Brigitte Reimanns allererster verschollen geglaubter Roman
Hilfsnavigation

Brigitte Reimanns allererster verschollen geglaubter Roman

Am Donnerstag, dem 1. Dezember 2022, stellt die Hearusgeberin Kristina Stella den allerersten, bislang unveröffentlichten Roman von Brigitte Reimann vor: "Die Denunziantin". Gleichzeitig stimmt sie auf das "Reimann-Jahr" 2023 ein, in dem diese 90 Jahre alt geworden wäre und sich ihr Todestag zum fünfzigsten Mal jährt. 
Buchcover: Die Denunziantin von Brigitte Reimann © Literaturhaus Magdeburg (Buchcover I AISTHESIS VERLAG, 2022)
©
Autor: Frau Riep, Kulturbüro/Gesellschaftshaus
© Literaturhaus Magdeburg (Buchcover I AISTHESIS VERLAG, 2022)

Donnerstag, 1. Dezember 2022, 19:00 Uhr, Literaturhaus Magdeburg
Buchpräsentation
Kristina Stella: "Die Denunziantin" von Brigitte Reimann
Herausgegeben von Kristina Stella. Illustrationen von Jens Lay. Aisthesis Verlag 2022

"Die Denunziantin“ ist Brigitte Reimanns allererster Roman, mit dem sie – genau wie Siegfried Pitschmann mit seinem verschollen geglaubten, in der DDR verbotenen Roman „Erziehung eines Helden“ (Aisthesis, 2015) – auf fulminante Weise die literarische Bühne der DDR
betreten wollte.

Der Roman erscheint zur Einstimmung auf das „Reimann-Jahr“ 2023, in dem die Autorin Brigitte Reimann 90 Jahre alt geworden wäre und sich ihr Todestag zum fünfzigsten Mal jährt.

„Die Denunziantin“ eröffnet die fast verloren geglaubte Chance, noch einmal einen bislang unbekannten und unverstellten literarischen Blick aus Brigitte Reimanns eigener Sicht zu bekommen. Das Werk beweist aus erster Hand, wie Brigitte Reimann vom Sozialismus träumte.

Brigitte Reimann

Brigitte Reimann, geboren 1933 in Burg bei Magdeburg, war seit ihrer ersten Buchveröffentlichung freie Autorin. 1960 zog sie nach Hoyerswerda, 1968 nach Neubrandenburg. Nach langer Krankheit starb sie 1973 in Berlin.

 Veröffentlichungen: Ankunft im Alltag (1961), Die Geschwister (1963), Das grüne Licht der Steppen. Tagebuch einer Sibirienreise (1965), Franziska Linkerhand (1974). Außerdem die Briefwechsel mit Christa Wolf, Sei gegrüßt und lebe. Eine Freundschaft in Briefen 1964-1973 (1993), mit Hermann Henselmann, Mit Respekt und Vergnügen (1994), Aber wir schaffen es, verlaß Dich drauf. Briefe an eine Freundin im Westen (1995) und mit Irmgard Weinhofen, Grüß Amsterdam. Briefwechsel 1956-1973 (2003), sowie die Tagebücher Ich bedaure nichts (1997) und Alles schmeckt nach Abschied (1998). Aus dem Nachlaß: Das Mädchen auf der Lotosblume. Zwei unvollendete Romane (2003). Zuletzt erschienen Jede Sorte von Glück. Briefe an die Eltern (2008) und Post vom schwarzen Schaf. Geschwisterbriefe (2018). 

Angela Drescher, geboren 1952, ist Lektorin und gab Werner Bräunigs Roman "Rummelplatz" heraus, außerdem die Tagebücher Brigitte Reimanns und die ungekürzte Neuausgabe des Romans "Franziska Linkerhand". 

THALIA

Kristina Stella

Herausgeberin Kristina Stella © Literaturhaus Magdeburg (Kristina Stella I Foto: privat)
©
© Literaturhaus Magdeburg (Kristina Stella I Foto: privat)

Kristina Stella, Autorin und Bibliothekarin, geb. in Dresden, arbeitet und publiziert zu Brigitte Reimann und DDR-Schriftstellern in ihrem Umfeld.

Sie ist die Verfasserin einer mehrbändigen Brigitte-Reimann-Bibliografie (2014). Herausgeberin des Briefwechsels zwischen Brigitte Reimann und Siegfried Pitschmann (2013) und Mitherausgeberin des Briefwechsels zwischen Brigitte Reimann und Wolfgang Schreyer (2018). Des Weiteren veröffentlichte sie Beiträge in Fachzeitschriften und Tageszeitungen. Kristina Stella lebt mit ihrem Mann in Kronberg im Taunus.

Tickets

Eintritt:  Vorverkauf 6,00 Euro, Abendkasse 8,00 Euro

Für Anmeldungen und bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Literaturhaus Magdeburg:

E-Mail: info@literaturhaus-magdeburg.de

Tel.: 0391 / 4044995

Autor: Frau Riep, Kulturbüro/Gesellschaftshaus, 25.11.2022 
Quelle: Pressemitteilung Literaturhaus vom 23.11.2022 (Presse: Sarah Thäger)