Bauanlaufberatung zum Ersatzneubau Strombrückenzug
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Bauanlaufberatung zum Ersatzneubau Strombrückenzug

Das Großbauprojekt „Ersatzneubau Strombrückenzug“ geht in die entscheidende Phase: In der vergangenen Woche hat dazu im Tiefbauamt der Landeshauptstadt Magdeburg die Bauanlaufberatung stattgefunden. Amtsleiter Thorsten Gebhardt und Projektleiter Karsten Eins hatten alle am Projekt beteiligten Vertreter*innen in die Mensa des Baudezernates geladen, um unter anderem auch einen ersten Bauablaufplan vorzustellen. Unter den etwa 80 Teilnehmenden waren neben dem Auftragnehmer, der ARGE – bestehend aus den Unternehmen HOCHTIEF, SEH und KEMNA –, die Gemeinschaft der Auftraggeber sowie auch die Bauoberleitung und Bauüberwachung der Großbaumaßnahme.

Bauanlaufberatung in der Mensa des Baudezernates
Amtsleiter Thorsten Gebhardt begrüßt die Anwesenden
Bauanlaufberatung in der Mensa des Baudezernates
Projektleiter Karsten Eins berichtet über die anstehenden Arbeiten
Karsten Brandt, Gesamtprojektleiter von Hochtief
Jürgen Hübner, Projektleiter des Unternehmens SEH
Rolf Quickenstedt, Geschäftsführer von KEMNA

Arbeitgebergemeinschaft

Die Arbeitgebergemeinschaft besteht aus Vertreter*innen der Landeshauptstadt Magdeburg bzw. dem Tiefbauamt, den Städtischen Werken Magdeburg (SWM)/ der Abwassergesellschaft Magdeburg (AGM) sowie dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA).

Bauwerke im Großbauprojekt

Projektleiter Karsten Eins stellte zunächst die Beteiligten vor und ging anschließend auf die im Großbauprojekt eingeschlossenen Bauwerke ein. Neben der einhüftigen Pylonbrücke über die Alte Elbe – die künftig die stark beschädigte Anna-Ebert-Brücke entlasten soll – gehören dazu auch die neue Brücke über die Zollelbe sowie die Sanierung der bestehenden Neuen Strombrücke und die Notsicherung der denkmalgeschützten Anna-Ebert-Brücke. Letztere stellt bis zur Freigabe des Ersatzneubaus eine von zwei wichtigen Verkehrsverbindungen nach Ostelbien dar.

Verkehrsphasen während der Bauzeit

Die Gesamtbauzeit soll etwa vier Jahre betragen, sodass Ende 2023 der Verkehr auf den neuen Brücken rollen soll. Bis dahin sind in verschiedenen Verkehrsphasen Sperrungen und Umleitungen vorgesehen. Das betrifft zunächst die Straße Am Winterhafen, die voraussichtlich schon ab Ende des Jahres für die komplette Bauzeit vollgesperrt werden muss. Weitere Sperrungen betreffen etwa ab Anfang 2022 den Heumarkt, der im Rahmen der Baumaßnahme umgestaltet wird, sowie die Neue Strombrücke etwa ab Mitte 2022. Das bestehende Bauwerk über die Stromelbe muss umfassend saniert werden und wird daher für rund neun Monate vollgesperrt. Der Kfz-Verkehr wird in der Zeit über die Stadtparkstraße und die Sternbrücke umgeleitet, für Fußgänger*innen und Radfahrende wird es im Baustellenbereich eine kleine Behelfsbrücke geben.

Baufeldfreimachung und Baustelleneinrichtung

Nach den im Vorfeld erfolgten Arbeiten zum Freimachen des Baufeldes – darunter die umfangreichen Kampfmitteluntersuchungen, der Rückbau von Kleingartenanlagen, die Rodung der gesamten Trasse sowie zahlreiche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen zum Schutz der Umwelt – werden derzeit die Flächen zur Baustelleneinrichtung hergestellt. Noch in diesem Jahr werden zudem die ersten Baucontainer aufgestellt, sodass es Anfang des kommenden Jahres mit dem Brückenbau losgehen kann.