Hitzeschutz und -tipps für Babys und (Klein-)Kinder
Babys und Kleinkinder
Babys und Kleinkinder leiden besonders unter extremer Hitze: ihre Haut ist besonders anfällig für UV-Strahlung und damit Sonnenbrand, die Schweißproduktion ist bei den Jüngsten geringer, ihre Stoffwechselrate aber höher: damit funktioniert die Regulation der Körpertemperatur bei Kleinkindern deutlich schlechter als bei älteren Kindern oder Erwachsenen. Hinzu kommt, dass ihre Hautoberfläche im Verhältnis zum Körpergewicht größer ist als bei Erwachsenen, weshalb sie mehr Zeit brauchen, um sich an Hitze anzupassen.
Die Folge ist, dass Babys und Kleinkinder schneller unter Hitzebeschwerden leiden. Sie dehydrieren schneller, bekommen schneller einen Sonnenstich, Fieber, Hitzepickel oder zeigen schneller Symptome von Hitzeerschöpfung. Grundsätzlich gilt: Je jünger das Kind, desto empfindlicher und somit schutzbedürftiger ist es gegenüber Hitzebelastungen. Auf der Seite des Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit finden sich zahlreiche Informationen, Tipps und Ratgeber zum Umgang mit Hitze bei unseren Kleinsten. Diese sind auch anschaulich in folgendem Video zusammengefasst.
Umgang mit verschiedenen Risikofaktoren von Sonne und Hitze bei Kindern
Auch ältere Kinder sind stärker als Erwachsene durch verschiedene Umweltstressoren belastet. Umfangreiche Tipps zum Verhalten von Eltern/Aufsichtspersonen zu den Themen Hitze, UV-Strahlung, Luftschadstoffe, Allergene und Mücken/Schildzecken sind im Ratgeber für Kitas, Grundschulen und Eltern des Bundesumweltministeriums erfasst:
Muster Hitzeaktionsplan für Kitas
Viele Kinder verbringen einen (Groß-)Teil ihrer Zeit in Kindertageseinrichtungen oder Kindertagespflegestellen (hier unter Kita zusammengefasst). Um diese Einrichtungen und die dort tätigen Betreuungspersonen beim Schutz der Kinder vor Gesundheitsschäden durch Hitze und UV-Strahlung zu unterstützen, wurde der vorliegende Muster Hitzeaktionsplan unter der Federführung des Landesamt für Verbraucherschutz und in Kooperation mit Kitas, sozialen Trägern sowie Hochschulen entwickelt.