Stabsstelle Klimaschutz / Umweltvorsorge
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Stabsstelle Klimaschutz / Umweltvorsorge

Stabsstelle Klimaschutz

 

Der Aufgabenbereich umfasst die Gestaltung des Klimaschutzes als kommunale Angelegenheit und Querschnittsaufgabe der Verwaltung. Dabei ist die Stabsstelle insbesondere zuständig für: 

  • die Erarbeitung von Handlungskonzepten zum kommunalen Klimaschutz (z. B. Energie-und Klimaschutzprogramm der Landeshauptstadt Magdeburg, Katalog zur umweltfreundlichen Beschaffung),
  • das Einbringen von Klimaschutzbelangen in andere (Fach-)planungen (z. B. B-Pläne),
  • die Planung, Umsetzung und Weiterentwicklung von Klimaschutzprojekten,
  • die Geschäftsführung der Magdeburger Klimaallianz,
  • das Fördermittelmanagement für umweltrelevante Vorhaben,
  • den Aufbau und die Betreuung von Akteursnetzwerken sowie
  • die Öffentlichkeitsarbeit (Durchführung von Veranstaltungen und Aktionen, Erstellung von Publikationen) des Umweltamtes. 

    - Stabsstellenleiterin
    Frau Hinze +49 391 540 2498

    - Klimaschutzprojekte
    Frau Grünert   +49 391 540 2604

    - Energie und Stadtklima
    Frau Reinhold     +49 391 540 2645

             - Öffentlichkeitsarbeit
            Frau Fricke   +49 391 540 2600

           - Masterplan 100% Klimaschutz
           Herr Herrmann  +49 391 540 2544

           - fifty/fifty  Energiesparen an Schulen
            Herr Walta    +49 391 540 2600 

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Energiesparen an Schulen

"Fifty/Fifty" Energieeinsparung und Klimaschutz an Magdeburger Schulen

Gemeinsam mit den Städtischen Werken Magdeburg GmbH Co. KG führt die Landeshauptstadt Magdeburg seit 1999 an Magdeburger Schulen den Energiespar-Wettbewerb "Fifty-Fifty" durch.

Ziel ist die Energieeinsparung in den Bereichen Wasser, Wärme und Strom. Gleichzeitig sollen den Schülern die Zusammenhänge im Klimaschutz zwischen dem eigenen Handeln vor Ort und den globalen Auswirkungen näher gebracht werden. An dem  Projekt können sich alle kommunalen Schulen beteiligen (Grundschulen, Sekundarschulen, Förderschulen und Gymnasien).

Fifty/Fifty heißt, dass die Schulen 50 Prozent der verhaltensbedingt eingesparten Energiekosten erhalten. Schüler, Lehrer und Hausmeister sind aufgefordert, durch einfache Maßnahmen Wärme, Strom und Wasser einzusparen. Dazu zählen zum Beispiel:
-          richtiges Lüften (Stoßlüften)
-          Einhaltung vorgegebener Raumtemperaturen
-          Abschalten nicht benötigter elektrischer Geräte (standby)
-          Licht nur bei Bedarf einschalten
-          Markierung der Lichtschalter
-          Benutzung der Spartasten

Investive Maßnahmen zur Energieeinsparung, die an den Schulen erfolgen, werden nicht berücksichtigt.

Ablauf des Projektes
Jedes Jahr nehmen 9 Schulen am Projekt teil. 3 Schulen verpflichten sich für 3 Jahre zur Projektteilnahme - 3 Schulen scheiden aus dem Projekt aus. Das Projekt beginnt mit einer Projektwoche, die auch eine Exkursion beinhaltet. In dieser Woche werden ca. 20 Schüler der betreffenden Schule von einem Ingenieurbüro in die Themen „Strom“, „Wasser“ und „Wärme“ eingeführt. Anschließend wird gemeinsam ein Plan erarbeitet, wie in der konkreten Schule gespart werden kann. Die verantwortlichen Lehrerinnen und Lehrer übernehmen die Gruppe und leiten sie selbständig weiter an. Eine besondere Verantwortung tragen die Hausmeisterinnen und Hausmeister, die die Vorschläge der Schüler technisch umsetzen sollen.Die Einsparungen werden jährlich berechnet und auf einer Abschlussveranstaltung, an der alle Schulen teilnehmen, ausgewertet.

Erfolge des Projektes
Die Ergebnisse aus 20 Projektjahren können sich sehen lassen:

378.296 kWh Strom
6.940 m³ Wasser
4.867 MWh Wärme

Daraus ergaben sich Einsparungen von über 376.059 Euro und eine CO2-Einsparung von 1.100t.

2004 wurde die „Freiherr-von-Stein-Sekundarschule“ von der „Klimastaffel“ durch den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg für besondere Leistungen beim Klimaschutz ausgezeichnet.

Einige Schulen konnten zusätzlich eine Auszeichnung mit dem Umweltpreis der Landeshauptstadt Magdeburg entgegennehmen:

2011
- die Sekundarschule "Johann Wolfgang vonGoethe“
-  die „ Salzmannschule“

2013
- die Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung "Next Genertion"
- die Grundschule "Hegelstraße"

2015
- die Gemeinschaftsschule/Sekundarschule "Oskar Linke"

Kontaktaufnahme
Schulen, die Interesse am Projekt haben, können sich unter der Telefonnummer 540/2600 oder unter
Hans.Walta@ua.magdeburg.de bewerben.

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Fachförderrichtlinie Klima

Fachförderrichtlinie Klima

Seit dem 1.10.2019 gibt es für die Landeshauptstadt Magdeburg eine neue Fachförderrichtlinie Klima. Für Vorhaben und Projekte, die im Jahr 2020 umgesetzt werden sollen, wurde die Antragsfrist bis zum 15.11.2019 verlängert.

Magdeburg kann seine Klimaziele nur unter Beteiligung vieler Akteure in einem weit gefächerten zivilgesellschaftlichen Prozess erreichen. Bei der Vergabe von Zuwendungen an diese Akteure wurden deshalb die Prioritäten neu gesetzt. Die "Fachförderrichtlinie Klima" stellt ab sofort Vorhaben in den Fokus, die sich an den Handlungsfeldern und Strategien des "Masterplans 100% Klimaschutz" für die Landeshauptstadt Magdeburg orientieren bzw. geeignet sind, klimawandelbedingte Betroffenheiten abzumildern.

So werden z.B. Vorhaben zur Erhöhung der Klimakompetenz (z.B. Informations-, Motivations- und Mitmachangebote) gefördert, die unter aktiver Bürgerbeteiligung umgesetzt werden. Förderfähig sind außerdem Vorhaben zur Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für die Themen Klima und Klimawandel. Und selbstverständlich sind gemeinnützig Tätige aufgerufen, weitere Vorhaben zu beantragen, welche Potenziale zur Minderung klimaschädlicher Gase in den verschiedenen Handlungsfeldern des Masterplans "100% Klimaschutz" (Energiesysteme und Stromnutzung, Stadtplanung und Gebäude, Mobilität, Wirtschaft, Klimaverträglicher Alltag, Regionaler Klimaschutz) erschließen.

Dabei darf die Höhe der Zuwendung laut Richtlinie grundsätzlich 80 v. H. der zuwendungsfähigen Ausgaben nicht überschreiten (Anteilsfinanzierung).

Für Rückfragen stehen Ihnen Frau Grünert (Diana.Gruenert@ua.magdeburg.de) und Frau Hinze (Laura.Hinze@ua.magdeburg.de) gern zur Verfügung.

Dokumente zum Download

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Publikationen

Publikationen 

Biologische Vielfalt in Sachsen - Anhalt und Magdeburg

Landschaftsrahmenplan 1997
Geschützte Lebensräume in Magdeburg
Der ökologische Schulgarten
Stadtökologie - Naturschutz in der Stadt
Lebewesen Baum
Gewässer in der Stadt Magdeburg
Stadtlandschaften - Nutzungskonflikte in einer Großstadt
Parklandschaften in Magdeburg
Flusslandschaft Elbe
Nachhaltige Bewirtschaftung von Streuobstwiesen
Geschützte Landschaftsbestandteile im Stadtgebiet
Libellenatlas der Stadt Magdeburg
Nachhaltige Landwirtschaft
Zukünftige Entwicklung der Elbe und ihrer Auen
Entwicklungskonzept Alte Elbe
Hochwasserschutz in Magdeburg
Nachhaltige Gewässerunterhaltung

Artenschutz in der Großstadt

Geschichte des Naturschutzes in Magdeburg und Umgebung

Schutzgebiete um Magdeburg - nachhaltige Schutzkonzepte

Auswirkungen des Klimawandels auf Natur und Landschaft

Ökologische Gewässerunterhaltung

Internationales Jahr der Wälder
Die Elbe im Spannungsfeld zwischen Lebensraum und Wasserstraße
 
Städtisches Grün im Zeichen des Klimawandels
 

 Zwischen Zuckerrübe und Elbe - Magdeburg im Landschaftsraum Elbe

 
Städtisches Grün - Garant für eine klimafreundliche Stadt

Invasive Spezies

Artenvielfalt in der Stadt - Konflikt oder Bereicherung

Wasser als Erlebensraum

Faltblätter:   

Heuschrecken - Gefahr für den Springinsfeld
Lebewesen Baum
Fassadenbegrünung
Schutzgebiete in Magdeburg
Schnitt von Gehölzen
Blühende Wiesen
Weg- und Platzgestaltung
Bepflanzte Mauern
Geschützte Pflanzen in Magdeburg
Grüne Inseln am Haus
Geschützter Landschaftsbestandteil
Der Vogelgesangpark
Die große Werderspitze
Der Botanische Schulgarten
Die Schrote
Der Zippkeleber Gutsteich
Im Busch
Röhrichte und Velandungsbereiche
Friedhofsanlagen
Ehemalige Außenfortanlagen
Ackerraine
Einheimische Gehölze
Baumpflege
Bienen, Wespen, Hummeln, Hornissen
Auenwälder
Ruderalvegtation
Fairer Handel in Magdeburg
Umweltzone

Energieberatungsstellen in Magdeburg

Magdeburg steigt aufs Rad

Frau Fricke: Tel.: 0391/ 540 2600

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