Kurzvita - Rainer Nitsche
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Rainer Nitsche wurde 1955 in Giengen (Brenz) in Baden-Württemberg geboren. Nach dem Abitur 1974 studierte er bis 1981 Rechtswissenschaft. Seine erste juristische Staatsprüfung erfolgte an der Uni Tübingen. Bis 1984 absolvierte er das Studium der Politikwissenschaft mit Magisterprüfung an der Uni Tübingen. Es folgte das Studium der Volkswirtschaftslehre. Bis 1989 war er als wissenschaftlicher Assistent an der Juristischen Fakultät Tübingen tätig. Bis 1990 war er Referent in einer Stabsstelle der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und bis 1994 Referent für Innenpolitik der CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt. Anschließend übernahm Rainer Nitsche die Referentenstelle für Internationale Verbrechensbekämpfung im Innenministerium von Sachsen-Anhalt bis 2002.

Bis 2005 war Rainer Nitsche Polizeipräsident der Polizeidirektion Halberstadt und bis 2008 Rektor der Fachhochschule der Polizei in Aschersleben. 2009 wurde er vom Stadtrat zum Beigeordneten für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit Landeshauptstadt Magdeburg gewählt.

Rainer Nitsche konnte während seiner Amtszeit den Aufbau eines internationalen Büros für Wirtschaftsförderung sowie die Pflege eines internationalen Netzwerkes, mit dem Fokus auf das China-Netzwerk, voranbringen. Durch die aktive Städtepartnerschaft mit Harbin seit dem 2. Juli 2008 entstand eine Vielzahl an Aktivitäten zur Förderung der Wirtschaft und des kulturellen Austausches, u.a. Delegationsreisen, Bürgerbegegnungen und Jugendaustauschprogramme sowie regelmäßige deutsch-chinesische Stammtische.

In seine Amtszeit fallen zudem diverse Unternehmensansiedlungen, darunter IKEA. Ein weiteres Projekt ist die Initiative „Gründerstadt Magdeburg“, zu dem auch der Gründerwettbewerb „otto zahlt deine rechnung“ gehört, der es Start-Up-Unternehmen ermöglicht, ihre Geschäftsideen erfolgreich zu entwickeln und zu verwirklichen. Ferner bietet zurzeit die Umgestaltung des Breiten Weges mit dem Projekt „Freiraumlabor – ein Herz für Magdeburg“ den Bürger*innen Möglichkeiten zur aktiven Mitgestaltung der Innenstadt. Erfolge verzeichnen konnte auch der Onlinemarktplatz „Your Local Magdeburg“, der in der Corona-Pandemie entstand und als Best-Practice-Ansatz bereits landesweit diskutiert wird.