen bewegen müssen? Im Mittelpunkt steht die Diskussion darüber, wie Politik und Gesellschaft demokratische Kontrolle und Gestaltungskraft zurückgewinnen können.

Über die Frage, welche politischen Antworten notwendig sind, um demokratische Souveränität auch im 21. Jahrhundert zu sichern diskutieren Manuela Lenzen, Wissenschaftsjournalistin und Autorin, Elisa Lindinger, Co- Geschäftsführerin von SUPERRR, der Blogger, Autor und Medienwissenschaftler Michael Seemann und Dennis Jannack, Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt. Es moderiert der Journalist Rolf-Dietmar Schmidt, Chefredakteur des Wirtschaftsmagazins „aspekt“.

Alle interessierten Gäste sind herzlich eingeladen zum Podiumsgespräch „Digitale Herrschaft, machtlose Politik? – Allmacht der Algorithmen" am Dienstag, 6. Oktober, um 19.30 Uhr in der Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Magdeburg, Breiter Weg 109. Mit der gemeinsamen Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt sowie der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt endet zugleich die diesjährige Reihe zur „Zukunft der Demokratie“. Der Eintritt ist frei.