Inhalt

Amina Fakouch

Übergang Schule - Beruf

Übergang Schule - Beruf

Ein qualitatives Forschungsprojekt im Amt für Statistik, Wahlen und Digitalisierung

Inhalt

  • Projektrahmen
  • Hintergrund & Ziel
  • aktueller Stand
  • Förderung

Projektrahmen

Das Drittmittelprojekt „Übergang Schule-Beruf“, welches im Rahmen der Fördermaßnahme „Demografie – Wandel gestalten“ vom Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt gefördert wurde, ist am 01.07.2020 angelaufen und und endete am 31.12.2022.

Innerhalb dieses Zeitraums wurde untersucht,  wie junge Erwachsene beim Übergang in die Berufsausbildung noch besser unterstützt werden können und wie dabei sowohl ihre Wünsche als Arbeitnehmende als auch die ihrer Arbeitgeber*innen berücksichtigt werden können.

Geleitet wurde  das Projekt von Amina Fakouch.

Zu erreichen ist sie unter 0391-540-2285 und über Amina.Fakouch@stat.magdeburg.de.

Hintergrund & Ziel

Mit Abschluss des Projektes „Bildung im Alter II“, in welchem u. a. deutlich wurde, dass viele Ältere gerne von Jüngeren lernen, aber diese auch in ihrem beruflichen Werdegang unterstützen, stand fest, dass die Perspektive junger Erwachsener für die weitere Entwicklung von Magdeburg als noch attraktivere Stadt die nächste zu betrachtende sein muss. Dem Übergang in das Berufsleben kommt dabei eine große Bedeutung zu. Viele Jugendliche nehmen diesen Übergang, mit den damit einhergehenden, sich verändernden Lebensumständen und Rollenerwartungen, als Hürde wahr. Zudem sind die Startchancen junger Erwachsener ungleich. Biografische Verläufe mit verschiedenen Abschlüssen, aber auch unterschiedliche sozioökonomische Hintergründe spielen hier eine Rolle. Dennoch münden die verschiedensten Wege in eine Ausbildung, womit alle jungen Erwachsenen vor ähnlichen und dennoch ganz individuellen Herausforderungen stehen.

  • Was genau sind diese Herausforderungen?
  • Wie bewältigen junge Erwachsene diesen Übergang?
  • Wo kann Magdeburg ansetzen, um junge Erwachsene noch besser zu unterstützen?

Diesen Fragen wurde innerhalb des Forschungsvorhabens näher auf den Grund gegangen. Dazu wurden qualitative Interviews erhoben und eine Fragebogenstudie durchgeführt.

Zielgruppe waren junge Erwachsene, die am Übergang in eine Ausbildung stehen oder gerade mit einer Ausbildung begonnen haben. Die Erwartungshaltungen der jungen Erwachsenen im Bildungs- und Berufswahlprozess sowie ihre berufliche Orientierung wurdeim Verlauf der zwei Jahre genauer untersucht, um herauszufinden, wo angesetzt werden kann, um junge Erwachsene in Magdeburg bei ihrem Übergang in das Arbeitsleben noch besser zu unterstützen. Dabei war es wichtig, die subjektive Sicht zu analysieren, die Bedürfnisse der Jugendlichen zu ergründen und auf diese einzugehen.

Neben den Interviews mit den jungen Erwachsenen wurden auch Interviews mit Expert*innen geführt. Diese arbeiten mit der Zielgruppe in institutionellen Kontexten am Übergang zusammen. Für eine differenzierte Sichtweise auf das Thema ist es unumgänglich, auch die Perspektive von solchen Expert*innen, die bereits Erfahrung mit Projekten im Übergangssystem besitzen, mit einzubeziehen.

In einem weiteren Schritt wurde eine quantitative Erhebung mithilfe eines Fragebogens durchgeführt. Diese umfasste eine Befragung der angehenden Absolvent*innen in Form eines Online-Fragebogens in den Abschlussklassen der Schulen in Magdeburg und Umgebung. Diese anonym ausfüllbare Online-Befragung war über einen Link zugänglich.

Themenschwerpunkte des Fragebogens waren u. a. die Nutzung von Berufsorientierungsangeboten, relevante Dritte, welche die Schüler*innen bei ihrem Übergang unterstützen sowie die Vorbereitung auf die Zeit nach dem Abschluss. Weitere Themen der Untersuchung waren die Entwicklung der beruflichen Interessen der Schüler*innen und die Einschätzung ihrer Fähigkeiten. Zudem ging es um ihre Zukunftspläne, die Einschätzung ihres praktischen Wissens zur Berufsorientierung und um persönliche Berufsauswahlkriterien. Zusätzlich wurden in Bezug auf die aktuelle Corona-Pandemie mögliche Sorgen und Einschränkungen abgefragt. Ziel war es, eine Darstellung des Ist-Zustandes für die Landeshauptstadt Magdeburg zu erhalten. Auf dieser Grundlage wurde im Rahmen des Projekts analysieret, wo angesetzt werden kann, um Schüler*innen und Schulen noch mehr hinsichtlich des Themas Übergang Schule-Beruf zu unterstützen.

Am Ende des Projektes standen Handlungsempfehlungen zur Optimierung des Übergangssystems, um dieses passgenauer - sowohl fürdie Bedürfnisse des Arbeitsmarktes als auch für die der jungen Berufseinsteiger*innen – zu gestalten und Magdeburg damit für den demografischen Wandel zu wappnen.

Weitere Informationen sind in unserem Projektbericht zu finden.

Förderung

Das Forschungsprojekt „Übergang Schule-Beruf“ wurde gefördert durch das Ministerium für  Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt.

         


Schule und was dann?