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Ausländischen Staatsangehörigen kann zum Zweck der Studienbewerbung und des Studiums an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule oder vergleichbaren Ausbildungseinrichtung, einschließlich der studienvorbereitenden Maßnahmen, eine Aufenthaltserlaubnis erteilt werden.

  • Deutschkurse müssen als Intensivkurs mit mindestens 18 Stunden pro Woche angelegt und dürfen nicht öffentlich gefördert sein.
  • Abend-, Wochenend- oder Fernstudien genügen den Anforderungen nicht.

Die allgemeinen schulischen Voraussetzungen für die Aufnahme des beabsichtigten Studiums können grundsätzlich nicht im Bundesgebiet nachgeholt werden.

Der Aufenthaltszweck des Studiums umfasst:

  • Sprachkurse zur Studienvorbereitung, Studienkollegs, erforderliche Praktika (Dauer in der Regel maximal zwei Jahre)
  • ein grundständiges Studium bis zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss (Grund- und Hauptstudium einschließlich studienbegleitender Praktika, Zwischen- und Abschlussprüfungen)
  • bei konsekutiven Studiengängen (Bachelor- und Master-Studium) auch bis zu einem zweiten berufsqualifizierenden Abschluss (studiengangbezogene Module einschließlich studienbegleitender Praktika, Prüfungen und Abschlussarbeiten
  • nach einem Studium ein Aufbau-, Zusatz- oder Ergänzungsstudium (Postgraduiertenstudium) oder eine Promotion
  • praktische Tätigkeiten, sofern sie zum vorgeschriebenen Ausbildungsgang gehören

Die Aufenthaltserlaubnis kann zum Zweck des Studiums verlängert werden, wenn ein ordnungsgemäßes Studium und die Erteilungsvoraussetzungen weiter vorliegen.