Dienstleistungen des Standesamtes
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Diensteistungen des Standesamtes

Geburtenregister

1. Personenstandswesen

Das Standesamt führt für seinen Zuständigkeitsbereich

  • ein Eheregister (§ 15 PStG),
  • ein Lebenspartnerschaftsregister (§ 17 PStG), wenn die Partnerschaft nach § 23 des Lebenspartnerschaftsgesetzes geschlossen wurde,
  • ein Geburtenregister (§ 21 PStG) und
  • ein Sterberegister (§ 31 PStG)

Die Registereinträge bestehen aus einem urkundlichen Teil (Haupteintrag und Folgebeurkundungen) und einem Hinweisteil. Aus den Registern werden Urkunden, beglaubigte Abschriften, Bescheinigungen usw. erstellt. Die Registereinträge sind nach den Vorschriften des Personenstandsgesetzes durch Folgebeurkundungen und Hinweise zu ergänzen und zu berichtigen (Fortführung). Folgebeurkundungen sind Einträge, die den Beurkundungsinhalt verändern. Hinweise stellen den Zusammenhang zwischen verschiedenen Beurkundungen her, die dieselbe Person, deren Ehegatten, Lebenspartner, Eltern oder Kinder betreffen.

Für die Fortführung der Personenstandsregister und der Sicherungsregister gelten folgende Aufbewahrungsfristen:

  • Sterberegister - 30 Jahre
  • Eheregister und Lebenspartnerschaftsregister - 80 Jahre
  • Geburtenregister - 110 Jahre

Urkundenerteilung, Auskunft und Einsicht (§ 62 PStG)

  1. Personenstandsurkunden sind auf Antrag den Personen zu erteilen, auf die sich der Registereintrag bezieht, sowie deren Ehegatten, Lebenspartner, Vorfahren und Abkömmlingen. Andere Personen haben ein Recht auf Erteilung von Personenstandsurkunden, wenn sie ein rechtliches Interesse glaubhaft machen; beim Geburtenregister oder Sterberegister reicht die Glaubhaftmachung eines berechtigten Interesses aus; wenn der Antrag von einem Geschwister des Kindes oder des Verstorbenen gestellt wird. Antragsbefugt sind über 16 Jahre alte Personen.
  2. Absatz 1 gilt entsprechend für Auskunft aus einem und Einsicht in einen Registereintrag sowie Auskunft aus den und Einsicht in die Sammelakten.
  3. Vor Ablauf der für die Führung des Personenstandsregisters festgelegten Aufbewahrungsfristen ist die Benutzung nach den Absätzen 1 und 2 bereits bei Glaubhaftmachung eines berechtigten Interesses zuzulassen, wenn seit dem Tod des zuletzt verstorbenen Beteiligten 30 Jahre vergangen sind; Beteiligte sind beim Geburtenregister die Eltern und das Kind, beim Eheregister die Ehegatten und beim Lebenspartnerschaftsregister die Lebenspartner.

2. Ehe/Lebenspartnerschaften

  • Eheschließung/Lebenspartnerschaft - Anmeldungund Durchführung
    • Eheschließung in Deutschland
    • Eheschließung in Deutschland unter Berücksichtigung von ausländischem Recht
    • Eheschließung von Deutschen im Ausland
    • Nachbeurkundung einer im Ausland geschlossenen Ehe/Lebenspartnerschaft
  • Urkunden
    • Ehe-/Lebenspartnerschaftsurkunde
    • beglaubigte Abschrift aus dem Ehe-/Lebenspartnerschaftsregister
  • Namensführung in der Ehe
    • Ehename
    • Doppelname, Ablegung des Doppelnamens
    • Namen gemeinsamer Kinder in der Ehe
      • gibt es einen gemeinsamen Ehenamen
      • es wird kein gemeinsamer Ehename bestmmt
    • Namen nicht gemeinsamer Kinder in der Ehe (Einbenennung)
  • Wiederannahme eines Namens nach Auflösung der Ehe

3. Geburt

  • Beurkundung einer Geburt
    • Urkunden (bis 3 Jahre)
    • Geburtsurkunde
    • beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister
  • Vaterschaftsanerkennung
    • vorgeburtliche Vaterschaftsanerkennung
    • Vaterschaftsanerkennung
  • Geburtsnamen
    • Familienname
    • Vornamen

4 Sterbefall

Namen

  1. Namenserklärungen auf Grundlage familienrechtlicher Bestimmungen (Nicht zu verwechseln mit: Namensangelegenheiten nach dem Namensänderungsgesetz durch die Namensänderungsbehörde)
    1. Erklärungen zur Namensführung von Ehegatten (§ 41 PStG)
      1. Bestimmung eines gemeinsamen Ehenamens
      2. Hinzufügung eines Namens zum Ehenamen
      3. Widerruf der Hinzufügung eines Namens zum Ehenamen
      4. Wiederannahme eines früheren Namens
    2. Erklärungen zur Namensführung von Lebenspartnern (§ 42 PStG)
      1. Bestimmung eines gemeinsamen Lebenspartnerschaftsnamens
      2. Hinzufügung eines Namens zum Lebenspartnerschaftsnamen
      3. Widerruf der Hinzufügung eines Namens zum Lebenspartnerschaftsnamen
      4. Wiederannahme eines früheren Namens
    3. Erklärungen zur Namensangleichung (§ 43 PStG)
    4. Erklärungen zur Namensführung des Kindes (§ 45 PStG)
      Die Erklärung, durch die
      1. Eltern den Geburtsnamen eines Kindes bestimmen,
      2. ein Kind sich der Bestimmung seines Geburtsnamens durch die Eltern anschließt,
      3. ein Kind beantragt, den von seiner Mutter zur Zeit seiner Geburt geführten Namen als Geburtsnamen zu erhalten, wenn es den Namen eines Mannes führt, von dem rechtskräftig festgestellt wurde, dass er nicht der Vater des Kindes ist,
      4. ein Mann den Antrag nach Nummer 3 stellt, wenn das Kind das fünfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat,
      5. ein Kind sich der Änderung des Familiennamens der Eltern oder eines Elternteils anschließt,
      6. der Elternteil, dem die elterliche Sorge allein oder gemeinsam mit dem anderen Elternteil zusteht, und sein Ehegatte, der nicht Elternteil des Kindes ist, oder sein Lebenspartner dem Kind ihren Ehenamen oder ihren Lebenspartnerschaftsnamen erteilen oder diesen Namen dem von dem Kind zur Zeit der Erklärung geführten Namen voranstellen oder anfügen,
      7. der Elternteil, dem die elterliche Sorge allein zusteht, dem Kind den Namen des anderen Elternteils erteilt,

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