Umweltamt
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Behörden und Sachgebiete

Behörden und Sachgebiete

Für das Umweltamt ergeben sich die Aufgaben aus der Umweltschutzgesetzgebung des Bundes, des Landes Sachsen-Anhalt und der Baumschutzsatzung der Landeshauptstadt Magdeburg.
Dies betrifft den Schutz der Natur, des Bodens, der Oberflächengewässer und des Grundwassers, die Reinhaltung der Luft und den Schutz des Menschens vor schädlichen Umwelteinwirkungen.

Behörden und Sachgebiete

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Fachförderrichtlinie Klima

Fachförderrichtlinie Klima

Seit dem 1.10.2019 gibt es für die Landeshauptstadt Magdeburg eine neue Fachförderrichtlinie Klima. Für Vorhaben und Projekte, die im Jahr 2020 umgesetzt werden sollen, wurde die Antragsfrist bis zum 15.11.2019 verlängert.

Magdeburg kann seine Klimaziele nur unter Beteiligung vieler Akteure in einem weit gefächerten zivilgesellschaftlichen Prozess erreichen. Bei der Vergabe von Zuwendungen an diese Akteure wurden deshalb die Prioritäten neu gesetzt. Die "Fachförderrichtlinie Klima" stellt ab sofort Vorhaben in den Fokus, die sich an den Handlungsfeldern und Strategien des "Masterplans 100% Klimaschutz" für die Landeshauptstadt Magdeburg orientieren bzw. geeignet sind, klimawandelbedingte Betroffenheiten abzumildern.

So werden z.B. Vorhaben zur Erhöhung der Klimakompetenz (z.B. Informations-, Motivations- und Mitmachangebote) gefördert, die unter aktiver Bürgerbeteiligung umgesetzt werden. Förderfähig sind außerdem Vorhaben zur Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für die Themen Klima und Klimawandel. Und selbstverständlich sind gemeinnützig Tätige aufgerufen, weitere Vorhaben zu beantragen, welche Potenziale zur Minderung klimaschädlicher Gase in den verschiedenen Handlungsfeldern des Masterplans "100% Klimaschutz" (Energiesysteme und Stromnutzung, Stadtplanung und Gebäude, Mobilität, Wirtschaft, Klimaverträglicher Alltag, Regionaler Klimaschutz) erschließen.

Dabei darf die Höhe der Zuwendung laut Richtlinie grundsätzlich 80 v. H. der zuwendungsfähigen Ausgaben nicht überschreiten (Anteilsfinanzierung).

Für Rückfragen stehen Ihnen Frau Grünert (Diana.Gruenert@ua.magdeburg.de) und Frau Hinze (Laura.Hinze@ua.magdeburg.de) gern zur Verfügung.

Dokumente zum Download

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Klimaschutz

Klimaschutz

Der Klimawandel und die Notwendigkeit, die natürlichen Ressourcen zu schonen, stellen die Menschheit vor große Herausforderungen. Begegnet werden kann und muss dieser Bedrohung durch eine massive Reduzierung der globalen Treibhausgasemissionen.

Auch wenn die Rahmenbedingungen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen im Wesentlichen auf internationaler und nationaler Ebene gesetzt werden, fällt den Kommunen beim Klimaschutz eine Schlüsselrolle zu. Denn vieles hängt davon ab, ob es gelingt, Klimaschutz vor Ort wirksam umzusetzen und die Bürgerinnen und Bürger zu eigenen Beiträgen zu motivieren.

Spätestens seit ihrem Beitritt zum internationalen "Klimabündnis der europäischen Städte  mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V." im Jahre 1993 verfolgt die Landeshauptstadt Magdeburg eine engagierte Klimaschutzpolitik und übernimmt damit ihren Teil der weltweiten klimapolitischen Verantwortung. Davon zeugen die zahlrichen Maßnahmen und Projekte, die in den letzten Jahren auf den Weg gebracht wurden.

Besuchen Sie das Klimaschutzportal der Landeshauptstadt Magdeburg.
 

 

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Luft und Lärm

 Luft und Lärm

Unter Immissionen (lat. immittere, hineinsenden) versteht man die Einwirkung von unmittelbar oder mittelbar durch menschliche Tätigkeit verursachten Emissionen auf die Umwelt. Zu den Immissionen gehören vorwiegend Luftverunreinigungen, Geräusche, Gerüche, Erschütterungen, Licht, Strahlen, Wärme.
Immissionen führen zu nachteiligen Folgen. Art, Stärke und Umfang des Nachteils sind für die Definition der Immission unbedeutend.
Immissionen werden an die Objekte in der Umwelt (Menschen, Tiere, Pflanzen) herangeführt und in die Umwelt (Ökosysteme, z. B. Atmosphäre, Boden, Wasser, Wald) eingetragen.

Lärmminderungsplanung

Luftreinhalteplanung

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Boden

Bodenschutz

 
Während Eingriffe auf die Pflanzen- und Tierwelt, das Grundwasser und die Luft mit ihren Auswirkungen schon seit Jahrzehnten im Blickfeld der Öffentlichkeit stehen, wurden Beeinträchtigungen des Bodens demgegenüber hingenommen und eher vernachlässigt. Dies ist umso bedauerlicher, da Boden grundsätzlich nicht vermehrbar ist. Die Zerstörung von Böden ist häufig irreversibel oder nur mit erheblichem Aufwand reparabel.

Im Bundes-Bodenschutzgesetzes (BBodSchG) wird der Schutz des Bodens einheitlich und länderübergreifend geregelt.

Ziel und Zweck des Bodenschutzgesetzes ist es "..., nachhaltig die Funktionen des Bodens zu sichern oder wiederherzustellen.

Hierzu sind schädliche Bodenveränderungen abzuwehren, der Boden und Altlasten sowie hierdurch verursachte Gewässerverunreinigungen zu sanieren und Vorsorge gegen nachteilige Einwirkungen auf den Boden zu treffen. Bei Einwirkungen auf den Boden sollen Beeinträchtigungen seiner natürlichen Funktion sowie seiner Funktion als Archiv der Natur- und Kulturgeschichte soweit wie möglich vermieden werden."

Das Gesetz formuliert deshalb verschiedene Grundpflichten zur Abwehr und Vermeidung schädlicher Bodenbeeinträchtigungen, um die Funktionen des Bodens als Lebensgrundlage und Lebensraum für Menschen, Tiere, Pflanzen und Bodenorganismen zu sichern und ihn in seiner Leistungsfähigkeit auch für kommende Generationen zu erhalten.
Zuständig für die Einhaltung, Überwachung und Durchsetzung der Zielvorgaben des Bodenschutzrechts auf dem Gebiet der Landeshauptstadt Magdeburg ist die untere Bodenschutzbehörde im Umweltamt.

Schädliche Bodenveränderungen sind Beeinträchtigungen der Bodenfunktionen, die geeignet sind, Gefahren, erhebliche Nachteile oder erhebliche Belästigungen für den einzelnen oder die Allgemeinheit herbeizuführen.Der Begriff der schädlichen Bodenveränderung stellt, mit seinem eindeutigen Bezug zur jeweiligen Nutzung, einen Zentralbegriff des Bodenschutzrechts dar.

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Wasser

Gewässer

Oberflächengewässer sind natürliche oder künstliche oberirdische Gewässer (Fluss-, Seen- und Talsperrenwasser). In der Landeshauptstadt Magdeburg bestehen 6,5 %, bzw. 1259,49 ha des Stadtgebietes aus Oberflächenwasser.
Das Wassergesetz des Landes Sachsen-Anhalt unterscheidet Gewässer erster und zweiter Ordnung. Gewässer erster Ordnung sind solche, die wasserwirtschaftlich von größerer Bedeutung sind. Die in Magdeburg fließenden Gewässer erster Ordnung sind die Elbe als Bundeswasserstraße und die Schrote. Diese Gewässer werden durch den Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft unterhalten. Alle weiteren fließenden und stehenden Gewässer im Stadtgebiet Magdeburg sind Gewässer zweiter Ordnung, welche sich in Obhut, hinsichtlich der Unterhaltung, der Unterhaltungsverbände "Elbaue", Untere Ohre" und "Ehle/Ihle" befinden. Die Unterhaltung wird meistens zwei Mal im Jahr durchgeführt. Abflusshindernisse, die durch Starkregenereignisse entstehen, werden sofort beräumt. Ziel der Unterhaltungsmaßnahmen ist die Erhaltung der Durchgängigen Fließfähigkeit der vorhandenen Gewässer. In manchen Gebieten, wie z.B. im ostelbischen Raum, sind im Zuge vermehrter Bauvorhaben, die vorhandenen Gewässer nicht mehr in der Lage, das anfallende Niederschlagswasser abzuführen. Somit ist das Gewässersystem der bestehenden Situation anzupassen. Insgesamt gibt es in Magdeburg Gewässerläufe mit 145,6 km Länge, wovon ca. 49 km auf Gewässer erster Ordnung und ca. 96, 5 km auf Gewässer zweiter Ordnung entfallen.

Weitere Informationen

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Natur und Landschaft

Natur und Landschaft

Natur und Landschaft sind Standort der menschlichen Nutzung. Aus dem Wissen heraus, dass eine Übernutzung und Zerstörung von Natur und Landschaft fatale und katstastrophale Folgen für den Siedlungsstandort, die Gesundheit und die Nahrungsmittelerzeugung des Menschen haben können, werden die Wiederherstellung der Erhalt und die langfristige und nachhaltige Nutzbarkeit des Naturhaushaltes angestrebt.
Unter dem Begriff Landschaft versteht man im heutigen Sprachgebrauch ein geografisches oder natürliches Gebiet, ein Ausschnitt der Erdoberfläche, der sich durch gemeinsame Merkmale, sein Erscheinungsbild und sein besonderes Gepräge von anderen Landschaften mehr oder minder deutlich abgrenzt

Rechtliche Instrumente des Naturschutzes

In Deutschland ist die Gesetzgebungskompetenz für den Naturschutz zwischen Bund und Ländern aufgeteilt. Der Bund besitzt nur eine Kompetenz zur Rahmengesetzgebung, aufgrund derer er das Bundesnaturschutzgesetz erlassen hat. Die Länder haben jeweils eigene landesnaturschutzgesetze, die das früher als Landesrecht fortgeltende Reichsnaturschutzgesetz von 1935 abgelöst haben. Hinzu kommen zahlreiche internationale Abkommen sowie Programme und einzelne Richtlinien der Europäischen Union.

Naturschutzgesetze in Deutschland

Bundesnaturschutzgesetz
Naturschutzgesetze der Länder

Europäisches Recht

Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie)
Vogelschutzrichtlinie

Internationale Abkommen

Alpenkonvention (1991) - Übereinkommen zum Schutz der Alpen Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit (1975)- UNESCO-Konvention zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt Berner Konvention (1979) - Europäisches Artenschutzübereinkommen Bonner Konvention (1979) - Übereinkommen zur Erhaltung der wandernden wildleben Tierarten CITES (Washingtoner Artenschutzabkommen) - Übereinkommen über den Handel mit gefährdeter Arten freilebender Tiere und Pflanzen Helsinki Konvention (1974) - Übereinkommen zum Schutz der Meeresumwelt und der Ostseegebiete Konvention von Rio (1992) - Übereinkommen über die biologische Vielfalt MAB-Programm (1970) - UNESCO-Programm \"Der Mensch und die Biosphäre Ramsar-Konvention - Übereinkommen über Feuchtgebiete, insbesondere als Lebensraum für Watt- und Wasservögel, von internationaler Bedeutung .

Weiterführende Links

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