Aufruf zur Unterstützung des Aktionsbündnisses Schulsozialarbeit
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Aufruf zur Unterstützung des Aktionsbündnisses Schulsozialarbeit

Die Landeshauptstadt Magdeburg setzt sich für den Fortbestand von Schulsozialarbeit über 2020 hinaus ein. Das Jugendamt bittet die Bürgerinnen und Bürger, die Arbeit des Aktionsbündnisses zur Verstetigung der Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt zu unterstützen.

Am 31. Juli 2020 laufen die Förderung der Schulsozialarbeit und deren Netzwerkstellen über den Europäischen Sozialfonds und das Landesprogramm in Sachsen-Anhalt aus. Das bedeutet, dass derzeit unklar ist, ob und wie die Arbeit der 41 Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter an 35 Schulen in der Landeshauptstadt Magdeburg perspektivisch fortgesetzt werden kann. Darüber hinaus ist die Arbeit der 13 durch die Kommune finanzierten Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter aufgrund fehlender Bundesmittel ab 2021 ebenfalls gefährdet.

Um die Schulsozialarbeit in Magdeburg und in ganz Sachsen-Anhalt dauerhaft zu verankern, hat sich ein Aktionsbündnis zur Verstetigung der Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt gegründet. Darin vertreten sind die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft des Landes Sachsen-Anhalt, der Landeselternrat, der Landesschülerrat, die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung. Sie setzen sich gemeinsam dafür ein, Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt langfristig, nachhaltig und flächendeckend zu sichern.

Um diese Aufgabe zu meistern, braucht es eine gesamtgesellschaftliche Initiative und die Unterstützung und aktive Mitgestaltung der Magdeburgerinnen und Magdeburger. Auf der Internetseite www.aktionsbuendnis-schulsozialarbeit.de sind Unterschriftslisten sowie Möglichkeiten der Unterstützung zu finden.