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Ausschuss für Soziales, Jugend und Familie des Deutschen Städtetages

Der Ausschuss für Soziales, Jugend und Familie des Deutschen Städtetages ist für die 187. Sitzung am 1. und 2. Oktober in Magdeburg zusammengekommen. Die zweitägige Sitzung bot den Mitgliedern die Möglichkeit, sich über aktuelle sozialpolitische Herausforderungen auszutauschen und Perspektiven aus den verschiedenen Regionen Deutschlands zusammenzuführen.

Sozialpolitik im Fokus

Der Beigeordnete für Soziales, Jugend und Gesundheit, Dr. Ingo Gottschalk, dazu im Vorfeld:

„Die Zusammenkunft von Mitgliedern aus ganz Deutschland ermöglicht einen wertvollen Blick in die anderen Kommunen Deutschlands. Der Austausch zeigt deutlich: Viele sozialpolitische Fragestellungen beschäftigen die Länder und Kommunen bundesweit. Gerade deshalb ist es wichtig, Erfahrungen miteinander zu teilen, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.“

Auf der Tagesordnung standen zahlreiche Themen, die die Menschen und Kommunen beschäftigen:

  • Situation der Kindertagesstätten
  • Fragen der Kinder- und Jugendhilfe
  • Schutz und Sicherheit von Mitarbeitenden
  • aktuelle gesetzliche Änderungen im sozialen Bereich
  • Zukunft des Sozialstaates

Auch die Bereiche Pflege und die Situation von Menschen mit Behinderungen waren Gegenstand des Austauschs.

Ein besonderer Programmpunkt war der Besuch der Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, Petra Grimm-Benne, am ersten Sitzungstag. Dabei erhielten die Ausschussmitglieder Einblicke in die sozialpolitischen Schwerpunkte des Landes.

„Sozialpolitik entscheidet sich nicht allein auf Bundes- oder Landesebene, sondern ganz konkret vor Ort in den Kommunen. Städte und Gemeinden stehen täglich vor der Aufgabe, soziale Angebote, Hilfen und Leistungen zu organisieren und auf neue Herausforderungen zu reagieren.“ so der Beigeordnete Dr. Gottschalk.

Hintergrund zum Deutschen Städtetag

Der Deutsche Städtetag ist ein freiwilliger Zusammenschluss von kreisfreien und kreisangehörigen Städten in Deutschland. Er gründete sich 1905 in Berlin und Köln und umfasst circa 3200 Mitglieder aus ganz Deutschland.

Der Deutsche Städtetag vertritt die gemeinsamen Interessen der Mitglieder gegenüber der europäischen und bundespolitischen Ebene sowie verschiedensten Organisationen.