Magdeburg positioniert sich gegen die Todesstrafe
Hilfsnavigation
D115 Ihre Behördennummer

Magdeburg positioniert sich gegen die Todesstrafe

Der 30. November ist für das Menschenrecht auf Leben einer der wichtigsten Tage: Mit dem internationalen Aktionstag „Cities for Life – Städte für das Leben/ Städte gegen die Todesstrafe“ bekennen sich teilnehmende Städte offiziell gegen die Todesstrafe. Die Landeshauptstadt Magdeburg hatte sich bereits im Jahr 2010 dem weltweiten Städtebündnis „Cities for Life“ angeschlossen.

Zwei brennende Trauerkerzen © Fiedels - Fotolia
©
© Fiedels - Fotolia

Bereits zum 18. Mal findet am 30. November, der Internationale Aktionstag „Cities for Life – Städte für das Leben/ Städte gegen die Todesstrafe“ statt. Neben anderen deutschen Kommunen bekennt sich auch die Landeshauptstadt Magdeburg offiziell gegen die Todesstrafe. Am 25. März 2010 hatte der Stadtrat die Mitgliedschaft an der Internationalen Initiative zur Abschaffung der Todesstrafe beschlossen. Im Jahr 2014 bekräftigte Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper diesen Beschluss zudem mit einer Erklärung an die Gemeinschaft „Sant’Egidio“.

Die Internationale Kampagne „Cities for Life – Städte für das Leben/ Städte gegen die Todesstrafe“ wurde im Jahr 2002 von der italienischen Gemeinschaft „Sant’egidio“ gegründet. Seither haben sich diesem Bündnis tausende Städte angeschlossen – so auch die Landeshauptstadt Magdeburg.

Aktionstag „Cities for Life“ – Was steckt dahinter?

Das Datum des Aktionstages – der 30. November – soll an die weltweit erste Abschaffung der Todesstrafe erinnern: Am 30. November 1786 hatte das Großherzogtum Toskana die Todesstrafe offiziell abgeschafft. In Erinnerung an dieses Ereignis begeht die christliche Gemeinschaft „Sant’egidio“ seit 2002 jedes Jahr am 30. November ihren Aktionstag gegen die Todesstrafe. Dazu lädt sie auch die teilhabenden Städte ein, sich für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe friedlich einzusetzen. Organisiert wird der Aktionstag im Jahr 2019 in Kooperationen mit anderen Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International.