Magdeburger Elternberaterin erhält den Adelheid-Preis 2018
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Magdeburger Elternberaterin erhält den Adelheid-Preis 2018

Die Magdeburgerin Sabine Magnucki erhält für ihr ehrenamtliches Engagement als Inhaberin, Koordinatorin und Helferin der Familien-Feuerwehr den Adelheid-Preis 2018. Damit würdigt das Preiskuratorium das Wirken der studierten Diplomingenieurin und ihren leidenschaftlichen Einsatz für Familien. Die feierliche Preisverleihung findet am 22. Februar 2019 im Kulturhistorischen Museum statt.

„Sabine Magnucki engagiert sich seit Jahren nicht nur für ihre eigenen Kinder, sondern berät und begleitet mit großem Engagement Eltern sowie deren Kinder, die eine besondere Unterstützung im Alltag benötigen“, so die Beigeordnete für Soziales, Jugend und Gesundheit sowie Kuratoriumsvorsitzende, Simone Borris. „Ihr liebevoller Umgang mit Kindern sowie das Hilfs- und Begleitangebot für Eltern sind von besonderer Bedeutung für unsere Stadt.“ Daher ehrt die Landeshauptstadt Magdeburg dieses herausragende Engagement von Sabine Magnucki, der Inhaberin der Familien-Feuerwehr, mit dem Adelheid-Preis 2018.

Sabine Magnucki, selbst Mutter von fünf Kindern und dreifache Großmutter, engagiert sich seit vielen Jahren für die Belange von Kindern. Nach ihrem Studium war die Diplom-Ingenieurin als Elternkurs-Leiterin sowie qualifizierte Elternberaterin und -begleiterin tätig. Mit der Gründung des Vereins „du und ich“ Mütter- und Familienkontakte e.V. im Jahr 2000 übernahm sie bis 2017 das Amt der Vorstandsvorsitzenden. Aktuell ist sie als Vorstandmitglied und Krabbelgruppen-Verantwortliche im Verein ehrenamtlich aktiv. Seit der Eröffnung der Familien-Feuerwehr 2010 leitet Sabine Magnucki den Familientreff.

Das Adelheid-Kuratorium mit der Preisträgerin Sabine Magnucki (5.v.l.)
Pressekonferenz zur Vergabe des Adelheidpreises 2018
Die Magdeburgerin Sabine Magnucki erhält für ihr ehrenamtliches Engagement als Inhaberin, Koordinatorin und Helferin der Familien-Feuerwehr den Adelheid-Preis 2018.
Adelheid-Preisträgerin Sabine Magnucki mit Simone Borris, Beigeordnete für Soziales, Jugend und Gesundheit
Die Stele im Eike-von-Repgow-Saal mit den Adelheid-Preisträgern
Die Stele im Eike-von-Repgow-Saal mit den Adelheid-Preisträgern

Mit der Familien-Feuerwehr bietet die fünffache Mutter eine Eltern-, Kind- und Familienbegleitung an, um möglichst schnell individuelle Lösungen für jede Familie zu ermöglichen. Neben dem Angebot einer Kinderbetreuung im Notfall, organisatorischer Unterstützung im Alltag und speziellen Fördermöglichkeiten für Klein- und Grundschulkinder, berät die Magdeburgerin auch mit kreativen Ideen bei der Gestaltung von Festlichkeiten und Geschenken. Gemäß dem Leitspruch „Wir helfen, wenn‘s brennt!", unterstützt die qualifizierte Elternbegleiterin, indem sie die Kompetenz der Eltern stärkt, bei Erziehungsfragen für Kinder bis zehn Jahre und Jugendliche in der Pubertät hilft und bei der Schul- und Bildungswahl berät. Zudem vermittelt sie Netzwerke oder die Zusammenarbeit zwischen Fachkräften und Eltern. Bei diesem Engagement profitiert Sabine Magnucki von ihrer jahrelangen Erfahrung als Managerin ihrer eigenen Großfamilie.

Im Oktober 2014 belegte die Familien-Feuerwehr als Familientreff den 2. Platz des Demografiepreises Sachsen-Anhalt in der Kategorie „Sachsen-Anhalt: Kinder- und familienfreundlich“. Damit würdigte die Jury das außergewöhnliche und vielseitige Engagement für Familien in Sachsen-Anhalt.

hintergrund

Mit dem Adelheid-Preis würdigt die Landeshauptstadt Magdeburg jährlich Personen oder Gruppen, die sich durch hervorragendes ehrenamtliches Engagement im sozialen Bereich auszeichnen. Erstmals wurde der Adelheid-Preis durch den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg, Dr. Lutz Trümper, im Jahr 2012 verliehen.

Zum Kuratorium gehören neben der Vorsitzenden Simone Borris auch Helga Boeck von der Fraktion LINKS für Magdeburg, Matthias Boxhorn von der CDU/ FDP/ BfM-Stadtratsfraktion, Birgit Bursee von der Arbeitsgruppe „Magdeburger Netzwerk für bürgerschaftliches Engagement“, Hans-Dieter Bromberg, durch die SPD-Stadtratsfraktion entsandt, für die Stadtsparkasse Magdeburg, Mathias Geraldy, Gabriele Haberland von der Kreisarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, Dr. Jürgen Hildebrand, entsandt von der Stadtratsfraktion DIE LINKE/ future!, die Vorsitzende des Gesundheits- und Sozialausschusses, Kornelia Keune, Alfred Westphal von der Stadtratsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen und Roland Zander von der Magdeburger Gartenpartei.

Namensgeberin für den Adelheid-Preis ist Kaiserin Adelheid (931 – 999), die zweite Ehefrau Ottos des Großen, die wegen ihres karitativen Wirkens und ihrer Mildtätigkeit bereits zu Lebzeiten vom Volk verehrt wurde. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert als finanzielle Unterstützung sozialer Projekte der Preisträger. Die Bekanntgabe der durch das Kuratorium zur Vergabe des Adelheid-Preises ermittelten Preisträger erfolgt jährlich um den 16. Dezember, anlässlich des Todestages der Kaiserin Adelheid im Jahr 999.

Die Verleihung des Adelheid-Preises an Sabine Magnucki erfolgt am 22. Februar 2019 im Rahmen eines Festaktes der Landeshauptstadt Magdeburg, zu dem zahlreiche Vertreter sozialer Träger und Vereine geladen werden.

Das Adelheid-Kuratorium:
Im Auftrag des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Magdeburg hat die Beigeordnete für Soziales, Jugend und Gesundheit, Simone Borris, seit Dezember 2014 den Vorsitz im Kuratorium.

Zu den weiteren Mitgliedern des Kuratoriums gehören (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Helga Boeck (Fraktion LINKS für Magdeburg)
  • Matthias Boxhorn (Fraktion CDU/ FDP/ Bund für Magdeburg)
  • Hans-Dieter Bromberg (Durch die SPD-Fraktion entsandt.)
  • Birgit Bursee (Arbeitsgruppe „Magdeburger Netzwerk für bürgerschaftliches Engagement“)
  • Mathias Geraldy (Für die Stadtsparkasse Magdeburg)
  • Gabriele Haberland (Kreisarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege)
  • Dr. Jürgen Hildebrand (Durch die Fraktion DIE LINKE/ future! entsandt)
  • Kornelia Keune (Vorsitzende des Gesundheits- und Sozialausschusses)
  • Alfred Westphal (Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen)
  • Roland Zander (Fraktion Magdeburger Gartenpartei)


Adelheid von Burgund (931 bis 999)

Adelheid:
Tochter von König Rudolf II. von Hochburgund/ Habsburg und der Herzogstochter Berta von Schwaben

  • geboren 931 oder 932 in Hochburgund
  • 947 vermählt mit König Lothar II. von Italien
  • 947 bis 950 Königin von Italien
  • 950 wird ihr Ehemann König Lothar II. von Italien vergiftet


Adelheid:
Kaiserin des Heiligen Römischen Reiches

  • 951 vermählt mit König Otto I.
  • 962 wird Otto I. zum Kaiser gekrönt, Adelheid wird damit gekrönte Kaiserin
  • vier gemeinsame Kinder
  • 973 stirbt Otto I.
  • Adelheid stirbt am 16. Dezember 999 im Kloster Selz im Elsass


Adelheid:
Herrscherin und Heilige

  • Adelheid gilt als beispielhafte Christin, die sich um die armen und die am Rande der Gesellschaft stehenden Menschen kümmerte
  • 1097 spricht Papst Urban III. Adelheid heilig


Liste der Preisträgerinnen und Preisträger seit 2012

2012 Sabine Körber – Leitende Stationsschwester
Sabine Körber erhielt den Adelheid-Preis 2012 für ihr ehrenamtliches Engagement für HIV-positive Menschen, die nach der Diagnose besondere psycho-soziale Unterstützung benötigen. Mit der Würdigung unterstützte die Landeshauptstadt zugleich die weitere Projektarbeit der Preisträgerin, die seit 2009 ehrenamtlich in Magdeburg ein Gesundheitstraining für von HIV Betroffene etabliert hat.

2013 Gudrun Schulz – Leiterin des Weißen Rings e.V.
Die Leiterin der Magdeburger Außenstelle des Weißen Rings e.V. erhielt den Adelheid-Preis 2013. Seit 1998 engagiert sie sich als Mitglied und seit 2004 als Leiterin ehrenamtlich für Opfer von Gewaltstraftaten. Daneben kümmert sie sich auch um die Angehörigen der Betroffenen.

2014 Sabine Kronfoth
2014 ehrte das Kuratorium Sabine Kronfoth mit dem Adelheid-Preis. Sie erhielt ihn aufgrund ihres vielfältigen sozialen Engagements über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderungen. Als selbst Betroffene vertrat sie engagiert die Belange von Menschen mit Beeinträchtigungen. Sie setzte sich insbesondere für Mütter oder Väter mit Handicap und für die Barrierefreiheit in Magdeburg ein.

2015 Arbeitsgruppe „Dialog der Generationen“
Die Arbeitsgruppe „Dialog der Generationen“ erhielt die Würdigung für ihr unermüdliches Engagement für den Dialog zwischen den Generationen in Magdeburg, insbesondere für die Förderung des Verständnisses und der Solidarität zwischen den verschiedenen Altersgruppen. 2000 hatten sechs engagierte Senioren die Arbeitsgruppe gegründet. Mittlerweile sind es über 50 Mitglieder, die Vor- oder Förderlesen, Veranstaltungen organisieren oder Patenschaften für ausländische Studierende übernehmen.

2016 Ehepaar Christine und Dieter Wendel
Das blinde Ehepaar Christine und Dieter Wendel erhielt 2016 den Adelheid-Preis für sein besonderes soziales Engagement im Blinden- und Sehbehinderten-Verband in der Regionalgruppe Magdeburg. 2007 übernahm Dieter Wendel die Leitung der Regionalgruppe, gestaltet mit seiner Wandergruppe aber auch aktiv Freizeitangebote und setzt sich vor allem für den Abbau von Barrieren für Sehbehinderte ein. Gemeinsam organisiert das Ehepaar Mitgliederversammlungen, Veranstaltungen und Ausflugsfahrten sowie Gruppenreisen. Christine Wendel leitet zudem die Handarbeitsgruppe im Stadtverband.

2017 Ehepaar Gabriele und Andreas Herbst
Gabriele und Andreas Herbst erhielten zuletzt den Adelheid-Preis für ihr großes Engagement in der Evangelischen Hoffnungsgemeinde. Sie setzen sich für Integration, Toleranz sowie Weltoffenheit ein. Das Ehepaar Herbst ist seit 2010 ehrenamtliche tätig in Magdeburg. Gabriele Herbst beteiligt sich zudem in vielen Projekten für ein fremdenfreundliches Magdeburg und für „Schulen ohne Rassismus“. Darüber hinaus engagieren sie sich gemeinsam für das Projekt „education is the key of life“, das sich für eine bessere Bildung und Verteilungsgerechtigkeit in Tansania einsetzt.

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Stand: 21.03.2019 07:14 Uhr
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