Bessere Abfalltrennung für kommunale Schulen
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Bessere Abfalltrennung für kommunale Schulen

Die Abfalltrennung in den kommunalen Magdeburger Schulen wird weiter verbessert. Zum Ende des vergangenen Schuljahres sind etwa 4.100 Abfalleimer an die insgesamt 67 kommunalen Schulen ausgegeben worden. Informationsmaterialen zur Trennung unterstützen dabei die verbesserte Abfallsammlung in Klassen- oder Gruppenräumen.

Vorreiter bereits seit Mai – Comeniusschule

Die Kinder und Jugendlichen der Comeniusschule konnten die Abfalltrennung in Klassenräumen bereits im Mai 2022 in einem Pilotprojekt ausprobieren. Ziel war eine bessere Sammlung und Trennung der Abfälle bereits am Entstehungsort.

Der Städtische Abfallwirtschaftsbetrieb hat dafür zusammen mit der Schule Abfalltrennhilfen zur alltäglichen Unterstützung entwickelt. Damit wurden die Schüler*innen zu „Abfallprofis“ und wollen auch künftig Abfälle im Schulalltag vermeiden. Bereits im Vorjahr hatte der Abfallwirtschaftsbetrieb in einer Projektwoche mit einem Umwelttheater und der Unterstützung durch die Abfallberatung mit der Comeniusschule zusammengearbeitet.

„Mit der Verbesserung der Abfalltrennung an Schulen haben wir eine Maßnahme des Abfallwirtschaftskonzeptes 2018 der Landeshauptstadt Magdeburg umgesetzt“, betont der Beigeordnete für Personal, Bürgerservice und Ordnung, Holger Platz. „Letztlich sind die Abfallvermeidung und Abfalltrennung ein Beitrag zum Klima- und Umweltschutz, da wichtige Ressourcen geschont werden.“

Abfalltrennhilfen zur alltäglichen Unterstützung für Schüler in Magdeburg
Farbige Abfallbehälter zur Mülltrennung in Klassenräumen
Projektpräsentation der Erkenntnisse für nachhaltige Abfalltrennung an Schulen
Magdeburgs Beigeordneter H. Platz bei einer Präsentation in der Comeniusschule

Handhabung der Mülltrennung nach Farben

Aufgrund der positiven Erfahrungen in der Comeniusschule erwarb der städtische Fachbereich Schule und Sport Abfalleimer für alle kommunalen Schulen. Die zielgerichtete Verteilung übernahm der Eigenbetrieb Kommunales Gebäudemanagement.

„Mein Dank gilt dem Fachbereich Schule und Sport und dem Eigenbetrieb Kommunales Gebäudemanagement, die in enger Zusammenarbeit das Projekt zur Abfalltrennung erst möglich gemacht haben.“, informiert Andreas Stegemann, Betriebsleiter des Städtischen Abfallwirtschaftsbetriebes. „Ziel ist es, die Abfälle in allen Schulen zu reduzieren und wiederzuverwerten sowie Schüler*innen zu ermuntern, Projekte zur Mülltrennung und Abfallvermeidung zu initiieren.“

Kurzfristiges Ziel für die kommenden Wochen ist die richtige Befüllung der farbigen Abfallbehälter in den Schulen auch bei wenigen Abfällen. Der Städtische Abfallwirtschaftsbetrieb geht davon aus, dass dies gut gelingt. Unterstützung gibt es auf Wunsch auch weiterhin mit den Wertstoffhofführungen. Bei Interesse an den Angeboten können sich Schulen an die Abfallberatung wenden: