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Stolpersteine für Magdeburg

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Stolpersteine

Wie schnell wird das vergessen: Bis 1933 waren jüdische Magdeburger selbstverständlich in unserer Stadt. Überall gehörten sie dazu, waren Nachbarn, Schulkameraden, Kollegen in Krankenhäusern, Geschäften, Behörden und Fabriken. 3200 jüdische Menschen gab es 1928 in Magdeburg. 1521 von ihnen wurden in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet, davon 287 Kinder.

Daneben gab es auch andere Opfer: Hunderte Roma und Sinti, Widerstandskämpfer, Behinderte aus den Pfeifferschen Stiftungen, Homosexuelle, Zeugen Jehovas. Hinzu zu zählen sind auch die in Magdeburg ermordeten Zwangsarbeiter, KZ-Häftlinge und Kriegsgefangenen. Die Naziverbrecher zerstörten einen wichtigen Teil von Magdeburgs Kultur und gesellschaftlichem Leben. Nur wenn wir Heutigen
uns der Ermordeten erinnern und wachsam bleiben gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit,
werden wir eine Zukunft gestalten können, in der so etwas nie wieder möglich wird.

Mit der Aktion „Stolpersteine“ wendet sich der Kölner Künstler Gunter Demnig seit Jahren in Deutschland den einzelnen Opfern zu. Dort, wo sie wohnten oder wirkten, setzte er seit 1992 über 8000 Erinnerungssteine in das Straßenpflaster, Betonsteine mit einer Messingplatte, auf der die Namen und Daten zu lesen sind. Jeder kann „mit den Blicken“ darüber stolpern und wird erinnert: „Hier waren sie zu Hause, auch bei mir nebenan.“

Am 18. März 2007 wurden die ersten 13 Stolpersteine in Magdeburg verlegt.
Der Stadtrat hatte das beschlossen, eine Arbeitsgruppe vorbereitet.
Der erste Stolperstein - am Rathaus - erinnert an den Magdeburger Bürgermeister Herbert Goldschmidt, weitere - vor den Wohnhäusern - an vier Familien oder Ehepaare.
In einem Falle sind Angehörige bekannt, die hier zum ersten Mal einen Ort haben, der an ihre Eltern erinnert.
Begleitend zu der Verlegung von Stolpersteinen in Magdeburg entsteht ein Gedenkbuch ermordeter
Opfer des Nationalsozialismus, das im Rathaus aufbewahrt wird und festhält, was aus dem Leben der Opfer bekannt ist.

Eine aktuelle Übersicht zu den Stolpersteinen finden Sie auch im digitalen Stadtplan unter Orientierungspunkte/Sehenswürdigkeiten/Stolpersteine.

Ihre Spende erbeten:
Spendenkonto „Stolpersteine“
Konto 140 00101 BLZ 810 53 272 Stadtsparkasse Magdeburg
Verwendungszweck 37994311/Stolpersteine

IBAN DE02 8105 3272 0014 0001 01
BIC   NOLADE21MDG
Kontoinhaber: Landeshauptstadt Magdeburg

Landeshauptstadt Magdeburg
Der Oberbürgermeister
Kulturbüro
Julius-Bremer-Straße 10
39104 Magdeburg
Tel. 0391 / 5402134
Fax 0391 / 5402136
nancy.brand@kb.magdeburg.de

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