Neuer Platz für drei Olvenstedter »Hauszeichen«
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Neuer Platz für drei Olvenstedter „Hauszeichen“

Die letzten drei erhaltenen Hauszeichen des Künstler Frank Borisch, sogenannte Supraporten aus der Gründungsphase des Stadtteils Neu Olvenstedt, sind am 14. Mai feierlich übergeben worden. Sie wurden vor dem Abriss bewahrt und sind nun an der Fassade der Wilhelm-Weitling-Gemeinschaftsschule zu sehen. Die drei Kunstwerke waren zuvor an einem Wohnhaus in der Marktbreite/ St.-Josef-Straße angebracht. Nach dem Abriss des Hauses sind sie an dem Schulgebäude mitten in Neu Olvenstedt neu platziert worden.

Hauszeichen und Wappen spielen in der Magdeburger Stadtgeschichte eine bedeutende Rolle. Nach einer Idee der Künstlerin Dagmar Schmidt, die im Auftrag des Stadtplanungsamtes den Umzug begleitet hat, wurden die Hauszeichen nun an dem Schulgebäude in der St.-Josef-Straße 83 platziert. Der Umzug wurde von der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Wobau sowie vom Stadtteilmanagement unterstützt. Die Hauszeichen sind Teil des Projekts „Kunst Neu Olvenstedt“ und tragen zu der Entwicklung des Stadtteils hin zu einem grünen, lebendigen und zukunftsfähigen Quartier bei.

 

Der Künstler Frank Borisch hat von 1961 bis 1965 Bühnen- und Kostümbildner an der Hochschule für Bildende Künste Dresden studiert und anschließend als Maler und Grafiker sowie als Szenograf an verschiedenen Bühnen in Sachsen-Anhalt und Thüringen gearbeitet. Heute lebt Frank Borisch in Magdeburg.

Oberbürgermeister Dr. Trümper mit Stadtteilmanager Stefan Köder (links) und Schulleiterin Bärbel Jeremias (rechts)
Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper spricht ein Grußwort zur Wiederanbringung der historischen Hauszeichen.
Festveranstaltung vor der Wilhelm-Weitling-Schule
Der Künstler der historischen Hauszeichen, Frank Borisch
Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Weitling-Schule mit einer Tanzeinlage während der Festveranstaltung
Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Weitling-Schule mit einer Tanzeinlage während der Festveranstaltung
Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Weitling-Schule mit einer Tanzeinlage während der Festveranstaltung
Oberbürgermeister Dr. Trümper verfolgt die Tanzeinlage der Schülerinnen und Schüler.
Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper bei der Festveranstaltung in Olvenstedt
Dagmar Schmidt, Dagmar Schmidt (ganz rechts) spricht über das Projekts »Kunst Neu Olvenstedt«.
Die historischen Hauszeichen an der Wilhelm-Weitling-Schule
v.l.n.r.: Dagmar Schmidt (Künstlerin und Projektleiterin), Frank Borisch (Künstler der Hauszeichen), Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper, Stefan Köder (Stadtteilmanager)
Der ursprüngliche Standort des Hauszeichen in der Olvenstedter Marktbreite
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Autor: Dagmar Schmidt
© Dagmar Schmidt
Die Anbringung der historischen Hauszeichen an der Wilhelm-Weitling-Schule
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Autor: Juliana Thiemer
© Juliana Thiemer

Dagmar Schmidt begleitet seit Herbst 2012 die Stadtentwicklung in Neu Olvenstedt aus künstlerischer Sicht und leitet das Projekt „Kunst Neu Olvenstedt“. Die freischaffende Künstlerin hat an der Bauhausuniversität Weimar und an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle Bildende Kunst studiert.

 

Weitere Informationen sind auf www.mapping-olvenstedt.de zu finden. Die dort verzeichnete blaue Kunstroute zeigt mit der Station Nummer 4 ein Hauszeichen des Künstlers Frank Borisch.