Kulturfrachtschiff2025 I Kunstcontainer2020
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Kulturfrachtschiff2025 I Kunstcontainer2020

Eine Arche für genreübergreifende Kunst auf dem Domfelsen in Magdeburg

Die Fracht: Kunstcontainer, gefüllt mit Malerei, Bildhauerei, Musik, Literatur, Schauspiel und Installationen der freien Magdeburger Kunstszene. Lasst unsere Kunst und unsere Künstler*innen 2020 nicht „absaufen“ und das „Kulturfrachtschiff2025“ Fahrt aufnehmen! Auch jetzt schon wird Ihre Hilfe und Unterstützung für die Magdeburger Künstler*innen benötigt, um den ersten Kunstcontainer 2020 zu füllen.

Kulturfrachtschiff2025/Kunstcontainer2020 1084 px und 3:2 © Visual Kommunikation
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© Visual Kommunikation

Was?

Das „Objekt“: Kulturfrachtschiff2025 „Arche – Little Europe“ – der 41. Stadtbezirk Magdeburgs – Kreuzungspunkt verschiedener Kulturprojekte und Szenen

Vision für ein prägendes Symbol mit großer Außen- und Innenwirkung

Kreuzungs- und Sammelpunkt sowie Spielfläche insbesondere für Kulturhauptstadtprojekte der lokalen freien Kunst- und Kulturszene

Das „Frachtschiff“: Facettenreiche Metapher und Projektionsfläche für Mobilität, fremde Länder, Austausch und Verfügbarkeit von (Kultur)Gütern. Steht für „Wer darf rein – Wer muss raus – Was brauchen wir?“, für Heimathafen, Sehnsucht, für Flüsse als Lebens- und Kulturadern Europas, für „Alle sitzen in einem Boot“.

Wann?

Temporär, beginnend ab 2020,  und - bei erfolgreicher Bewerbung - auch geplant über die Dauer des Kulturhauptstadtjahres 2025

Wo?

In der Elbe auf dem Domfelsen an den Elbtreppen zwischen Innenstadt, Dom und Museen auf der einen, Elbinsel mit Stadtpark, der neuen Stadthalle und Hyparschale auf der anderen Seite.

Magdeburger Künstler*innen wird es ermöglicht, bereits 2020 Kunstwerke zu erschaffen und für das „Kulturfrachtschiff 2025“ in Container zu verfrachten.

Das Team & die beteiligten Künstler*innen

Ein Projekt wie das Kulturfrachtschiff 2025 lässt sich natürlich nicht alleine umsetzen, daher besteht das Team hinter dem Projekt aus einer Vielzahl von Personen:

Gesamtkunstwerk, Idee, Konzept und Koordination
Koordination Herbert Beesten I Ingenieur&Schreiber, Performer&Unternehmer

Bilder, Gestalterische Umsetzung der Studie/3D-Modell
Stefan Haberkorn, 3D-VR-VisuArtist I Visual Impression

Künstlerischer Beirat
Manuel Czerny I Theater- und Filmregisseur und Drehbuchautor
Thomas Andree I Maler und Bildhauer
Angelika Brezinski I Architektenbüro Brezinski-Ruschak

Grafische Gestaltung, Plakat, Logo
Wolf Stein I Stein Medienproduktion

Homepage „Kulturfrachtschiff“
Thomas Eckhoff I Designer I Media-Artfactory.de

Teilnehmende Künstler*innen und von uns unterstützte Projekte, die Sie auf dem Kulturfrachtschiff finden werden (Stand 14.07.2020):

  • Cathleen Meier, Bildhauerin aus Magdeburg I „Atelieratmosphäre im Bildhauerinnen-Atelier entsteht Neues!“ I www.galerie-berlin.de/artists/cathleen_meier/works
  • Geheimclub – Ein Magdeburger Club für junge Leute mit Kulturanspruch I www.geheimclub.de
  • Janett Zieger aus Magdeburg I Glaskünstlerin I www.luminiah.de
  • Sebastian Symanowski, Magdeburger Musiker, auch bekannt als „Hausfreund Semanski“ I www.facebook.com/hausfreundlich

Sie sind Künstler*in und möchten einen Projektvorschlag machen, für den Sie Unterstützung möchten?
Sie haben Fragen zum Projekt #KulturFrachtSchiff2025 oder wollen Danke sagen?
Dann schreiben Sie uns eine Email an: beesten@kulturfrachtschiff-md2025.de

Sie wollen spenden?

Sie wollen spenden? Bürger*innen, Firmen, Institutionen – jede/r kann mit einer Spende unterstützen und helfen. Die am Projekt beteiligten Künstler*innen bedanken sich für jeden gespendeten Euro.

Spenden können Sie auf folgendes Spendenkonto: Herbert Beesten I IBAN DE67 8109 3274 0001 0410 I Stichwort: Kulturfracht 2020

Magdeburgs 41. Stadtbezirk: „Little EUROPE“ wird wahr!

Wandlung Widerspruch Metamorphose Metapher für Magdeburg und Europa – der temporäre 41. Stadtbezirk als Kulminations- und Mittelpunkt Europas im Kleinen.

… auf den ersten Blick ein Fremdkörper, außerirdisch, futuristisch, künstlich, kompakt und technisch kühl. Er erinnert an „Tarnkappe“, an „Gerade-da“ dann „Schon-wieder-weg“ oder einfach nur etwas „Neues“, an das wir uns gewöhnen?

… auf den zweiten Blick: ein stilisierter Fisch, eine Kröte oder etwas lauernd Amphibisches auf dem Land, dann doch über und oder im Wasser? Die Wirkung, die Erscheinung des Objektes mit den äußeren glatten, hellen und unterschiedlich geneigten Flächen wird abhängig von Wasserstand, Wetter und Sonnenstand optisch sehr unterschiedlich wirken.

Landseite

Mit der Gangway über die bestehende Rampe und den Steg schwebt das „Objekt“ nah am Westufer, zugewandt mit offener Bühne den Zuschauern auf den Elbtreppen. Ebenso das Präsentierheck mit den EURO-Containern. Hier schweben mit einem Kran immer wieder die international genormten Behältnisse mit individueller Kultur und Kunst von Magdeburger Künstlern sowie aus verschiedensten europäischen Städten ein. Das können auch temporär Wohnungscontainer für Künstler*innen als „Artist in Residence“ sein.

Elbseite

Kulturfrachtschiff2025_Elbseite © Kulturfrachtschiff2025 (Layout: Visual Impression)
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© Kulturfrachtschiff2025 (Layout: Visual Impression)

Ein verschlossener Körper, einer Raum-Kapsel oder einem massiven überdimensionalen grob geschliffenen Diamanten gleich, schwebt über dem Wasser als Projektionsfläche für Beamer zur Visualisierung der Metamorphosen verschiedener Motive (Fisch, Kröte, Diamant, Nationalflaggen) für Filmsequenzen und technische Farbspiele, zugleich virtuelle Spielfläche für den europäischen Widerschein lokaler, nationaler und internationale Künstler*innen. Der Wasserspiegel reflektiert diese Lichtspiele, gewissermaßen als Wasserstandsmeldung unseres Europas.

Technisches

Grundkonstruktion aus Maschinenbaustahl im Unterbau, Holzständerfachwerk für die Aufbauten und eloxiertes, glänzendes Aluminium in unterschiedlichen hellen Farben als „Haut“. Integrierter Kran für Container. Das Objekt besteht aus einzelnen, nicht zu großen Elementen, um Auf- und Abbau als auch Transport zu anderen Standorten zu ermöglichen.

Aufgeständert auf nicht nur senkrechten runden Säulen, die relativ dünn, grazil sind, damit das getragene Objekt eher schwebend als bodenständig wirkt. Die Säulen sind durch Höhenverstellung am Fuß den Unebenheiten des Domfelsens anzupassen. Ein gewisser wechselnder Wasserpegel ist zulässig und gewünscht. Bei Hochwassergefährdung ist ein Abbau bis auf die Stützsäulen möglich.

  • Länge von der Spitze bis zum Heck max. 50, im Mittel ca. 40 Meter
  • Breite max. 20, im Mittel ca. 17 Meter, somit Grundfläche ca. 680 m2
  • Höhe des Objektes max. 7,47 Meter, im Mittel ca. 5,5 Meter
  • Bühneneinschnitt ca. 10 x 5 Meter zum Ufer hin offen mit Bühnentechnik, Licht und Ton
  • Deck zur Aufnahme von 2 oder 3 Stück 20/30-feet Schiffs- containern und Spielfläche von ca. 7 x 7 Meter ohne Dach, aber mit temporären Sonnensegeln
  • Interner geschlossener Veranstaltungsraum für ca. 50 bis 70 Personen und kleiner Präsentationsbühne
  • Nebenräume, Ver- und Entsorgungsanlagen zum Teil auch am Ufer
  • Die Elbtreppe könnte mit einer temporären Tribüne nach oben/hinten erweitert werden.
  • Als Wetterschutz für die Zuschauer könnte über der Elbtreppe eine Konstruktion mit Sonnensegel/Regenschutz installiert werden.

Nachhaltig

Die Konstruktion ist in transportablen Elementen auf dem Land- und Schiffsweg transportierbar und kann später an anderen Standorten, z.B. auch auf Land, als sog. „Arche“ oder Künstlerwohnheim aufgebaut werden. Im Falle eines Elbehochwassers kann das Objekt an einen geeigneten Landstandort in Magdeburg verlegt werden.