Hundesteuerkontrolle wird zum Einsatz wegen Schusswaffenbesitz
Hilfsnavigation
D115 Ihre Behördennummer

Hundesteuerkontrolle wird zum Einsatz wegen Schusswaffenbesitz

Ein geplanter Hausbesuch des Ordnungsamtes ist am Vormittag des 28. März 2019 mit einem Polizeieinsatz zu Ende gegangen. Die Mitarbeitenden wollten eine Adresse im Stadtteil Fermersleben überprüfen, weil dort ein Gefahrhund gehalten werden sollte, der steuerlich nicht angemeldet ist. Weil der Bewohner hinter der geschlossenen Tür mit einer Waffe hantierte, wurde die Polizei hinzugezogen.

Die Beamten des Ordnungsamtes hatten gegen 9.00 Uhr mehrmals an der Tür der zu überprüfenden Wohnung geklopft. Daraufhin brüllte eine männliche Stimme: „Wenn ihr nochmal so laut an die Tür klopft, dann passiert was.“ Die Tür wurde nicht geöffnet, weshalb die Ordnungsamtsmitarbeiter noch einmal klopften. Kurze Zeit später nahmen sie Schritte hinter der Tür und das Laden einer Schusswaffe wahr. Daraufhin wurde die Polizei zur Unterstützung angefordert.

Die Polizei stellte fest, dass der Mann (Jahrgang 1996) wegen verschiedener Straftaten bekannt ist und betrat die Wohnung. Nachdem Ermittlungen zum Hund durchgeführt wurden, fanden die Beamten eine Gasdruckpistole, deren Seriennummer entfernt worden war. Die Waffe wurde sichergestellt. Der Mann hat bereits ein Waffenbesitzverbot.

Im Innendienst des Ordnungsamtes wird nun geprüft, wie mit dem nicht angemeldeten männlichen Staffordshire-Terrier-Mix weiter verfahren wird.