Kontakt­­beschränkungen
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Neues zu Kontaktbeschränkungen

Die gesetzlichen Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus' haben unmittelbare Auswirkungen auf das soziale Leben. Folgend gelistete Fragen und Antworten helfen dabei, einen schnellen Überblick über erlaubte und nicht erlaubte Dinge zu gewinnen. Gemeinsames Handeln sowie das Akzeptieren und Einhalten der Regeln und Anordnungen helfen bei der Eindämmung der Pandemie. Die Hygiene- sowie Abstandsregeln gelten nach wie vor. Die aktuellen Anordnungen des Landes Sachsen-Anhalt gelten vom 16. April bis 9. Mai 2021.

Laut der Elften Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 ist der Aufenthalt im öffentlichen und nichtöffentlichen Raum unter folgenden Anordnungen möglich:

  • Private Zusammenkünfte sind im Kreise der Angehörigen des eigenen Haustandes und mit Angehörigen eines weiteren Haustandes möglich, wobei der zweite Hausstand maximal 5 Personen beinhalten darf (dazugehörige Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt).
Notbremse vom 29. März bis voraussichtlich 9. Mai

Die Landeshauptstadt Magdeburg ist aufgrund der festgestellten Corona-Inzidenzwerte (drei Tage in Folge über 100 auf 100.000 Einwohner*innen) verpflichtet, nach der neuen 11. SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Landes eine eigene Rechtsverordnung zu erlassen. Diese besagt, dass sich ab diesem Tag sowohl im öffentlichen Raum als auch im privaten Bereich nur noch ein Hausstand mit einer weiteren Person und dazugehörigen Kindern unter 3 Jahren treffen darf. Die Notbremse kann aufgehoben werden, wenn der Inzidenzwert drei Tage in Folge unter 100 auf 100.000 Einwohner*innen liegt oder tritt automatisch mit Ende der 11. SARS-CoV-2- Eindämmungsverordnung außer Kraft.

Unberührt von der maximalen Personenanzahl bleiben Einrichtungen, in denen viele Menschen bestimmungsgemäß kurzfristig zusammentreffen müssen, wie beispielsweise am Arbeitsplatz, bei der Teilnahme an Prüfungen oder im Öffentlichen Personennahverkehr.

Des Weiteren ist jede Person gesetzlich dazu verpflichtet, in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Geschäften jeder Art eine Barriere im Sinne eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes zu tragen.

Ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz im Sinne der Landesverordnung ist eine mehrlagige Einwegmaske (z.B. eine medizinische Gesichtsmaske nach der europäischen Norm oder eine handelsübliche OP-Maske) oder eine partikelfilternde Halbmaske (z.B. FFP2- oder FFP3-Maske).

  • Von dieser Regelung sind Kinder unter 6 Jahren ausgenommen

  • Auch gehörlose oder schwerhörige Personen sowie deren Begleitpersonen, Schwangere und durch eine Maske gesundheitlich stark eingeschränkte Personen müssen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen

Wieder geöffnet/ erlaubt: 
  • Kindertageseinrichtungen für alle Kinder
  • Grund- und Förderschulen wieder im vollen Präsenzunterricht unter Befreiung der Präsenzpflicht
  • Weiterführende Schulen und Berufsbildende Schulen im eingeschränkten Regelbetrieb (Wechselmodell), davon ausgenommen bleiben die Abschlussklassen
    • Voraussetzung für diese Öffnung der Schulen und Kitas ist eine7-Tages-Inzidenz unter 200 pro 100.000 Einwohner in dem jeweiligen Landkreis oder der kreisfreien Stadt. 
  • Bau- und Gartenmärkte sowie Blumenläden
  • Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege (u.a. Friseursalons, Kosmetik- und Nagelstudios, Massage- und Fußpflegepraxen, Piercing- und Tattoostudios)
  • Bisher geschlossene Ladengeschäfte
    • nur mit vorheriger Terminvereinbarung (click & meet)
    • führen einer Anwesenheitsliste
    • streng begrenzter Personenzahl (je 40 Quadratmeter Verkaufsfläche darf sich höchstens ein Kunde im Ladengeschäft aufhalten oder ausschließlich Kunden, die einem Hausstand angehören)
      • Entsprechend der Ersten Änderung der 11. Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt gilt für vollständig Geimpfte und Kinder unter 18 Jahren eine Befreiung von der Testpflicht in Geschäften und bei der Inanspruchnahme von Dienstleistungen.
  • Museen, Gedenkstätten, Ausstellungshäuser, Bibliotheken und Archive (nur mit vorheriger Terminvereinbarung und Anwesenheitsnachweis)
Erlaubt mit maximal 10 Personen:
  • Fahr- und Flugschulen
  • Sprach- und Integrationskurse der Integrationskursträger, soweit digitale Kommunikations- und Lernformen nicht möglich oder nicht zweckmäßig sind
  • Alphabetisierungs- und Grundbildungskurse
  • Außerschulische Nachhilfeangebote
  • Musikschulen
    •  Gesangsunterricht und Spielen von Blasinstrumenten nur als Einzelunterricht und unter Einhaltung eines Mindestabstands von zwei Metern
  • Erste-Hilfe-Kurse

Folgende Einrichtungen oder Angebote dürfen geöffnet bleiben und
ausschließlich mit einer medizinischen Mund-Nasen-Abdeckung betreten werden:
  • Lebensmittelgeschäfte mit Zugangsbeschränkung und Abstandsregelung (neue Quadratmeter-Beschränkungen)
  • Drogerien, Apotheken, Babyfachmärkte, Sanitätshäuser, Reformhäuser
  • Buch- und Zeitungshandel
  • Optik- und Hörakustikgeschäfte
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Wochenmärkte für Lebensmittel
  • Tierbedarfsmärkte
  • Tankstellen, Kfz-Werkstätten sowie Fahrradwerkstätten und –läden
  • Banken, Sparkassen und Poststellen
  • medizinisch notwendige Behandlungen wie Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie u.ä.
  • Freiflächen in Zoos, Tierparks und Botanischen Gärten
  • Leistungs- und Rehasport
Erlaubt sind:
  • Wahrnehmung von Angeboten der offenen Kinder- und Jugendarbeit, Seniorenbegegnungsstätten und Mehrgenerationstreffen
  • Angebote zur Versorgung Obdachloser (Suppenküchen bleiben unter den Hygieneauflagen weiterhin geöffnet)
  • Besuche von Gottesdiensten und Kirchen
  • Beherbergung von Personen aus familiären oder beruflichen Gründen, soweit dies zwingend notwendig und unaufschiebbar ist. Es wird allerdings empfohlen, von nicht dringend notwendigen privaten Reisen und Besuchen (auch von Verwandten) sowie von überregionalen tagestouristischen Ausflügen abzusehen
  • Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der Daseinsfürsorge dienen (u.a. Gerichte, Behörden), die Arbeit der Kirchen und Religionsgemeinschaften (u.a. Gottesdienste) sowie die Arbeit von Landtag, Stadtrat und anderen Selbstverwaltungskörperschaften
 Folgende Einrichtungen oder Angebote dürfen nicht für den Publikumsverkehr geöffnet werden:
  • Gaststätten (nur Außer-Haus-Verkauf und Lieferung)
  • Theater (einschließlich Musiktheater), Filmtheater (Kinos), Autokinos
  • Konzerthäuser und -Veranstaltungsorte
  • Clubs und Diskotheken
  • Spielhallen und -banken
  • Angebote in soziokulturellen Zentren und Bürgerhäusern
  • Angebote öffentlicher und privater Bildungseinrichtungen sowie vergleichbarer Einrichtungen wie Volkshochschulen, Musikschulen, Jugend- und Familienbildungsstätten, Sprach- und Integrationskurse etc.
  • Planetarien und Sternwarten
  • Volksfeste. Spezialmärkte und Messen
  • Fitness- und Sportstudios, Yoga- und andere Präventionskurse, Indoor-Spielplätze
  • Freizeitparks, Badeanstalten, Schwimmbäder, einschließlich Freizeit- und Spaßbäder sowie Heilbäder, Saunas und Dampfbäder
  • Prostitutionsstätten und Prostitutionsfahrzeuge
Nicht erlaubt sind:
  • der Besuch von Gaststätten (davon ausgenommen sind die Belieferung und die Mitnahme von Speisen, sowie der Außer-Haus-Verkauf)
  • die Beherbergung von Personen aus touristischen Zwecken
  • Busreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflüge und vergleichbare touristische Angebote
  • fachkundig organisierte Veranstaltungen im Außenbereich mit Angeboten, die der Freizeit und Unterhaltung dienen sowie das generelle Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen– dies gilt unabhängig von der Personenzahl

⯈ Die Polizei und das Ordnungsamt kontrollieren verstärkt, ob die Beschränkungen eingehalten werden. Beamt*innen beider Behörden können zur Überwachung der erlassenen Regelungen und Empfehlungen Personen im öffentlichen Raum kurzzeitig anhalten und befragen. Die befragte Person ist dazu verpflichtet, ihren vollständigen Namen, den Tag ihrer Geburt sowie ihren Wohnort und ihre Wohnung anzugeben. Bußgelder oder Strafen bei Nichteinhaltung und Verstößen können verhängt werden. Weitere Informationen dazu finden Sie im Bußgeldkatalog des Landes Sachsen-Anhalt.

Weitere Informationen gibt es in der Elften Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2.

Sportangebote und Sportstätte

Der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie Schwimmbädern untersagt. Dies gilt sowohl für Sportanlagen im Freien als auch in geschlossenen Räumen. Ausgenommen hiervon sind der:

  • Individualsport allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand,
  • Trainingsbetrieb des organisierten, kontaktfreien Sports im Freien für Kinder und Jugendliche in Gruppen bis maximal 20 Personen (inkl. Trainer),
  • Trainingsbetrieb des organisierten, kontaktfreien Sports im Freien für Erwachsene bis maximal 5 Personen (inkl. Trainer),
  • Sportbetrieb von Berufssportler*innen sowie Kaderathletinnen und Kaderathleten
  • Durchführung von Aufnahmeverfahren an Schulen/ Hochschulen/ Universitäten mit inhaltlichen Schwerpunkt Sport
  • sowie Durchführung der Prüfung für den Ausbildungsberuf Fachangestellte*r für Bäderbetriebe,
  • und Rehabilitationssport.

Für den oben genannten zugelassenen Sportbetrieb gelten weiterhin folgende Einschränkungen:

  1. die Einhaltung eines Abstandes von mindestens 1,5 Meter zu anderen Personen ist durchgängig sicher zu stellen,
  2. Hygieneanforderungen, insbesondere die Reinigung und Desinfektion von genutzten Sportgeräten, werden eingehalten und
  3. Zuschauer sind nicht zugelassen.

Hochzeiten & Trauerfeiern

  • An Hochzeiten dürfen neben den Eheschließenden und dem Standesbeamten lediglich die Trauzeugen, die Eltern, Kinder und Geschwister der Eheschließenden teilnehmen.

  • Bei Trauerfeiern dürfen nur der engste Freundes- und Familienkreis der oder des Verstorbenen, die/ der Trauerredner*in oder die/ der Geistliche sowie das erforderliche Personal des Bestattungsunternehmens teilnehmen.

Die Verantwortlichen haben einen Anwesenheitsnachweis zu führen.

Besuchsrechte in Krankenhäusern & Pflegeeinrichtungen

Besuchsrechte für Krankenhäuser, Pflege- und Behinderteneinrichtungen, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Werkstätten für Menschen mit Behinderung sowie ähnlichen medizinischen Einrichtungen gelten unter folgenden Besuchsbedingungen:

  • Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen sind durch die Einrichtungsleitung sicherzustellen
  • alle Besucher*innen müssen einen neuen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen – dieser ist von der Einrichtung zur Verfügung zu stellen
  • ausgenommen sind dabei Kinder unter 16 Jahren oder Menschen mit Atemwegsinfektionen.
  • der Zutritt darf nur nach erfolgten PoC-Antigen-Test mit negativem Testergebnis gewährt werden. Dem Antigen-Test steht ein negativer PCR-Test gleich, der nicht älter als 48 Stunden ist.

Die Einrichtungsleitung darf im Rahmen einer Gefährdungsabschätzung zum Schutz der Bewohner*innen die Besuchsrechte laut der aktualisierten Achten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung einschränken – das heißt, diese haben das Recht, beispielsweise nur 1x wöchentlich Besuch zuzulassen oder gar ein Besuchsverbot festzulegen. Ein generelles Besuchsverbot muss der zuständigen Aufsichtsbehörde jedoch angezeigt werden.

Die Besuchsbedingungen gelten auch für Personen, die folgende Tätigkeiten wahrnehmen:

  • Rechtliche Betreuung und hoheitliche Aufgaben
  • Seelsorge
  • Rechtsberatung
  • Therapeutische oder medizinische Tätigkeiten

Ihnen kann jedoch nicht die Anzahl der wöchentlichen Besuche vorgeschrieben werden.

Von der Einhaltung der Abstandsregelung der aktualisierten Neunten Eindämmungsverordnung kann abgewichen werden bei Besuchen:

  • von Schwerstkranken, insbesondere zur Sterbebegleitung, durch ihnen nahestehende Personen und Urkundspersonen, von nahestehenden Personen.

Uni und Hochschule

Im Sommersemester 2021 werden die Lehrveranstaltungen hauptsächlich in hybrider Form stattfinden. Vorlesungen mit einer größeren Teilnehmerzahl werden digital organisiert. Kleinere Vorlesungen und andere Lehrformate, bspw. Praktika und Übungen, sollten zum Start des Sommersemesters in kleinen Gruppen mit einer maximalen Teilnehmerzahl von 25 Personen und unter strengen Hygienebedingungen möglich sein.

Weitere Informationen erhalten Studierende auf den Internetseiten der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg und der Hochschule Magdeburg-Stendal .