Saisonstart Gesellschaftshaus: Vorverkauf ab 1. Juli
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Saisonstart 2021/2022 im Gesellschaftshaus: Vorverkauf ab 1. Juli

Der Vorverkauf zur neuen Konzertsaison im Magdeburger Gesellschaftshaus beginnt am 1. Juli. Am 29. August gibt es dann mit insgesamt 36 Konzerten in sechs Veranstaltungsreihen ein umfangreiches Programm. Los geht es mit dem 11. Internationalen Telemann-Wettbewerb, der vom März in den Spätsommer verschoben werden musste. Weiteres Highlights ist eine Kooperation mit dem Moritzhof, bei der Konzertprogramme mit passenden Musik-Dokumentarfilmen kombiniert werden.

Gesellschaftshaus: Veranstalter und Kooperationspartner

Unter den Konzerten der neuen Saison sind einige Programme, die zuvor pandemiebedingt abgesagt werden mussten. Hinzu kommen etwa 60 weitere Veranstaltungen verschiedener Festivals, für die das Gesellschaftshaus in Kooperation mit anderen Magdeburger Kultureinrichtungen als Gastgeber fungiert. Das sind unter anderem:

  • Internationaler Telemann-Wettbewerb
  • Telemann-Nachspielzeit
  • 4. Internationales Gitarrenfestival (September)
  • Festival „SinusTon“ (Oktober)
  • Offbeat (November)
  • Tage der Jungen Musik
  • Tonkünstlerfest
  • OffBeat Jazzfest (November)
  • 25. Magdeburger Telemann-Festtage (März)
  • 5. Magdeburger Jazztage
  • Women in Jazz (Mai 2022)

Soundtrack: Musik trifft Film

In der neuen gemeinsamen Reihe „Soundtrack“ präsentieren das Gesellschaftshaus und der Moritzhof an vier Terminen Musikdokumentationen mit Bezug auf das Konzertprogramm. So wird beispielsweise ein Konzert mit Filmmusik von Hanns Eisler mit einer Dokumentation über die größten Filmkomponisten unserer Zeit kombiniert. Ein anderes Konzert-Film-Paket besteht aus einer Telemann-Sonntagsmusik und der Dokumentation über die tschechische Cembalistin Zuzana Růžičková.

Sonntagsmusik: Größen der Alten Musik

Ein Höhepunkt der Reihe Sonntagsmusik ist bereits das Auftaktkonzert im September: Der französische Cembalist Jean-Christophe Dijoux, unter anderem Spezialpreisträger des Internationalen Telemann-Wettbewerbs 2013, wird das erst kürzlich vom Telemann-Zentrum erworbene Cembalo in französischer Bauart einweihen. Unter den weiteren Größen der Alten Musik sind die Geigerin Midori Seiler, die Cellistin Kristin von der Goltz und der Cembalist Léon Berben sowie das Schweizer Ensemble Basel Barock. Auch der Leiter des Veranstaltungsbüros im Telemannzentrum, David Boos, wird sich in einer Sonntagsmusik als Organist dem Magdeburger Publikum erstmals als Musiker vorstellen.

Musik am Nachmittag: Hommage an Johann Wilhelm Tolberg

Die vier Konzerte der Reihe „Musik am Nachmittag“ mit der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck sind eine Hommage an den Arzt Johann Wilhelm Tolberg, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Bad Salzelmen die Heilkraft der Sole entdeckte. Werke seiner Zeitgenossen Mozart, Haydn und Beethoven, aber auch unbekanntere Komponisten wie Pleyel, Kozeluch und Ferlendis entführen das Publikum in eine Zeit des Übergangs von der Wiener Klassik zur Romantik. Die Reihe startet im Oktober mit dem renommierten Blockflötisten Michael Schneider als Solisten.

Klaviermusik vom frechen Liederabend über Liszt bis Debussy

Die Reihe „Klaviermusik“ spannt einen Bogen vom frechen Liederabend „Dirty Minds“ mit Olivia Vermeulen und Jan Philipp Schulze am Klavier über ein Salon-Lese-Konzert mit Cora Irsen, bei dem Leben und Werk der französischen Pianistin Marie Jaëll im Mittelpunkt steht bis hin zu einem Doppelabend mit dem Lutosławski Piano Duo, das zu den führenden Klavierduos der Welt zählt. Höhepunkt der Reihe ist sicher das Konzert mit der Hallenser Pianistin Ragna Schirmer, auf deren Konzertprogramm Werke von Georg Friedrich Händel, Franz Liszt und Claude Debussy stehen.

Composer in Residence: C. René Hirschfeld

C. René Hirschfeld wurde 1965 in Wernigerode geboren und erhielt an der dortigen Musikschule im Alter von fünf Jahren seinen ersten Violinunterricht. Von 1982 bis 1987 studierte er an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden Komposition bei Udo Zimmermann und Wilfried Krätzschmar, Violine sowie Klavier und Dirigieren.

Ab 1987 setzte er das Studium als Meisterschüler fort. Zeitgleich studierte er autodidaktisch Tanz und Tanztheorie, wobei Begegnungen mit Gret Palucca, Kazuo Ohno, Patricio Bunster und Thomas Hartmann für ihn wesentliche Impulse gaben. Hirschfeld ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Kompositionswettbewerbe und Stipendien.

Seit 2019 leitet C. René Hirschfeld am Gesellschaftshaus Magdeburg das „Ensemble Junge Musik Sachsen-Anhalt“. Sein umfangreiches Oeuvre umfasst Musiktheater, Sinfonik, Tanztheater, Kammermusik, Lieder, Solowerke und Chormusik. Seine Werke erlebten Aufführungen in nahezu ganz Europa, Asien und den USA sowie zahlreiche Rundfunksendungen im In- und Ausland.

Verlagsausgaben sind erschienen beim Hofmeister Musikverlag, Verlag Neue Musik, Boosey & Hawkes, Verlag 4‘33“, Heinrichshofens Musikverlag und befoco verlag.

Als Geiger konzertiert er vornehmlich mit Musik aus der Zeit des Barocks und des 20./21. Jahrhunderts, aber auch Tango und Romantik gehören zu seinem Repertoire.

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Weitere Informationen, das ausführliche Programm sowie Kartenservice gibt es unter Gesellschaftshaus Magdeburg. Der Kartenvorverkauf beginnt am 1. Juli 2021.

Das Saisonprogramm als PDF

Quelle: Pressemitteilung Gesellschaftshaus vom 25.06.2021 (Presse: Kathrin Singer)