Kontakt­­beschränkungen
Hilfsnavigation
D115 Ihre Behördennummer

Neues zu Kontaktbeschränkungen

Das Land Sachsen-Anhalt hat die Fünfte Verordnung zur Änderung der Vierzehnten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung erlassen. Die Änderungen traten am 14. September 2021 in Kraft. Die Vorschriften der Vierzehnten Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Sachsen-Anhalt (Vierzehnte SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung - 14. SARS-CoV-2-EindV) in der Fassung der Änderungsverordnung gelten nunmehr bis zum 7. Oktober 2021.

Auch mit der Fünften Verordnung zur Änderung der Vierzehnten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung wird weiterhin empfohlen, die Kontakte zu anderen Personen möglichst gering und konstant zu halten. Bei der Ermittlung der Personenanzahl werden vollständig geimpfte und genesene Personen nicht berücksichtigt. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 aufweisen, sind von der Testpflicht befreit. Dies gilt nicht für die Pflicht zur Testung beim Zutritt zum Schulgelände. Gleiches gilt für vollständig Geimpfte und Genesene.

Der Aufenthalt im öffentlichen und nichtöffentlichen Raum unter folgenden Bedingungen möglich:

Diese Kontaktbeschränkung wird durch die Empfehlung ersetzt, größere Ansammlungen möglichst zu vermeiden und sich möglichst mit einem konstanten Personenkreis und vorzugsweise im Freien zu treffen.

Private Feiern wie Jugendweihen, Hochzeiten, runde Geburtstage u.ä. sind bis maximal 50 Personen erlaubt. Darüber hinaus braucht es auch im privaten Raum eine professionelle Organisation, wenn mehr als 50 Personen an der privaten Feier teilnehmen sollen.

Unberührt von der maximalen Personenanzahl bleiben Einrichtungen, in denen viele Menschen bestimmungsgemäß kurzfristig zusammentreffen müssen, wie beispielsweise am Arbeitsplatz, bei der Teilnahme an Prüfungen oder im Öffentlichen Personennahverkehr.

Des Weiteren ist jede Person gesetzlich dazu verpflichtet, in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Geschäften jeder Art bzw. dort, wo es die Hausordnung vorschreibt, einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz (OP-Maske oder FFP-Masken) zu tragen.

  • Von dieser Regelung sind Kinder unter 6 Jahren ausgenommen.
  • Auch gehörlose oder schwerhörige Personen sowie deren Begleitpersonen, Schwangere und durch eine Maske gesundheitlich stark eingeschränkte Personen müssen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

2-G-Zugangsmodell

Das sogenannte 2-G-Modell soll Gastronom*innen und Veranstalter*innen ermöglichen, künftig nur noch Geimpfte und Genesene einzulassen. Dafür entfallen Personenoberbegrenzungen, Abstandsregeln sowie Maskenpflicht. Die Verantwortlichen müssen sicherstellen, dass ausschließlich vollständig geimpfte oder genesene Personen sowie Kinder und Jugendliche, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, Zutritt zur gastronomischen Einrichtung oder dem Veranstaltungsort haben.

Das 2-G-Modell kann für folgende Veranstaltungen, Einrichtungen und Angebote in Anspruch genommen werden:

  • Veranstaltungen aus geschäftlichen, beruflichen, dienstlichen oder vergleichbaren Gründen
  • Zusammenkünfte der Kirchen und Religionsgemeinschaften zum Zwecke der Religionsausübung
  • Trauungs-, Trauer- und Bestattungszeremonien sowie Beisetzungen
  • außerschulische Bildungsangebote und Angebote von öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen sowie vergleichbare Einrichtungen
  • Angebote von Soziokulturellen Zentren, Bürgerhäusern, Seniorenbegegnungsstätten und
    -treffpunkten sowie Mehrgenerationenhäusern
  • Angebote von Literaturhäusern, Theatern (einschließlich Musiktheater), Filmtheatern (Kinos), Konzerthäusern und -veranstaltern sowie Planetarien und Sternwarten
  • Tanzlustbarkeiten wie insbesondere Clubs, Diskotheken, Musikclubs und vergleichbare Einrichtungen, in denen bei gewöhnlichem Betrieb Menschenansammlungen mit räumlicher Enge nicht ausgeschlossen werden können
  • Angebote von Freizeiteinrichtungen und Vergnügungsstätten sowie Prostitutionsstätten, Prostitutionsfahrzeuge und die Prostitutionsvermittlung
  • Volksfeste
  • Beherbergungsbetriebe und touristische Angebote (wie Reisebusreisen, Flusskreuzfahrten, Stadt- und Naturführungen, Stadtrundfahrten, Schiffsrundfahrten)
  • Gaststätten
  • Messen und Ausstellungen
  • Sportstätten und Sportbetrieb

Der Verantwortliche hat beim Gesundheitsamt anzuzeigen, dass er einen 2-G-Betrieb führt. Dieser hat sicherzustellen, dass die Vorgaben personenbezogen geprüft werden, um eine wirksame Zugangskontrolle zu gewährleisten. Für die Beschäftigten in einem 2-G-Betrieb gilt auch die Regel geimpft oder genesen zu sein.


Regelungen für Freizeit, Tourismus und Einzelhandel

Das 3-G-Modell erlaubt die Teilnahme an Veranstaltungen sowie die Nutzung von Einrichtungen oder Angeboten für Personen, die geimpft, genesen oder getestet sind. Für das 3-G-Modell bestehen aber weiterhin Beschränkungen wie zum Beispiel Abstandsregeln, Maskenpflicht oder Personenzahlbeschränkungen.

Im 3-G-Modell sind Ausnahmen von der Testpflicht zugelassen.

Ohne Test:

  • Soziokulturelle Zentren, Bürgerhäuser, Seniorenbegegnungsstätten und -treffpunkte, Angebote der Mehrgenerationenhäuser
  • außerschulische Bildungsangebote und Angebote von öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen sowie vergleichbare Einrichtungen
  • Spielhallen und Spielbanken, Wettannahmestellen
  • Tierhäuser und andere Gebäude in Tierparks, zoologischen und botanischen Gärten sowie ähnlichen Freizeitangeboten
  • Indoor-Spielplätze
  • Saunen und Dampfbäder
  • Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen,  wenn die Personenbegrenzung - in geschlossenen Räumen maximal als 500 und im Freien maximal  1.000 Personen - nicht überschritten wird

Mit Test

PCR-Test nicht älter als 48 Stunden, PoC-Antigen-Test (Schnelltest) nicht älter als 24 Stunden

  • Touristische Übernachtungsangebote aller Art einmalig bei Anreise
  • Veranstaltungen aus geschäftlichen, beruflichen, dienstlichen oder vergleichbaren Gründen, wenn mehr als 50 Personen teilnehmen
  • Angebote von Literaturhäusern, Theatern (einschließlich Musiktheater), Filmtheatern (Kinos), Konzerthäusern und -veranstaltern sowie Planetarien und Sternwarten, sofern für diese Angebote  in geschlossenen Räumen mehr als 500 und im Freien mehr als 1.000 Gäste zugelassen sind
  • professionell organisierte private Feiern mit mehr als 50 Personen
  • Sportveranstaltungen, bei denen in geschlossenen Räumen mehr als 500 und im Freien mehr als 1.000 Personen zugelassen sind
  • Teilnehmende an sportlichen Wettkämpfen
  • Clubs, Diskotheken, Musikclubs u.ä.
  • Prostitutionseinrichtungen
  • Reisebusreisen, Flusskreuzfahrten und vergleichbare touristische Angebote (vor dem erstmaligen Zutritt zum Fahrzeug und während der Reise alle 72 Stunden)
  • Stadtrundfahrten, Schiffsrundfahrten und vergleichbare touristische Angebote
  • professionell organisierte Veranstaltungen im Freien mit Angeboten, die der Freizeit und Unterhaltung dienen
x

Uni und Hochschule

Das Wintersemester 2021/22 wird als Präsenzsemester durchgeführt! Der Impfstatus lässt es zu, dass unter Anwendung des 3-G-Prinzips (geimpft, getestet oder genesen) den universitären Lehrbetrieb in Präsenz und auch das Campusleben wieder stattfinden kann. Selbstverständlich gelten die allgemeinen Hygieneregeln, in vielen Bereichen der Universität die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken und wo immer möglich, wird das Einhalten von Abstandsregeln gefordert. Die Erfassung des 3-G-Status soll an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg über einen digitalen OvGU-Pass erfolgen. Die Universität wird über das Testzentrum Angebote auch für Studierende auf dem Campus vorhalten, allerdings werden die Kapazitäten hier beschränkt bleiben.

Weitere Informationen erhalten Studierende auf den Internetseiten der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg und der Hochschule Magdeburg-Stendal .

x

Gesetzliche Sonderregelungen für Geimpfte und Genesene

Menschen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft oder von einer nachgewiesenen Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus genesen sind, erhalten entsprechend der geltenden Bundesverordnung bestimmte Erleichterungen:

Gesetzliche Sonderregelungen für Geimpfte und Genesne

Welche Erleichterungen erfahren Geimpfte und Genesene?

Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen gelten nicht mehr für Geimpfte und Genesene. Damit werden zum Beispiel bei privaten Zusammenkünften geimpfte und genesene Personen nicht mehr mitgezählt. Auch nächtliche Ausgangsbeschränkungen nach dem Infektionsschutzgesetz entfallen für diese Personengruppen.

Bei bestimmten Ausnahmen von den Corona-Schutzmaßnahmen, bei denen ein negativer Test Voraussetzung ist, sollen Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt werden. Damit müssen sie kein aktuelles negatives Testergebnis vorweisen, um zum Beispiel zum Friseur, in Geschäfte oder in den Zoo zu gehen.
Beim Sport gilt: Die Beschränkungen, dass kontaktloser Individualsport nur allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts möglich ist, sind für Geimpfte und Genesene aufgehoben.
Auch Quarantäne-Pflichten gelten nicht für Geimpfte und Genesene – zum Beispiel bei Einreisen aus dem Ausland. Dies gilt allerdings nicht für Reisen aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten.
Wichtig ist jedoch: Die AHA-Regeln gelten für ALLE. Geimpfte, genesene und getestete Personen müssen weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen sowie die Abstandsgebote und Hygieneregeln einhalten. Hier gibt es keine Erleichterungen.


Welche Nachweise müssen Geimpfte und Genesene vorlegen?

Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen – zum Beispiel den gelben Impfpass. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zusätzlich darf man keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Dazu gehören Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust.

Genesene benötigen den Nachweis für einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Ein Antikörpernachweis ist für die Ausstellung des Genesenennachweises nicht ausreichend. Grundlage ist die Verordnung des Bundes zur Regelung von Erleichterungen und Ausnahmen von Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 (COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung).

Auch hier gilt, dass die Freiheiten nur für Menschen ohne Covid-19-typische Krankheits-Symptome gelten.

x