Kontakt­­beschränkungen
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Neues zu Kontaktbeschränkungen

Die gesetzlichen Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus' haben unmittelbare Auswirkungen auf das soziale Leben. Folgend gelistete Fragen und Antworten helfen dabei, einen schnellen Überblick über erlaubte und nicht erlaubte Dinge zu gewinnen. Gemeinsames Handeln sowie das Akzeptieren und Einhalten der Regeln und Anordnungen helfen bei der Eindämmung der Pandemie. Die Hygiene- sowie Abstandsregeln gelten nach wie vor. Die aktuellen Anordnungen des Landes Sachsen-Anhalt gelten vom 1. bis 20. Dezember 2020.

Laut der Dritten Änderung der Achten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung ist der Aufenthalt im öffentlichen und nichtöffentlichen Raum unter folgenden Anordnungen möglich:

  • Im Alltag sind die Bürger*innen angehalten, sich mit maximal 5 Personen bzw. nahen Verwandten oder Angehörigen zu treffen. Der eigene soziale Personenkreis ist dabei konstant zu halten.

Unberührt von der maximalen Personenanzahl bleiben Einrichtungen, in denen viele Menschen bestimmungsgemäß kurzfristig zusammentreffen müssen, wie beispielsweise am Arbeitsplatz, bei der Teilnahme an Prüfungen oder im Öffentlichen Personennahverkehr.

Des Weiteren ist jede Person weiterhin gesetzlich dazu verpflichtet, in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Lebensmittelgeschäften und allen anderen Ladengeschäften eine textile Barriere im Sinne eines Mund-Nasen-Schutzes zu tragen. Dies kann eine handelsübliche oder selbst gemachte Atemschutzmaske sein oder aber zum Beispiel auch ein Tuch oder ein Schal, der über Mund und Nase gezogen wird.

  • Von dieser Regelung sind Kinder unter 6 Jahren ausgenommen.
  • Auch gehörlose oder schwerhörige Personen sowie deren Begleitpersonen, Schwangere und durch eine Maske gesundheitlich stark eingeschränkte Personen müssen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Folgende Einrichtungen oder Angebote dürfen geöffnet bleiben:

  • Einkaufszentren, Laden- und Lebensmittelgeschäfte mit Zugangsbeschränkung und Abstandsregelung (neue Quadratmeter-Beschränkungen),
  • Schulen und Kitas,
  • Abhol- und Lieferdienste,
  • Wochenmärkte,
  • Frisöre und Barbiere,
  • Nichtmedizinische und medizinische Massage- und Fußpflegepraxen,
  • Nagel- und Kosmetikstudios,
  • Solarien und Sonnenstudios,
  • Piercing- und Tattoostudios,
  • Freiflächen in Zoos, Tierparks und Botanischen Gärten,
  • Bibliotheken und Archive,
  • Kinder- und Jugendsport (max. 5 Personen, einschließlich Trainer*in),
  • Rehabilitations- und Leistungssport.

Erlaubt sind:

  • die Wahrnehmung von Bildungsangeboten im Gesundheitswesen, Angebote öffentlicher und privater Bildungseinrichtungen wie Volkshochschulen, Musikschulen, Sprach- und Integrationskursen, Fahr- und Flugschulen,
  • die Wahrnehmung von Angeboten der offenen Kinder- und Jugendarbeit, Seniorenbegegnungsstätten und Mehrgenerationstreffen,
  • Angebote zur Versorgung Obdachloser (Suppenküchen bleiben unter den Hygieneauflagen weiterhin geöffnet),
  • Besuche von Gottesdiensten und Kirchen,
  • die Beherbergung von Personen aus familiären oder beruflichen Gründen ist zulässig, soweit dies zwingend notwendig und unaufschiebbar ist. Es wird allerdings empfohlen, von nicht dringend notwendigen privaten Reisen und Besuchen (auch von Verwandten) sowie von überregionalen tagestouristischen Ausflügen abzusehen.
  • Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der Daseinsfürsorge dienen (u.a. Gerichte, Behörden), die Arbeit der Kirchen und Religionsgemeinschaften (u.a. Gottesdienste) sowie die Arbeit von Landtag, Stadtrat und anderen Selbstverwaltungskörperschaften.

 

Folgende Einrichtungen oder Angebote dürfen nicht für den Publikumsverkehr geöffnet werden:

  • Gaststätten (nur Außer-Haus-Verkauf und Lieferung), Clubs und Diskotheken,
  • Museen und Gedenkstätten, Ausstellungshäuser,
  • Autokinos,
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen,
  • Theater (einschließlich Musiktheater), Filmtheater (Kinos), Konzerthäuser und -Veranstaltungsorte,
  • Angebote in soziokulturellen Zentren und Bürgerhäusern,
  • Planetarien und Sternwarten,
  • Spezialmärkte, Messen und Weihnachtsmärkte,  
  • Fitness- und Sportstudios, Yoga- und andere Präventionskurse, Indoor-Spielplätze,
  • Freizeitparks, Badeanstalten, Schwimmbäder, einschließlich sogenannte Freizeit- und Spaßbäder sowie Heilbäder, Saunas und Dampfbäder,
  • Prostitutionsstätten und Prostitutionsfahrzeuge.

 

Nicht erlaubt sind:

  • der Besuch von Gaststätten (davon ausgenommen sind die Belieferung und die Mitnahme von Speisen, sowie der Außer-Haus-Verkauf),
  • die Beherbergung von Personen aus touristischen Zwecken in Hotels, Hostels, Jugendherbergen, Familienferienstätten, Pensionen und vergleichbaren Angeboten, Campingplätzen, Wohnmobilstellplätzen, Yacht- und Sportboothäfen sowie privaten und gewerblichen Vermietern von Ferienhäusern, Ferienhausparks, Ferienwohnungen, Ferienzimmern sowie von Übernachtungs- und Schlafgelegenheiten (homesharing) und vergleichbaren Angeboten,
  • Busreisen,
  • fachkundig organisierte Veranstaltungen im Außenbereich mit Angeboten, die der Freizeit und Unterhaltung dienen sowie das generelle Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen– dies gilt unabhängig von der Personenzahl. Ein Verstoß stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, welche mit einem Bußgeld geahndet werden kann.

 

Die Polizei und das Ordnungsamt kontrollieren verstärkt, ob die Beschränkungen eingehalten werden. Das Ordnungsamt und die Polizei können zur Überwachung der erlassenen Regelungen und Empfehlungen Personen im öffentlichen Raum kurzzeitig anhalten und befragen. Die befragte Person ist dazu verpflichtet, ihren vollständigen Namen, den Tag ihrer Geburt sowie ihren Wohnort und ihre Wohnung anzugeben. Bußgelder oder Strafen bei Nichteinhaltung und Verstößen können verhängt werden. Weitere Informationen dazu finden Sie im Bußgeldkatalog des Landes Sachsen-Anhalt.

Weitere Informationen gibt es in der Dritten Änderung der Achten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalts.

Sportstätten und Sportbetriebe

Der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie Schwimmbädern untersagt. Dies gilt sowohl für Sportanlagen im Freien als auch in geschlossenen Räumen. Ausgenommen hiervon sind der:

  • Individualsport allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand,
  • Sportbetrieb von Berufssportler*innen,
  • Sportbetrieb von Kaderathletinnen und Kaderathleten, die einem auf Bundesebene gebildeten Olympiakader, Perspektivkader, Ergänzungskader, Nachwuchskader 1 oder Nachwuchskader 2 eines Bundesfachverbandes des Deutschen Olympischen Sportbundes angehören,
  • Sportbetrieb von Landeskadern, die an den Standorten der Eliteschulen des Sports beschult werden,
  • Rehabilitationssport,
  • sowie die Durchführung der Prüfungen für den Ausbildungsberuf Fachangestellte*r für Bäderbetriebe.

Hochzeiten & Trauerfeiern

  • An Hochzeiten dürfen neben den Eheschließenden und dem Standesbeamten lediglich die Trauzeugen, die Eltern, Kinder und Geschwister der Eheschließenden teilnehmen.
  • Bei Trauerfeiern dürfen nur der engste Freundes- und Familienkreis der oder des Verstorbenen, die/ der Trauerredner*in oder die/ der Geistliche sowie das erforderliche Personal des Bestattungsunternehmens teilnehmen.

Besuchsrechte in Krankenhäusern & Pflegeeinrichtungen

Besuchsrechte für Krankenhäuser, Pflege- und Behinderteneinrichtungen, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Werkstätten für Menschen mit Behinderung sowie ähnlichen medizinischen Einrichtungen gelten unter folgenden Besuchsbedingungen:

  • Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen sind durch die Einrichtungsleitung sicherzustellen
  • alle Besucher*innen müssen einen neuen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen – dieser ist von der Einrichtung zur Verfügung zu stellen
  • ausgenommen sind dabei Kinder unter 16 Jahren oder Menschen mit Atemwegsinfektionen.

Die Einrichtungsleitung darf im Rahmen einer Gefährdungsabschätzung zum Schutz der Bewohner*innen die Besuchsrechte laut der aktualisierten Achten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung einschränken – das heißt, diese haben das Recht, beispielsweise nur 1x wöchentlich Besuch zuzulassen oder gar ein Besuchsverbot festzulegen. Ein generelles Besuchsverbot muss der zuständigen Aufsichtsbehörde jedoch angezeigt werden.

Unberührt der Besuchsbedingungen bleiben Personen, die folgende Tätigkeiten wahrnehmen:

  • Rechtliche Betreuung und hoheitliche Aufgaben
  • Seelsorge
  • Rechtsberatung
  • Therapeutische oder medizinische Tätigkeiten

Von der Einhaltung der Abstandsregelung der aktualisierten Achten Eindämmungsverordnung kann abgewichen werden bei Besuchen:

  • von Schwerstkranken, insbesondere zur Sterbebegleitung, durch ihnen nahestehende Personen und Urkundspersonen, von nahestehenden Personen.

Uni und Hochschule

Das Wintersemester 2020/2021 gilt weiterhin als Hybridsemester. Das bedeutet, dass sowohl Digital- als auch Präsenzveranstaltungen stattfinden.