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Klimaschutzfrühstück

Die Themen Ernährung, Klima und Umwelt sind auf eine sehr komplexe Weise miteinander verknüpft, was man exemplarisch an einem Teilaspekt wie dem der CO2-Emissionen betrachten kann. Innerhalb der gesamten anthropogen verursachten CO2-Emissionen, welche in Deutschland durchschnittlich etwa 9,7 Tonnen pro Kopf und Jahr (Stand 2007) ausmachen, kommt den CO2-Emissionen im Bereich der menschlichen Ernährung mit 1,5 bis 2,0 Tonnen pro Kopf und Jahr (Stand 2007) ein bedeutsamer Anteil zu.

 Eine Reduzierung auf etwa 1,0 Tonne pro Kopf und Jahr ist bei einem Ernährungsverhalten nach ökologischen Maßstäben erreichbar, was im Wesentlichen erfordert:

- Geringer indirekter Energieverbrauch (regionale, saisonale und frische Produkte),

- Ökologisch verträgliche Verbrauchsmuster (wenig und hochwertiges Fleisch, nachhaltige Verkehrsmittel beim Einkauf, Selbstzubereitung),

- Ökologisch verträgliche Produktionsmuster,

- Geringer direkter Energieverbrauch (effiziente Haushaltsgeräte, energiebewusstes Lagern und Zubereiten, Ökostrombezug).