IM STADTFELD: Neuer Geschäftsstraßenmanager
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Geschäftsstraßenmanagement IM STADTFELD – Leitungswechsel

Franziska Briese hat die Aufgaben des Geschäftsstraßenmanagements für Magdeburg Stadtfeld nach fünf Jahren Tätigkeit an Maximilian Schochert übergeben. Damit ist der 28-Jährige Stadtplaner neuer Ansprechpartner für Gewerbetreibende in Stadtfeld Ost und West. Der Fokus liegt auf Kommunikation und Imagearbeit für Stadtfeld.

Maximilian Schochert, Geschäftsstraßenmanager in Magdeburg Stadtfeld © META architektur
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© META architektur

Franziska Briese hat als Projektleiterin des Stadtfelder Geschäftsstraßenmanagements das IM STADTFELD // aus der Taufe gehoben. Dank ihrer Arbeit hat es sich in den vergangenen fünf Jahren zur konstanten Institution im Stadtteil entwickelt.

Seit April 2021 hat Stadtplaner Maximilian Schochert als Nachfolger die Geschicke übernommen und ist neuer Ansprechpartner für die Belange der Gewerbetreibenden am Wirtschaftsstandort Stadtfeld Ost und West.

Kommunikation und Imagearbeit für Stadtfeld

Mit seiner bisherigen beruflichen Laufbahn bringt der 28-Jährige Maximilian Schochert gute Erfahrungen in die neuen Aufgaben mit ein. In Garbsen bei Hannover begleitete als Quartiersmanager das städtebauliche Förderprogramm „Die soziale Stadt“. Er selbst hat Magdeburger Wurzeln und weiß über die Geschehnisse in der Stadt:

„Franziska Briese erleichtert mir durch ihre tolle Arbeit in den vergangenen Jahren den beruflichen Neuanfang in Magdeburg und speziell im Stadtteil sehr. Ich freue mich auf diese neue Aufgabe.“

Der Fokus für die kommende Zeit liegt auf der Kommunikation und Imagearbeit für den Wirtschaftsstandort Stadtfeld sowie die weitere Etablierung der #lieblingskietz-Kampagne „Mein Stadtfeld. Dein Kietz.“. Auch die Verwaltung des „Verfügungsfonds“ bleibt Aufgabe des Geschäftsstraßenmanagements. Lokale Akteur*innen haben hier die Möglichkeit, sich ihre Ideen vor ihrer Ladentür mit bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten fördern zu lassen. Auch erfolgreiche Formate wie das „Unternehmer:innenfrühstück Viertel vor 8“ oder das beliebte „Urst urbane Straßenfest“ wird es weiterhin geben. Schochert kann damit auf Netzwerke und Strukturen seiner Vorgängerin Franziska Briese aufbauen.

Derzeit wird eine Neuauflage des Integrierten Handlungskonzeptes für Stadtfeld Ost & West erarbeitet, aus der sich auch die Aufgaben des Geschäftsstraßenmanagements ableiten.

Über das Städtebauförderprogramm

Seit 2008 besteht das Förderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“, welches sich insbesondere mit der Standortaufwertung auseinandersetzt. Mit Hilfe des Programms begann das IM STADTFELD // Geschäftsstraßenmanagement im Jahr 2016 seine Arbeit. Das definierte Arbeits- und Fördergebiet konzentrierte sich auch auf die Vertiefungsbereiche Große Diesdorfer und Olvenstedter Straße.

Im Mai 2020 wurde die Städtebauförderung zwischen Bund und den 16 Bundesländern umstrukturiert. Aus den fünf Programmen:

  • Stadtumbau
  • Die soziale Stadt
  • Aktive Stadt- und Ortsteilzentren
  • Städtebaulicher Denkmalschutz
  • Kleine Städte und Gemeinden

erfolgte eine Bündelung in die drei Programme:

  • Lebendige Zentren
  • Sozialer Zusammenhalt
  • Wachstum und nachhaltige Erneuerung

Hierbei bleiben bewährte Fördervoraussetzungen bestehen und werden durch zukunftsorientierte Anforderungen und Bedingungen ergänzt. So sind nach der „Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung“ Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel grundlegend für eine Förderung. Dies gilt insbesondere für die Verbesserung der grünen Infrastruktur. Weitere Schwerpunkte sind die Verstärkung der interkommunalen Zusammenarbeit, die Stärkung von Stadt-Umland-Beziehungen sowie die Unterstützung zivilgesellschaftlichen Engagements.

Auch für die Landeshauptstadt Magdeburg greifen die neuen Städtebauförderprogramme. Das IM STADTFELD // Geschäftsstraßenmanagement fällt aufgrund der Umstrukturierung künftig in das Förderprogramm „Lebendige Zentren“ im Fördergebiet Stadtfeld.