Toggler Schule ab Mai 1
Hilfsnavigation
D115 Ihre Behördennummer

Welche Schüler*innen dürfen ab wann wieder zur Schule?

Das Land Sachsen-Anhalt sieht eine schrittweise Öffnung des Schulbetriebs vor: 

  • Ab dem 4. Mai 2020 findet Unterricht an allgemeinbildenden Schulen für alle Jahrgangsstufen statt, die ihren Abschluss 2021 anstreben. 
  • Ab dem 4. Mai 2020 wird zudem an den Grundschulen der Schulbetrieb für die 4. Klassen wieder aufgenommen. 
  • Ab dem 6. Mai 2020 folgen an Gymnasien, Gesamt- und Gemeinschaftsschulen die Jahrgangsstufen, die das Abitur im Jahr 2022 anstreben. 
  • Vom 6. bis 15. Mai 2020 folgen alle übrigen Jahrgangsstufen mit mindestens einem Präsenztag in der Schule zur Ermittlung des Lernstands. Dabei muss die Schule sicherstellen, dass neben den oben genannten Klassen lediglich eine weitere Jahrgangsstufe in der Schule anwesend ist.

Welche Regelungen gibt es für Berufsbildende Schulen?

Die Aufnahme des Schulbetriebs erfolgt hier ebenso schrittweise. Dabei soll die Beschulung für einzelne Schulformen und Bildungsgänge im Wechsel von Präsenz- und Fernunterricht erfolgen.

Die Schulen sollen zunächst die Jahrgänge berücksichtigen, die im kommenden Schuljahr ihren Abschluss erwerben und jene Jahrgänge, die sich im ersten Ausbildungsjahr befinden und hier insbesondere Schüler*innen, die durchgängig in der Praxis gearbeitet haben.

Im Rahmen der dualen Ausbildung erfolgt zunächst vorrangig die Aufnahme von Auszubildenden im Blockunterricht. Die Schule muss die Ausbildungsbetriebe rechtzeitig über den Unterrichtsbeginn informieren.

Die Organisation des Schulbetriebs übernehmen die Schulen selbst. Für weitere Informationen wenden Sie sich an die jeweilige Berufsschule.

Gibt es Ausnahmen von der Schulpflicht, zum Beispiel für Kinder mit Vorerkrankungen?

Ja. Schüler*innen, die eine Vorerkrankung haben, die das Risiko eines schweren Covid-19-Krankheitsverlaufs erhöht, können vom Präsenzunterricht befreit werden – und zwar durch ein ärztliches Attest

Betroffene Schüler*innen sollen dennoch mit Unterrichtsmaterialen versorgt werden und in die pädagogischen Angebote und gegebenenfalls auch in die Abschlussprüfungen eingebunden werden.

Wie erfolgt die Organisation des Unterrichts nach den Pfingstferien?

Ab dem 2. Juni 2020 soll der Unterricht in einem Wechsel von Präsenz- und Fernunterricht erfolgen. Unter Berücksichtigung der personellen und räumlichen Bedingungen legt jede Schule ein für sich zuverlässig praktikables und nachvollziehbares System fest. Der Wechsel kann tage- oder wochenweise erfolgen. Die gewählte Aufteilung muss den Eltern und Schüler*innen sowie den Ausbildungsbetrieben und Schulträgern rechtzeitig durch die Schule mitgeteilt werden. Ziel ist es, so schnell wie möglich einen Stundenplan zu strukturieren, der sich an den wesentlichen Inhalten der Stundentafel orientiert.

Ein Modell des Wechsels zwischen Präsenz- und Fernunterricht kann zum Beispiel wie folgt aussehen:Model Wechsel Präsenz- und Fernunterricht

Müssen Schüler*innen trotz der Schulschließungen an Prüfungen teilnehmen?

Ja. Es gelten die normalen Bestimmungen zur Teilnahme an den Abschlussprüfungen. 

Das Bildungsministerium und die Schulen müssen darauf achten, dass alle Schüler*innen der allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen faire Bedingungen erhalten und eine Benachteiligung von Einzelnen durch die jetzige Situation vermieden wird.

Die schriftlichen Prüfungen für das Abitur beginnen am 4.Mai 2020 und die Prüfungen für den Realschulabschluss beginnen am 11. Mai 2020.

Die genauen Prüfungstermine finden Sie auf den Seiten des Landes Sachsen-Anhalt.

Muss während des Unterrichts Mund-Nasen-Schutz getragen werden?

Nein. Eine gesetzliche Pflicht dazu besteht nicht. Allerdings dürfen Schüler*innen und Lehrkräfte – sofern sie dies möchten – natürlich eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Im Rahmen von Prüfungen bemüht sich das Land ferner, den Schüler*innen auf persönlichen Wunsch hin das Tragen von Mund-Nasen-Schutz zu ermöglichen. 

Muss auf dem Schulweg in Schulbussen und Straßenbahnen Mund-Nasen-Schutz getragen werden?  

Ja. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist bei der Nutzung von Schulbussen Pflicht. Dies gilt ebenso bei der Nutzung der Busse und Straßenbahnen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV).

Schüler*innen wird empfohlen, den Schulweg möglichst zu Fuß oder per Fahrrad zurückzulegen. 

Sie und das Lehrpersonal werden gebeten, die Hinweise zum Umgang mit Mund-Nasen-Schutz-Masken zu beachten.

Was wird zum Schutz von Schüler*innen & Lehrenden getan?

Die wichtigste Schutzmaßnahme ist die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern. Um dies zu gewähren, findet der Unterricht im Wechsel von Präsenzunterricht (in der Schule) und Fernunterricht (zu Hause) in kleinen Gruppen statt. 

Das Land und der jeweilige Schulträger stellen ausreichend Seife und Papierhandtücher zur Verfügung, sodass sich alle in der Schule Anwesenden regelmäßig die Hände waschen können. Warmes Wasser und Desinfektionsmittel sind nicht notwendig. Zudem sollen in den Schulen Aushänge auf die richtige Handhygiene sowie Nies- und Hustenetikette hinweisen.

Des weiteren sollen die Fenster der benutzen Räume in den Pausen weit geöffnet werden, damit eine ausreichende Belüftung gewährleistet ist.