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Wolfgang Möller

Personenstand

Personenstand

"Personenstand" ist die familienrechtliche Stellung eines Menschen innerhalb der Rechtsordnung einschließlich seines Namens.

Die Dokumentation der familienrechtlichen Verhältnisse erfolgt nach den Vorschriften des Personenstandsgesetzes ausschließlich durch den Standesbeamten. Er beurkundet die Personenstandsfälle (Eheschließungen, Begründungen von Lebenspartnerschaften, Geburten und Sterbefälle) in den von ihm geführten Personenstandsregistern (Heiratsregister, Lebenspartnerschaftsregister, Geburtenregister und Sterberegister).
Nach Art. 83 des Grundgesetzes werden die personenstandsrechtlichen Vorschriften von den Ländern als eigene Angelegenheit ausgeführt. Das Bundesministerium des Innern hat im Hinblick auf diese verfassungsrechtliche Kompetenzverteilung keine Möglichkeit, in Einzelfällen auf die Entscheidung eines Standesbeamten Einfluss zu nehmen oder sie rechtlich zu bewerten.
Die zivilrechtlichen Vorschriften zur Eheschließung, zur Feststellung der Abstammung eines Kindes, zur Namensführung von Ehegatten und Kindern, zum Sorgerecht und zur Adoption sind im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt, hierfür ist das Bundesministerium der Justiz zuständig.

Standesamt Dienstleistungen

Standesamt - Dienstleistungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dienstleistungen

 

Unterlagen Eheschließung

Unterlagen für die Anmeldung einer Eheschließung

Anmeldung Eheschließung im Standesamt
Hochzeitshaus04
©
Autor: Standesamt Magdeburg

Unterlagen

Benötigte Unterlagen bei von Geburt an deutschen Staatsangehörigen, die volljährig sind und nicht im Ausland geboren wurden (Unterlagen für alle anderen Fälle fragen Sie bitte persönlich - nicht telefonisch - bei Ihrem zuständigem Standesamt nach).

Je nach Familienstand und persönlichen Umständen werden unterschiedlich Unterlagen vom Gesetz vorgeschrieben. Grundsätzlich gilt, dass jeder der Partner

  • einen gültigen Personalausweis oder einen gültigen Reisepass vorzulegen hat.

Darüber hinaus benötigen Sie, ...

... wenn Sie noch nie verheiratet waren / noch keine eingetragene Lebenspartnerschaft begründet haben / ledig sind:

  • eine neu ausgestellte (vor nicht mehr als 6 Monaten) beglaubigte Abschrift aus dem Geburtsregister (keine Geburtsurkunde), erhältlich beim Geburtsstandesamt. Für in Magdeburg geborene Personen genügt die Geburtsurkunde.

... wenn Sie schon einmal oder mehrmals verheiratet waren, zusätzlich:

  • eine neu ausgestellte (vor nicht mehr als 6 Monaten) beglaubigte Abschrift aus dem Ehesregister oder eine Heiratsurkunde möglicht mit eingetragener Auflösung der Ehe, sowie das rechtskräftige Scheidungsurtel bzw. die Strebeurkunde.

... wenn Sie bereits eine Lebenspartnerschaft geführt haben, die aufgelöst wurde, zusätzlich:

  • eine neu ausgestellte Lebenspartnerschaftsurkunde mit Auflösungsvermerk, sowie das rechtskräftige Urtel über die Auflösung der Lebenspartnerschaft bzw. die Strebeurkunde.

... wenn Sie gemeinsame Kinder haben, die in Deutschland geboren sind:

  • eine Geburtsurkunde der Kinder, erhältlich beim Geburtsstandesamt

Wenn Sie sich in dieser Aufzählung wiederfinden, reichen die genannten Unterlagen meistens aus.

Allerdings können in Einzelfällen weitere Unterlagen notwendig werden.

In folgenden Fällen sollten sie sich auf jeden Fall persönlich beim Standesamt erkundigen:

  • ein Partner besitzt eine ausländische Staatsangehörigkeit
  • ein Partner ist nicht im Bundesgebiet geboren
  • ein Partner hat im Ausland geheiratet
  • ein Partner ist im Ausland geschieden worden

Benötigte Unterlagen für die Anmeldung der Eheschließung mit Auslandsbeteiligung

Wenn mindestens einer der beiden Partner nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, so sollten Sie in jedem Fall das zuständige Standesamt aufsuchen und ein persönliches Beratungsgespräch führen.

Der Standesbeamte muss bei Auslandsbezug das jeweilige Heimatrecht berücksichtigen. Nicht nur das deutsche Recht ist ständigen Änderungen unterworfen, sondern auch im anzuwendenden ausländischen Recht ergeben sich neben zahlreichen Eheschließungsvoraussetzungen auch umfangreiche Richtlinien, die bei der Informationserteilung berücksichtigt werden müssen. Da die Gesetze in jedem Land anders sind, kann an dieser Stelle nicht auf die Eheschließungsvoraussetzungen eingegangen werden.

 

Namen

Namen

In der Bundesrepublik Deutschland ist das Namensrecht von dem Grundsatz der Namenskontinuität geprägt, weshalb eine Änderung des Familiennamens und des Vornamens nur eingeschränkt möglich ist. Eine Beliebigkeit zur Namensänderung besteht nicht.

Name einer Person nach den privatrechtlichen Vorschriften (BGB)

Grundsätzlich beurteilt sich der Name einer Person nach den privatrechtlichen Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches. Danach kommt eine Namensänderung nur in einigen Ausnahmefällen, wie etwa im Falle einer Eheschließung, Scheidung oder Adoption, in Betracht. Für die im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelten namensrechtlichen Vorschriften ist das Bundesministerium der Justiz zuständig.

öffentlich-rechtlichen Namensänderung

Kann dem Wunsch zur Führung eines bestimmten Namens nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts nicht Rechnung getragen werden, besteht darüber hinaus die Möglichkeit der öffentlich-rechtlichen Namensänderung nach dem Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen. Auf dieser Grundlage darf die zuständige Behörde den Vor- oder Familiennamen auf Antrag ändern, wenn ein wichtiger Grund die Änderung rechtfertigt. Die öffentlich-rechtliche Namensänderung dient dazu, Unzuträglichkeiten im Einzelfall zu beseitigen. Bei der Voraussetzung des „wichtigen Grundes“ handelt es sich um einen unbestimmten, rechtlich uneingeschränkt überprüfbaren Rechtsbegriff. Es kommt insoweit darauf an, ob das Interesse des Antragstellers an der Namensänderung so wesentlich ist, dass schutzwürdige Interessen Dritter und die in der sozialen Ordnungsfunktion des Namens zusammengefassten Interessen der Allgemeinheit zurücktreten müssen.

Nachbeurkundung einer Eheschließung im Ausland

Nachbeurkundung einer Eheschließung im Ausland

Standesamt Eingangsschild
©
Autor: Herr Möller Standesamt

Allgemeine Informationen

Sie haben im Ausland geheiratet und sind sich nicht sicher, ob die Ehe hier gültig ist?
Diese Frage lässt sich recht einfach beantworten:
Eine im Ausland geschlossene Ehe ist hier anerkannt, wenn die im Heiratsland geltenden Vorschriften beachtet wurden und die Ehe vor einer gesetzlich bevollmächtigten Person geschlossen wurde. Als Nachweis dafür gilt die Heiratsurkunde. Wenn die Urkunde nicht in deutscher Sprache verfasst wurde, ist in vielen Fällen eine Übersetzung erforderlich. Bei Urkunden aus einigen Ländern sollte die Urkunde mit einer Apostille (Überbeglaubigung) bzw. Legalisation versehen sein.

Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit eine Erklärung zur Namensführung in der Ehe abzugeben oder die Nachbeurkundung der Ehe zu beantragen (siehe folgenden Absatz).

Für die Antragstellung benötigen Sie einen Termin, den Sie bitte telefonisch mit uns vereinbaren.

Die Namensführung nach der Eheschließung im Ausland

In vielen Ländern haben Sie nicht die Möglichkeit, eine Erklärung zur Namensführung in der Ehe abzugeben und einen Ehenamen zu bestimmen. Dies können Sie, sofern Sie einen gemeinsamen Namen führen möchten, bei uns nachholen, wenn einer von Ihnen einen Wohnsitz in Magdeburg hat.

Für die Namenserklärung benötigen Sie folgende Urkunden:

  • Personalausweis bzw.Reisepass 
  • die Heiratsurkunde mit Übersetzung oder die internationale Heiratsurkunde, ggf. benötigen Sie eine Apostille oder Legalisation (abhängig vom Eheschließungsstaat, bitte erkundigen Sie sich vorab telefonisch, was Sie genau benötigen)  
  • Ihre Geburtsurkunden (wenn Sie in Deutschland geboren sind)
  • die Geburtsurkunde des Kindes, wenn Sie ein gemeinsames Kind haben

Sie können die Erklärung nur gemeinsam abgeben. Zusätzlich können Sie auch noch die Nachbeurkundung der Ehe bei uns beantragen (siehe oben).

Die Nachbeurkundung der Eheschließung

Sie sind nicht dazu verpflichtet, die Nachbeurkundung zu beantragen. Aber die Nachbeurkundung hat natürlich auch Vorteile: Sie haben jederzeit die Möglichkeit sich bei uns eine Eheurkunde ausstellen zu lassen, falls Ihre ausländische Urkunde verloren geht und Sie haben als Nachweis über Ihre Ehe eine deutsche Urkunde, was den Umgang mit Behörden und anderen Einrichtungen erleichtert.

Eine Nachbeurkundung ist in folgenden Fällen möglich:

  1. Sie haben im Ausland geheiratet und einer von Ihnen beiden hat die deutsche Staatsangehörigkeit oder ist staatenlos, heimatloser Ausländer oder ausländischer Flüchtling 
  2. Sie haben vor einer ermächtigten Person einer Regierung des Staates geheiratet, dem einer von Ihnen angehört, wobei keiner zum Zeitpunkt der Eheschließung die deutsche Staatsangehörigkeit besaß, z.B. zwei türkische Staatsangehörige die auf dem türkischen Generalkonsulat geheiratet haben
  3. Einer von Ihnen muss seinen Wohnsitz in Magdeburg haben

 

Für die Nachbeurkundung sind folgende Unterlagen erforderlich:

  • Personalausweis bzw Reisepass Geburtsurkunde bzw. beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister
  • wenn Sie im Ausland geboren sind: die Geburtsurkunde (international oder mit Übersetzung)
  • wenn Sie schon einmal in Deutschland verheiratet waren: die Eheurkunde mit Vermerk über die Auflösung derEhe
  • wenn Sie schon einmal im Ausland verheiratet waren: die Heiratsurkunde (international oder mit Übersetzung) sowie das Scheidungsurteil (mit Übersetzung und Anerkennung) oder die Sterbeurkunde des verstorbenen Ehegatten (international oder mit Übersetzung)
  • wenn Sie gemeinsame Kinder haben: die Geburtsurkunden der Kinder.

In einigen Fälle benötigen Sie für ausländische Urkunden eine Apostille oder Legalisation. Bitte erkundigen Sie sich bei uns telefonisch oder persönlich, ob das in Ihrem Fall erforderlich ist.

Gebühren

Für die Antragstellung benötigen Sie einen Termin, den Sie bitte telefonisch mit uns vereinbaren.

Ansprechpartner

Bestimmung eines Ehenamens

Bestimmung eines Ehenamens

NAMENSFÜHRUNG IN DER EHE
Brautpaar bei Unterschriftsleistung

Nach Art. 10 Abs. 2 EGBGB können Ehegatten ihre Namensführung in der Ehe wählen nach dem Heimatrecht eines Ehegatten (auch nach dem ausländischen) oder nach deutschem Recht, wenn zumindest ein Ehegatte seinen gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hat. Nach deutschem Recht kann der Geburtsname oder der zur Zeit der Erklärung über die Bestimmung des Ehenamens geführte Name der Frau oder des Mannes zum Ehenamen bestimmt werden. Gesetzlich nicht vorgesehen ist es dagegen, einen aus beiden Familiennamen der Ehegatten zusammengesetzten Namen zum Ehenamen zu bestimmen.  

Ein Ehegatte, dessen Name nicht Ehename wird, kann durch Erklärung gegenüber dem Standesbeamten dem Ehenamen seinen Geburtsnamen oder den zur Zeit der Erklärung über die Bestimmung des Ehenamens geführten Namen voranstellen oder anfügen. Besteht der Ehename aus mehreren Namen, ist eine Hinzufügung nicht möglich. Besteht dagegen der hinzuzufügende Familienname aus mehreren Namen, kann nur ein beliebiger Teil hinzugefügt werden.

Die Auflösung der Ehe durch Scheidung oder Tod des Ehegatten bewirkt keine Namensänderung. Sofern die Wiederannahme eines früheren Familiennamens (Geburtsname oder früherer Ehename, wenn dieser im Zeitpunkt der Abgabe der Namenserklärung geführt worden ist) gewünscht wird, ist eine gesonderte Erklärung hierüber abzugeben. Die Möglichkeiten der Voranstellung bzw. Hinzufügung nach Auflösung der Ehe entsprechen den obigen Ausführungen.

Bei Wahl des ausländischen Heimatrechts eines Ehegatten bestimmt dieses Recht die Möglichkeiten der Namensführung. Das gewählte Recht ist auch für namensrechtliche Änderungen, die im Zusammenhang mit dem Ehenamen stehen, maßgeblich (z.B. namensrechtliche Folgen einer Scheidung).

Um die Flexibilität des deutschen Namensrechts ausschöpfen zu können, wird empfohlen, das deutsche Namensrecht zu wählen, insbesondere wenn sich der Familienname des ausländischen Ehegatten nicht ändert und das gewünschte Ergebnis nach beiden Heimatrechten möglich ist. Bei späteren Änderungen (z.B. spätere Hinzufügung eines früheren Namens) ist dann allein das deutsche Recht anzuwenden. Sofern ein gemeinsamer Familienname (Ehename) bestimmt wird, erstreckt sich dieser Name auf gemeinsame Kinder, die das fünfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Die Erklärung über die Namensführung in der Ehe kann entweder im Rahmen der Eheregistrierung oder unabhängig davon abgegeben werden.

Standesamt Dienstleistungen Überarbeitungsvorlage

Standesamt - Dienstleistungen

Standesamt Magdeburg

Personenstandsregister

Das Standesamt beurkundet den Personenstand.

Das Standesamt führt für seinen Zuständigkeitsbereich

  • ein Eheregister (§ 15 PStG),
  • ein Lebenspartnerschaftsregister (§ 17 PStG), wenn die Partnerschaft nach § 23 des Lebenspartnerschaftsgesetzes geschlossen wurde,
  • ein Geburtenregister (§ 21 PStG) und
  • ein Sterberegister (§ 31 PStG)

Die Registereinträge bestehen aus einem urkundlichen Teil (Haupteintrag und Folgebeurkundungen) und einem Hinweisteil. Aus den Registern werden Urkunden, beglaubigte Abschriften, Bescheinigungen usw. erstellt. Die Registereinträge sind nach den Vorschriften des Personenstandsgesetzes durch Folgebeurkundungen und Hinweise zu ergänzen und zu berichtigen (Fortführung). Folgebeurkundungen sind Einträge, die den Beurkundungsinhalt verändern. Hinweise stellen den Zusammenhang zwischen verschiedenen Beurkundungen her, die dieselbe Person, deren Ehegatten, Lebenspartner, Eltern oder Kinder betreffen.

Es waren hier unter Beachtung des Datenschutzes sämtliche Geburts-, Ehe- und Sterbeurkunden, die seit dem 01. Oktober 1874 in Magdeburg eingetragen wurden, zu erhalten.

Seit dem 01.01.2009 gibt es neue Aufbewahrungsfristen. Ältere Personenstandsbücher wurden einem Zentralarchiv übergeben. Aus diesen Unterlagen können nur noch beglaubigte Kopien und keine Urkunden mehr erstellt werden.
Für die Fortführung der Personenstandsregister und der Sicherungsregister gelten folgende Aufbewahrungsfristen:

Sterberegister - 30 Jahre
Eheregister und Lebenspartnerschaftsregister - 80 Jahre
Geburtenregister - 110 Jahre

Geburtenregister

  • Beurkundung einer Geburt
  • Geburtsnamen
  • Vornamen
  • Urkunden (bis 3 Jahre)
  • Geburtsurkunde
  • beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister
  • Vaterschaftsanerkennung
  • vorgeburtliche Vaterschaftsanerkennung
  • Vaterschaftsanerkennung

Ehe-/Lebenspartnerschaftsregister

  • Beratung und Vorbereitung der Anmeldung einer Eheschließung
  • Prüfung der Voraussetzungen für eine Eheschließung und Anmeldung einer Eheschließung
  • Beantragung von Befreiungen von der Vorlage von der Beibringung eines Ehefähigkeitszeugnisses beim Oberlandesgericht zur Eheschließung von ausländischen Staatsangehörigen in Deutschland
  • Durchführung von Eheschließungen/Ermächtigung anderer Standesämter zur Durchführung von Eheschließungen innerhalb Deutschlands
  • Prüfung der Ehefähigkeit und Erstellung von Ehefähigkeitszeugnissen für die Eheschließung von Deutschen im Ausland
  • Prüfung und Nachbeurkundung einer im Ausland geschlossenen Ehe/Lebenspartnerschaft
  • Prüfung/Anerkennung ausländischer Entscheidungen
  • Erstellung von Urkunden
    • Ehe-/Lebenspartnerschaftsurkunde
    • beglaubigte Abschrift aus dem Ehe-/Lebenspartnerschaftsregister
    • Auskünfte aus/Einsichtnahmen in den Ehe-/Lebenspartnerschaftsregistern
  • Namen in der Ehe
  • Familienname
  • Ehename
  • Doppelname
  • Wiederannahme eines Namens nach Auflösung einer Ehe/Lebenspartnerschaft

Sterberegister (bis 3 Jahre)

  • Beurkundung eines Sterbefalls
  • Urkunden

Urkunden

Urkundenerteilung, Auskunft und Einsicht (§ 62 PStG)

Personenstandsurkunden sind auf Antrag den Personen zu erteilen, auf die sich der Registereintrag bezieht, sowie deren Ehegatten, Lebenspartner, Vorfahren und Abkömmlingen. Andere Personen haben ein Recht auf Erteilung von Personenstandsurkunden, wenn sie ein rechtliches Interesse glaubhaft machen; beim Geburtenregister oder Sterberegister reicht die Glaubhaftmachung eines berechtigten Interesses aus; wenn der Antrag von einem Geschwister des Kindes oder des Verstorbenen gestellt wird. Antragsbefugt sind über 16 Jahre alte Personen.
Absatz 1 gilt entsprechend für Auskunft aus einem und Einsicht in einen Registereintrag sowie Auskunft aus den und Einsicht in die Sammelakten.
Vor Ablauf der für die Führung des Personenstandsregisters festgelegten Aufbewahrungsfristen ist die Benutzung nach den Absätzen 1 und 2 bereits bei Glaubhaftmachung eines berechtigten Interesses zuzulassen, wenn seit dem Tod des zuletzt verstorbenen Beteiligten 30 Jahre vergangen sind; Beteiligte sind beim Geburtenregister die Eltern und das Kind, beim Eheregister die Ehegatten und beim Lebenspartnerschaftsregister die Lebenspartner.

  • deutsche Urkunden zur Verwendung in Deutschland
  • deutsche Urkunden zur Verwendung im Ausland
  • ausländische Urkunden zur Verwendung in Deutschland
  • Beglaubigungen (Legalisation/Apostille)
  • Übersetzungen

Namen

Weiterhin erfolgt im Standesamt die Beratung der Bürger zu gesetzlichen Voraussetzungen und namensrechtlichen Angelegenheiten.
Aufnahme von Namenserklärungen und Durchführung von Beurkundungen im Rahmen der Zuständigkeit.

Kirchenaustritte

Das Standesamt ist zuständig für Kirchenaustritte.

Weitere Informationen:

  • Ansprechpartner
  • Kontakt/Anfahrskizze
  • Formulardepot
  • Impressionen
  • Hochzeitsbroschüre
  • Liste der Dolmetscher und Übersetzer
  • Apostillebehörden
  • Namensänderungsbehörde
  • Bankverbindungen

Dienstleistungen des Standesamtes

Diensteistungen des Standesamtes

Geburtenregister

1. Personenstandswesen

Das Standesamt führt für seinen Zuständigkeitsbereich

  • ein Eheregister (§ 15 PStG),
  • ein Lebenspartnerschaftsregister (§ 17 PStG), wenn die Partnerschaft nach § 23 des Lebenspartnerschaftsgesetzes geschlossen wurde,
  • ein Geburtenregister (§ 21 PStG) und
  • ein Sterberegister (§ 31 PStG)

Die Registereinträge bestehen aus einem urkundlichen Teil (Haupteintrag und Folgebeurkundungen) und einem Hinweisteil. Aus den Registern werden Urkunden, beglaubigte Abschriften, Bescheinigungen usw. erstellt. Die Registereinträge sind nach den Vorschriften des Personenstandsgesetzes durch Folgebeurkundungen und Hinweise zu ergänzen und zu berichtigen (Fortführung). Folgebeurkundungen sind Einträge, die den Beurkundungsinhalt verändern. Hinweise stellen den Zusammenhang zwischen verschiedenen Beurkundungen her, die dieselbe Person, deren Ehegatten, Lebenspartner, Eltern oder Kinder betreffen.

Für die Fortführung der Personenstandsregister und der Sicherungsregister gelten folgende Aufbewahrungsfristen:

  • Sterberegister - 30 Jahre
  • Eheregister und Lebenspartnerschaftsregister - 80 Jahre
  • Geburtenregister - 110 Jahre

Urkundenerteilung, Auskunft und Einsicht (§ 62 PStG)

  1. Personenstandsurkunden sind auf Antrag den Personen zu erteilen, auf die sich der Registereintrag bezieht, sowie deren Ehegatten, Lebenspartner, Vorfahren und Abkömmlingen. Andere Personen haben ein Recht auf Erteilung von Personenstandsurkunden, wenn sie ein rechtliches Interesse glaubhaft machen; beim Geburtenregister oder Sterberegister reicht die Glaubhaftmachung eines berechtigten Interesses aus; wenn der Antrag von einem Geschwister des Kindes oder des Verstorbenen gestellt wird. Antragsbefugt sind über 16 Jahre alte Personen.
  2. Absatz 1 gilt entsprechend für Auskunft aus einem und Einsicht in einen Registereintrag sowie Auskunft aus den und Einsicht in die Sammelakten.
  3. Vor Ablauf der für die Führung des Personenstandsregisters festgelegten Aufbewahrungsfristen ist die Benutzung nach den Absätzen 1 und 2 bereits bei Glaubhaftmachung eines berechtigten Interesses zuzulassen, wenn seit dem Tod des zuletzt verstorbenen Beteiligten 30 Jahre vergangen sind; Beteiligte sind beim Geburtenregister die Eltern und das Kind, beim Eheregister die Ehegatten und beim Lebenspartnerschaftsregister die Lebenspartner.

2. Ehe/Lebenspartnerschaften

  • Eheschließung/Lebenspartnerschaft - Anmeldungund Durchführung
    • Eheschließung in Deutschland
    • Eheschließung in Deutschland unter Berücksichtigung von ausländischem Recht
    • Eheschließung von Deutschen im Ausland
    • Nachbeurkundung einer im Ausland geschlossenen Ehe/Lebenspartnerschaft
  • Urkunden
    • Ehe-/Lebenspartnerschaftsurkunde
    • beglaubigte Abschrift aus dem Ehe-/Lebenspartnerschaftsregister
  • Namensführung in der Ehe
    • Ehename
    • Doppelname, Ablegung des Doppelnamens
    • Namen gemeinsamer Kinder in der Ehe
      • gibt es einen gemeinsamen Ehenamen
      • es wird kein gemeinsamer Ehename bestmmt
    • Namen nicht gemeinsamer Kinder in der Ehe (Einbenennung)
  • Wiederannahme eines Namens nach Auflösung der Ehe

3. Geburt

  • Beurkundung einer Geburt
    • Urkunden (bis 3 Jahre)
    • Geburtsurkunde
    • beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister
  • Vaterschaftsanerkennung
    • vorgeburtliche Vaterschaftsanerkennung
    • Vaterschaftsanerkennung
  • Geburtsnamen
    • Familienname
    • Vornamen

4 Sterbefall

Namen

  1. Namenserklärungen auf Grundlage familienrechtlicher Bestimmungen (Nicht zu verwechseln mit: Namensangelegenheiten nach dem Namensänderungsgesetz durch die Namensänderungsbehörde)
    1. Erklärungen zur Namensführung von Ehegatten (§ 41 PStG)
      1. Bestimmung eines gemeinsamen Ehenamens
      2. Hinzufügung eines Namens zum Ehenamen
      3. Widerruf der Hinzufügung eines Namens zum Ehenamen
      4. Wiederannahme eines früheren Namens
    2. Erklärungen zur Namensführung von Lebenspartnern (§ 42 PStG)
      1. Bestimmung eines gemeinsamen Lebenspartnerschaftsnamens
      2. Hinzufügung eines Namens zum Lebenspartnerschaftsnamen
      3. Widerruf der Hinzufügung eines Namens zum Lebenspartnerschaftsnamen
      4. Wiederannahme eines früheren Namens
    3. Erklärungen zur Namensangleichung (§ 43 PStG)
    4. Erklärungen zur Namensführung des Kindes (§ 45 PStG)
      Die Erklärung, durch die
      1. Eltern den Geburtsnamen eines Kindes bestimmen,
      2. ein Kind sich der Bestimmung seines Geburtsnamens durch die Eltern anschließt,
      3. ein Kind beantragt, den von seiner Mutter zur Zeit seiner Geburt geführten Namen als Geburtsnamen zu erhalten, wenn es den Namen eines Mannes führt, von dem rechtskräftig festgestellt wurde, dass er nicht der Vater des Kindes ist,
      4. ein Mann den Antrag nach Nummer 3 stellt, wenn das Kind das fünfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat,
      5. ein Kind sich der Änderung des Familiennamens der Eltern oder eines Elternteils anschließt,
      6. der Elternteil, dem die elterliche Sorge allein oder gemeinsam mit dem anderen Elternteil zusteht, und sein Ehegatte, der nicht Elternteil des Kindes ist, oder sein Lebenspartner dem Kind ihren Ehenamen oder ihren Lebenspartnerschaftsnamen erteilen oder diesen Namen dem von dem Kind zur Zeit der Erklärung geführten Namen voranstellen oder anfügen,
      7. der Elternteil, dem die elterliche Sorge allein zusteht, dem Kind den Namen des anderen Elternteils erteilt,

Kirchenaustritt

Personenstandsregister

Das Standesamt führt für seinen Zuständigkeitsbereich

Die Registereinträge bestehen aus einem urkundlichen Teil (Haupteintrag und Folgebeurkundungen) und einem Hinweisteil. Aus den Registern werden Urkunden, beglaubigte Abschriften, Bescheinigungen usw. erstellt. Die Registereinträge sind nach den Vorschriften des Personenstandsgesetzes durch Folgebeurkundungen und Hinweise zu ergänzen und zu berichtigen (Fortführung). Folgebeurkundungen sind Einträge, die den Beurkundungsinhalt verändern. Hinweise stellen den Zusammenhang zwischen verschiedenen Beurkundungen her, die dieselbe Person, deren Ehegatten, Lebenspartner, Eltern oder Kinder betreffen.

Für die Fortführung der Personenstandsregister und der Sicherungsregister gelten folgende Aufbewahrungsfristen:

  • Sterberegister - 30 Jahre
  • Eheregister und Lebenspartnerschaftsregister - 80 Jahre
  • Geburtenregister - 110 Jahre

Urkundenerteilung, Auskunft und Einsicht (§ 62 PStG)

  1. Personenstandsurkunden sind auf Antrag den Personen zu erteilen, auf die sich der Registereintrag bezieht, sowie deren Ehegatten, Lebenspartner, Vorfahren und Abkömmlingen. Andere Personen haben ein Recht auf Erteilung von Personenstandsurkunden, wenn sie ein rechtliches Interesse glaubhaft machen; beim Geburtenregister oder Sterberegister reicht die Glaubhaftmachung eines berechtigten Interesses aus; wenn der Antrag von einem Geschwister des Kindes oder des Verstorbenen gestellt wird. Antragsbefugt sind über 16 Jahre alte Personen.
  2. Absatz 1 gilt entsprechend für Auskunft aus einem und Einsicht in einen Registereintrag sowie Auskunft aus den und Einsicht in die Sammelakten.
  3. Vor Ablauf der für die Führung des Personenstandsregisters festgelegten Aufbewahrungsfristen ist die Benutzung nach den Absätzen 1 und 2 bereits bei Glaubhaftmachung eines berechtigten Interesses zuzulassen, wenn seit dem Tod des zuletzt verstorbenen Beteiligten 30 Jahre vergangen sind; Beteiligte sind beim Geburtenregister die Eltern und das Kind, beim Eheregister die Ehegatten und beim Lebenspartnerschaftsregister die Lebenspartner.

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Standesamt Kirchenaustritt

Kirchenaustritt

Entgegennahme eine Austrittserklärung:

Ein Kirchenaustritt kann nur höchspersönlich beim Standesamt am Hauptwohnsitz oder gegenüber einem Notar erklärt werden.

Er kann mündlich zur Niederschrift, oder schriftlich, in öffentlich beglaubigter Form erfolgen.

Die Austrittserklärung ist nach Identitätsfeststellung eigenhändig zu unterschreiben.

In der Niederschrift ist je nach Familienstand aufzunehmen:

  • Ort und Tag der Geburt
  • Ort und Datum der Eheschließung oder Begründung der Lebenspartnerschaft
  • Angaben zur Taufe (Ort und Datum, Pfarramt,

Ab Vollendung des 14. Lebensjahres (Religionsmündigkeit): Erklärung selbst (Einwilligung des gesetzlichen Vertreters ist nicht erforderlich)

Ab Vollendung des 12. Lebensjahres Austrittserklärung durch gesetzlichen Vertreter mit vorheriger Einwilligung (weder empfangs- noch formbedürftig) des Kindes

Ab Vollendung des 7. Lebensjahres bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres: durch gesetzlichen Vertreter oder vom Kind selbst mit Einwilligung durch den gesetzlichen Vertreter

bis zur Vollendung des 7. Lebensjahres: durch gesetzlichen Vertreter
Die gesetzliche Vertretung ergibt sich aus dem Recht der elterlichen Sorge gem. §§ 1626 bis 1698b BGB; Bei gemeinsamen Sorgerecht können Eltern nur gemeinsam erklären; sind die Eltern nicht miteinander verheiratet, ist das gemeinsame Sorgerecht nachzuweisen.

Unterlagen

Personalausweis
Eheurkunde; Lebenspartnerschaftsurkunde
Taufschein, falls vorhanden

Gebühr

Entgegennahme der Kirchenaustrittserklärung: 30,00 Euro

AllGo LSA, Anlage, Tarifstelle 80   

Standesamt Glossar

Standesamt - Glossar, Hinweise, Erläuterungen, Links

(Achtung diese Seite ist im Aufbau - sie soll einmal von den gesuchten Begriffen zu den entsprechenden Seiten führen.)

Diese Übersicht dient zum besseren Verständnis bestimmter Terminologien bei der Bearbeitung Personenstandrechtlicher Vorgänge. Diese Übersicht hat nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und soll ständig aktualisiert werden, um allen Bürgern zu helfen, Missverständnisse zu vermeiden.

Aus diesem Grund sind wir dankbar, wenn Sie uns auf Missverständnisse, unklare oder fehlende Aspekte hinweisen würden.

Ansprechpartner:

Glossar:

  • Urkunden
    • Abstammungsurkunde: wurde zum 01.01.2009 mit Inkrafttreten des neuen Personenstandsrechts abgeschafft - siehe Geburtsurkunde
    • Geburtsurkunde
    • Beglaubigte Abschrift aus einem Personenstandsregister
    • Sterbeurkunde
    • Eheurkunde
    • Lebenspartnerschaftsurkunde
    • mehrsprachige Urkunden
    • Beglaubigung von Urkunden
    • Legalisation
    • Apostille
    • ausländische Urkunden- Übersetzungen
    • Urkundenstelle
  • Eheschließung
    • Heirat - siehe Eheschließung
    • Hochzeit - siehe Eheschließung
    • Ehefähigkeitszeugnis 
    • Ledigkeitsbescheinigung/Familienstandsbescheinigung
    • Zusammenschreibung - siehe Eheschließung
    • Anmeldung einer Eheschließung
  • Scheidung
    • Rechtskraft
    • Anerkennung einer ausländischen Entscheidung
  • Namen
    • Familienname
    • Ehename
    • Vorname
    • Namenszusatz
    • Vatersname - siehe Namenszusatz
    • Eigennamen
    • Geburtsname
    • Doppelname
    • Namensänderung
    • Namenserklärung
    • Angleichungserklärung
      • nach dem Bundesvertriebenengesetz (BVFG)
      • nach Art. 47 EGBGB
  • Lebenspartnerschaft
  • Sterbefall
    • Tod
  • Standesamt
  • Geburtenbuch - wurde zum 01.01.2009 mit Inkrafttreten des neuen Personenstandsrechts abgeschafft - siehe Geburtenregister
  • Sterbebuch - wurde zum 01.01.2009 mit Inkrafttreten des neuen Personenstandsrechts abgeschafft - siehe Sterberegister
  • Heiratsbuch - wurde zum 01.01.2009 mit Inkrafttreten des neuen Personenstandsrechts abgeschafft - siehe Eheregister
  • Lebensbartnerschaftsbuch - wurde zum 01.01.2009 mit Inkrafttreten des neuen Personenstandsrechts abgeschafft - siehe Lebenspartnerschaftsregister
  • Familienbuch - wurde zum 01.01.2009 mit Inkrafttreten des neuen Personenstandsrechts abgeschafft - siehe Eheregister
  • hilfreicheLinks:

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