Regelungen für den Schulbetrieb
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Regelungen für den Schulbetrieb


Corona: Schule © peterschreiber.media - stock.adobe.com
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Im Zuge der 15. Landesverordnung  gelten folgende  Regelungen für den Schulbetrieb:

Präzenspflicht

Ab dem 25. November 2021 gilt:Präzenspflicht aufgehoben

Die Schulpflicht wird weiterhin regelhaft durch den Unterrichtsbesuch in der Schule erfüllt. Alle Schüler*innen können durch die Erziehungsberechtigten von der Präsenzbeschulung schriftlich und begründet abgemeldet werden. Bei geteiltem Sorgerecht bedarf es einer einvernehmlichen Erklärung der Erziehungsberechtigten. Die Abmeldung muss durch Belange des Infektionsschutzes begründet sein. Den Schulen wird zur Umsetzung eine Übergangszeit bis zum Montag, 29. November, ermöglicht.

Einen Anspruch auf Beschulung der Schüler*innen durch Lehrkräfte – wie im Präsenzunterricht – gibt es jedoch nicht. Das ist in der angespannten Situation von den Schulen nicht zu leisten. Wie im vergangenen Schuljahr erhalten die Schüler*innen  Aufgaben zur häuslichen Bearbeitung (Hausaufgaben).

Darüber hinaus hat die Landesregierung entschieden, den Beginn der Weihnachtsferien nach vorne zu verlegen. Der letzte Schultag im Kalenderjahr 2021 ist Freitag, der 17. Dezember 2021. Wie im vergangenen Schuljahr soll die Verlängerung der Ferien dazu beitragen, die Infektionsketten durch eine längere Reduzierung der Kontakte zu brechen.

Testpflicht

Ab 29. November 2021 gilt: tägliche Testung

In Anlehnung an die für alle kontaktintensiven Arbeitsplätze geltenden 3G-Regeln müssen nunmehr auch die Schüler*innen täglich den Nachweis erbringen, dass Sie geimpft, genesen oder getestet sind. Analog zu der Regelung für das Schulpersonal gilt, dass die Schule den Status geimpft oder genesen erfassen darf. Alle anderen Schülerinnen und Schüler müssen durch Selbsttest unter Aufsicht in der Schule oder mittels eines gültigen Testzertifikats täglich ein negatives Testergebnis nachweisen. Die bestehenden Regelungen zur Befreiung von der Testpflicht bleiben davon unberührt. Die Selbsttests sind ab sofort grundsätzlich in der Schule durchzuführen.

Allen vollständig Geimpften und Genesenen, die direkt in den Schulbetrieb eingebunden sind, wird empfohlen, an den turnusmäßigen Testungen teilzunehmen.

Die zusätzlich benötigten Tests werden auf bekanntem Weg über die Landkreise an die Schulen geliefert.

Wenn in einer Klasse oder Lerngruppe ein positiver Selbsttest durch einen PCR-Test bestätigt wird, werden alle Schüler*innen der betroffenen Klasse oder Lerngruppe sowie das in dieser Klasse oder Lerngruppe eingesetzte Personal an den kommenden fünf Schultagen täglich getestet. Darüber hinaus gilt für Schüler*innen  der betroffenen Klasse oder Lerngruppe sowie für das in dieser Klasse oder Lerngruppe eingesetzte Personal in dieser Zeit im Schulgebäude und im Unterricht durchgängig die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes.

In der Schule positiv getestete Personen erhalten von dort eine entsprechende Bescheinigung. Mit dieser Bescheinigung wird eine zeitnahe PCR-Testung gewährleistet.

Alle Personen, die nicht direkt in den Unterrichtsbetrieb eingebunden sind und sich länger als 10 Minuten im Schulgebäude aufhalten, müssen ein negatives Testergebnis gemäß nachweisen.

Maskenpflicht

Alle Schülerinnen und Schüler sowie das Schulpersonal müssen im Schulgebäude einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes gilt nicht während des Unterrichts. Ferner besteht im Freien keine Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes.

Ab KW 46 (15. November 2021) gilt: Wenn in einer Klasse oder Lerngruppe ein positiver Selbsttest durch einen PCR-Test bestätigt wird, gilt an den kommenden fünf Schultagen für Schüler*innen der betroffenen Klasse oder Lerngruppe sowie für das in dieser Klasse oder Lerngruppe eingesetzte Personal in dieser Zeit im Schulgebäude und im Unterricht durchgängig die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes.

Zudem bietet das Landesschulamt Sachsen-Anhalt seit dem 16. Februar 2021 eine schulpsychologische Beratungshotline für Eltern und Schüler*innen an. Besetzt ist die telefonische Hotline mit Schulpsychologen*innen, die zu pädagogisch-psychologischen Fragen rund um das Distanzlernen ansprechbar sind. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Landesschulamt.


Handlungsleitfaden Magdeburg: Corona in Kitas und Schulen

Handlungsleitfaden Magdeburg: Corona in Kitas und Schulen

Das Gesundheitsamt Magdeburg ist bemüht, grundsätzlich die Kindertageseinrichtungen und Schulen nicht zu schließen, sondern differenziert vorzugehen. Es gilt, dass positiv auf das Coronavirus getestete Personen nicht in der Einrichtung sein dürfen. Diese Personen haben immer eine Quarantänezeit von 14 Tagen. Mögliche negative Tests geben zwar einen Überblick über die persönliche Situation und die Lage in der Einrichtung, entbinden aber nicht von der Gesamtzeit der Quarantäne.

Was ist zu tun, wenn Kinder oder Jugendliche positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden?

Die Betroffenen gehen unverzüglich in Quarantäne. Die Einrichtung übermittelt dem Gesundheitsamt enge Kontaktpersonen. Das Gesundheitsamt benötigt:

  • Name, Vorname
  • Geburtsdatum
  • Wohnanschrift
  • Telefonnummer (bitte in einer Excel-Tabelle)

Das ist beispielsweise eine Gruppe der Kindestageseinrichtung oder eine Klasse. Hier ist auch eine Klassenstufe möglich, wenn eine Beschulung im Kurssystem erfolgt. Wichtig ist hier, dass es auch enge Kontaktpersonen des positiv Getesteten in anderen Klassen geben kann.

Die Kontaktpersonen werden vom Gesundheitsamt informiert und mit ihnen mögliche Tests besprochen. Oftmals ist es einfacher, wenn das Gesundheitsamt den Ablauf mit der Einrichtung bespricht und die Einrichtung über die gängige Vernetzung ihre Kinder und Schüler*innen informiert. Auch die Kontaktpersonen erhalten eine 14 Tage gültige Quarantäneanordnung.

Was ist zu tun, wenn pädagogisches oder Betreuungspersonal positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden?

Die betroffene Person übermittelt dem Gesundheitsamt ihre privaten Kontaktpersonen. Positiv getestete Personen müssen in Quarantäne. Das Gesundheitsamt informiert die Kontaktpersonen und verhängt eine 14-tägige Quarantäne. Es hängt von der Form der Betreuung oder des Unterrichts ab, inwieweit Kinder oder Schüler*innen als Kontaktpersonen eingestuft werden müssen. Dies erfordert eine gesonderte Absprache.

Auch die dienstlichen Kontakte in der Kindertageseinrichtung oder Schule müssen besprochen werden. Grundsätzlich sind alle Menschen Kontaktperson, wenn sie einen mehrminütigen Gesprächskontakt ohne Abstand von 1,50 Metern und ohne das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes hatten.

Was ist zu tun, wenn Eltern oder Geschwister positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden?

Bei positiv getesteten Eltern gehen grundsätzlich die Familienmitglieder in Quarantäne. Die Eltern werden vom Gesundheitsamt gebeten, Kontaktpersonen, die in der Einrichtung (Kita oder Schule) entstanden sind, zu benennen. Erst wenn Kinder aus der Familie positiv getestet werden, ermittelt das Gesundheitsamt weiter mit der Einrichtung.

Handlungsleitfaden zum Herunterladen als PDF
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