Jugendbegegnung: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
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Jugendbegegnung: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Frieden selbst gestalten – Unter diesem Motto findet das 6. Magdeburger Workcamp in Folge statt. Allerdings unter besonderen Bedingungen: Vom 9. bis 15. August treffen sich 5 Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren aus Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Die internationalen Teilnehmer, 2 aus der Türkei und eine Teilnehmerin aus Rumänien, werden per Videochat hinzugeschaltet. Bürgermeister Klaus Zimmermann begleitete die Jugendlichen am 12. August auf dem Westfriedhof.

Botschaften und Bausteine für ein Friedensdenkmal

Unter Anleitung des Magdeburger Künstlers Marcus Barwitzki werden die jungen Menschen einzelne Bauteile für eine Großplastik, dem Peace Monument „Floris Pax“, entwerfen.

Zuvor beschäftigen sich die Jugendlichen mit der Geschichte des Nationalsozialismus und deren Folgen auf die Gegenwart: „Was hat das denn eigentlich mit mir zu tun?“ Dabei werden Erinnerungskulturen sowie Symboliken und Funktionen von Gedenk- und Erinnerungsorten betrachtet. In einer kreativen Auseinandersetzung wird versucht, historische Ereignisse zeitgemäß und interkulturell zu vergegenwärtigen. Gleichzeitig soll aber der Optimismus und die Hoffnung auf eine friedliche Zukunft als Ergebnis dieser Erinnerung zum Ausdruck kommen.

Diese Arbeit fließt in Form von Botschaften und Bausteinen in das von Marcus Barwitzki entworfene Friedensdenkmal „Peace Monument“ ein.

12. August - Impressionen: Auf dem Westfriedhof mit Bürgermeister Klaus Zimmermann

Am Gedenkbuch der Toten des 1. Weltkrieges: BM Zimmermann und die Teilnehmenden
Bürgermeister Klaus Zimmermann auf dem Magdeburger Westfriedhof
Bürgermeister Klaus Zimmermann begrüßt die Teilnehmer*innen des Workcamps
BM Zimmermann mit Jugendlichen auf dem Grabfeld der Toten des 1. Weltkrieges

Am Ende werden über 2.000 Personen am Friedensdenkmal mitgewirkt haben

Das Friedensmal soll 2022 fertiggestellt werden und an dessen Entstehungsprozess werden insgesamt mehr als 2.000 Personen aller Altersgruppen und unterschiedlicher Herkunft beteiligt sein.

Neben der Möglichkeit des interkulturellen Austauschs setzen sich die jungen Frauen und Männer mit der europäischen Geschichte auseinander, besuchen die Gräber von Kriegstoten und pflegen diese. Zum Programm gehören neben dem Besuch des Westfriedhofs auch Badeausflüge oder Freizeitaktivitäten, wie der Besuch des Elbauenparks.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. wurde 1919 gegründet und engagiert sich unter anderem für das Weitertragen des Friedens- und Verständigungsgedankens in die nächste Generation. Der Verein verfolgt mit seiner Arbeit den Leitgedanken „Gemeinsam für den Frieden“.

Auch das Workcamp 2020 wurde mit Mitteln der Jugendstiftung der Stadtsparkasse Magdeburg gefördert.