Aufruf zur Bürgerbeteiligung: Zukunft der Stadtteile mitgestalten
Wo besteht konkreter Handlungsbedarf
Was: Bürgerversammlung zum integrierten Stadtentwicklungskonzept
Wann: 6. Oktober 2026, 17:00 Uhr
Wo: Grundschule Nordwest
„Wir möchten vor Ort erfahren, wo konkreter Handlungsbedarf besteht und welche Ideen die Menschen vor Ort für die Zukunft ihres Stadtteils haben“, nennt Oberbürgermeisterin Simone Borris die Zielstellung der Bürgerbeteiligung. „Im Rahmen der sechs Versammlungen haben die Magdeburgerinnen und Magdeburger die Möglichkeit, ihre Erfahrungen, Hinweise und Ideen direkt in den weiteren Planungsprozess einzubringen. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Themen Wohnen, Mobilität und Verkehr, Grün- und Freiflächen, Klimaanpassung, Bildung, Nahversorgung, Freizeit, soziale Infrastruktur und das Zusammenleben im Stadtteil.“
6 Termine bis Februar 2027: Termine und Orte
Die 6 Bürgerversammlungen finden jeweils von 17:00 bis 19:00 Uhr an folgenden Tagen statt:
- 6. Oktober in der Grundschule Nordwest
- für die Stadtteile Alt Olvenstedt, Neu Olvenstedt, Nordwest, Neustädter Feld und Stadtfeld West
- 13. Oktober in der Grundschule Am Vogelgesang
- für die Stadtteile Neue Neustadt, Alte Neustadt, Rothensee, Kannenstieg, Neustädter See und Barleber See
- 3. November in der Grundschule Weitlingstraße
- für die Stadtteile Altstadt, Buckau, Stadtfeld Ost, Werder, Cracau und Brückfeld
- 10. November in der Gemeinschaftsschule Johann-Wolfgang Goethe
- für die Stadtteile Diesdorf, Sudenburg, Lemsdorf, Ottersleben und Leipziger Straße
- 26. Januar in der Grundschule Salbke
- für die Stadtteile Salbke, Fermersleben, Westerhüsen, Beyendorf-Sohlen, Reform und Hopfengarten und am 16. Februar in der Grundschule Am Pechauer Platz für die Stadtteile Herrenkrug, Berliner Chaussee, Prester, Pechau und Randau-Calenberge.
Ablauf der Bürgerbeteiligung
Bei den Veranstaltungen wird zunächst die aktuelle Situation der jeweiligen Stadtteile vorgestellt. Neben wichtigen Kennzahlen werden unter anderem die bisherigen Entwicklungen, bestehende Stärken und Herausforderungen sowie zentrale räumliche Themen dargestellt. Anschließend steht die aktive Beteiligung der Stadtgesellschaft im Mittelpunkt. Gemeinsam soll diskutiert werden, was die einzelnen Stadtteile heute ausmacht und wie sie sich bis 2035 entwickeln sollen.
Wichtige Themen und Fragen
Dabei geht es beispielsweise um folgende Fragen:
- Was machte den Stadtteil besonders?
- Welche Stärken sollen erhalten und weiterentwickelt werden?
- Wo gibt es Probleme oder Handlungsbedarf?
- Welche Orte und Bereiche sollen verändert oder aufgewertet werden?
- Welche Angebote und Einrichtungen sind für das Leben im Stadtteil wichtig?
- Welche Ideen und Projekte fehlen bisher im ISEK-Entwurf und welche Maßnahmen müssen besonders dringend umgesetzt werden?
Die Veranstaltungsgäste können ihre Hinweise und Ideen direkt einbringen und beispielsweise auf Karteikarten, an Pinnwänden oder auf Stadtteilkarten verorten. Ergänzend kann eine digitale Beteiligung genutzt werden.
Stadtteilmotto und Leitbild 2035
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wofür der jeweilige Stadtteil künftig stehen soll. Gemeinsam sollen deshalb Vorschläge für ein Stadtteilmotto diskutiert und priorisiert werden. Darauf aufbauend geht es um das Leitbild 2035. Anschließend werden die im ISEK-Entwurf vorgeschlagenen strategischen Maßnahmen und Handlungsfelder vorgestellt. Die Teilnehmenden können diese bewerten, ergänzen, konkretisieren oder eigene Vorschläge einbringen. Zum Abschluss werden die wichtigsten Themen und Maßnahmen gemeinsam priorisiert.
Das ISEK 2035+
Das Intergrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) bildet die strategische Grundlage für die zukünftige Stadtentwicklung und ist zugleich eine wichtige Voraussetzung für die Einwerbung von Fördermitteln von Bund, Land und Europäischer Union. Die Hinweise und Anregungen aus den Veranstaltungen werden deshalb nicht nur dokumentiert und ausgewertet, sie fließen auch in die weitere Fortschreibung des ISEK 2035+ ein. Mit den Ergebnissen der Bürgerbeteiligung soll eine fundierte Grundlage für die zukünftige Entwicklung der Magdeburger Stadtteile geschaffen werden.