Bewehrungsfigur, 1999
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Bewehrungsfigur, 1999

Meinhard, Hannes

Mit Zustimmung des Künstlers erfolgte die Aufstellung am im Mai 1999 nahe der Hubbrücke. Der Standort des Kunstwerks an der Elbe wurde aufgrund der formalen und inhaltlichen Bezüge zwischen Skulptur, Hubbrücke und Fluss festgelegt. Thematisch dem Industriezeitalter verpflichtet, fügt sich die Eisenplastik Bewehrungsfigur in die Geschichte des Elbbahnhofs ein und korrespondiert insbesondere mit dem Blick auf die Hubbrücke als einem Technikdenkmal aus der frühen Eisenbahnzeit.

Über den Künstler

Hannes Meinhard (* 1937 in Dahlbruch + 2016 in Barsinghausen) ist ein deutscher Bildhauer und Zeichner.

Meinhard arbeitet mit Stahl in Assamblage und massiven Schmiedungen. Er lebt und arbeitet in Barsinghausen bei Hannover und ist Mitglied der Darmstädter Sezession sowie des International Sculpture Network Europe e.V..

In seiner Arbeit steht Meinhard in einem internationalen Kontext mit Künstlern wie Alain Kirili, Mark Suvero und Bernhard Luginbühl. Mit letzterem ist er befreundet und es findet ein künstlerischer Austausch statt. In seiner Haltung ähnelt er am ehesten Dieter Roth, dem zu Gedenken er 1998 eine Skulptur widmete.

LEBEN

Meinhard machte ab 1952 eine Lehre als Schlosser und Schmied und war dann zwei Jahre als Geselle tätig. Bis 1967 tat er dann Dienst in der Bundeswehr. Danach begann er ein Kunststudium, zunächst bis 1968 an der Werkkunstschule Wuppertal, dann bis 1972 an der Städelschule Frankfurt Malerei bei Johannes Schreiter, Bildhauerei bei Michael Croissant. 1970 schuf er erste Eisenplastiken

Seit 1972 ist Meinhard als freischaffender Bildhauer in Groß Elbe tätig. 1973 erfolgten erste Versuche mit Profileisen, 1975 mit Blechen und Stahlplatten, Verformung über Schmiedetechniken. Ab 1978 konzentrierte er sich auf fragmentarische Plastiken und Montagearbeiten.

1979 siedelte er nach Benthe/Hannover über, 1992 nach Barsinghausen. 2005 bezog er eine neue Werkstatt und Ausstellungsfläche in Bantorf bei Hannover.

PREISE

: 1970: Preis für Bildhauerei der Leislerstiftung, Frankfurt/Main

: 1974: Preis für Bildhauerei der Kunsthandwerksform (KHF) Hildesheim

: 1982: Förderpreis für Bildhauerei des Landes Niedersachsen

: 1985: Preis Mandelsloh, Neustadt am Rübenberg für die Plastik ?Landfigur?

: 1994: Preis der 3rd International Sculpture Drawing Biennale, Budapest

AUSSTELLUNGEN (AUSWAHL)

: seit 1970: regelmäßige Beteiligung an Ausstellungen der Darmstädter Sezession, des BBK Hannover. Weitere Beteiligung u. a. ART Cologne, ART Frankfurt mit der Galerie Scheffel und Galerie Wullkopf.

: seit 1974: Teilnahme an Symposien mit der Gruppe Kontakt-Kunst

: 1997: Galerie Lüpfert, Isernhagen/Hannover Kubus, Hannover, städtische Ausstellungshalle Hannover

ARBEITEN IM ÖFFENTLICHEN RAUM

: 1974: Harlingrode / Harz, Schwarze Figur Hildesheim, mit der Gruppe Kontakt-Kunst Hildesheim, Linde

: 1977: Kiel, Oslokai, Herbstmaschine

: 1978: Hustedt/ Celle, mit der Gruppe Kontakt-Kunst Hildesheim, Transport

: 1979: Lingen/ Emsland Standortoffiziersheim der Bundeswehr, Pflanzliche Figur

: 1980: Ahlhorn/ Oldenburg, Flugplatz der Bundeswehr, Kupferrelief Hannover, Aschenbachstraße, Torso

: 1981/82: Hannover Sprengel Museum, Reliktenschrank

: 1981: Frankfurt/ Main, Universitätsgelände, Zeitschild Laatzen/ Hannover, Rathaus, Zeitschild I Isernhagen/ Hannover, Landrat-Müller-Haus, Zeitschild II

: 1982: Salzgitter-Lebenstedt, Post, Transport

: 1983: Hannover, Deisterplatz, Erdbewegter Hanomag

: 1984: Meiborssen, Galerie Jüdes, Umklammerung-Fesselung

: 1989: Hannover, Landeskriminalamt Niedersachsen, Der Schild

: 1993: Barsinghausen, Schulzentrum, Pflugscharstele Garbsen, Einkaufszentrum Auf der Horst, Stele

: 1995: Osterwald, Firma Bewehrungstechnik Müller, Bewehrungsfigur

: 1996: Barsinghausen, Am Waldhof, Mai I Neustadt am Rübenberge, Schloss Landestrost, Mai II

: 2003: Barsinghausen, Kreuzskulptur

WÜRDIGUNG SEINES WERKES

"(...) Meinhard ... hat ... das Wesen der Plastik auf zwei Hauptwegen untersucht. Er hat anspielungsreiche, erzählerische Assemblagen konstruiert, und er hat sich gleichzeitig auf die Fertigung abstrakter, reiner Schmiedearbeiten konzentriert. Damit hat er die gestalterischen Themen seiner Arbeit quasi ad hoc und von Anfang an gefunden. Was folgt ist ein beharrliches Sondieren, Ausloten und Ausreizen des bildnerischen Vokabulars ...

Anfang der achtziger Jahre betonen die Arbeiten von Hannes Meinhard organische und gestische Aspekte ... Um die Mitte der achtziger Jahre geschieht dann die Hinwendung ... zu strengen, konstruktiven, auch kompakteren Formen ... Meinhards Skulpturen haben sich zu dieser Zeit zwar purifiziert, sie haben jedes verspielte Dekor abgelegt, aber sie sind doch stets geprägt von einer eigenwilligen, persönlichen und sehr besonderen Handschriftlichkeit.

In den neunziger Jahren führt er diese beiden Tendenzen seiner Skulptur zur harmonischen Synthese. Der Geist der Geometrie und die Kraft der Natur verbinden sich in seinen Werken. Wie sich, ebenso bildlich wie konkret gesprochen, das Gerade mit dem Runden verbünden muss, die Rotation des Rades mit dem Auf und ab des Kolbens, damit vorwärtsstrebende Bewegung sich ereignen kann, so vereinen sich in den Skulpturen der neunziger Jahre gelingend Linie und Fläche, Volumen und Raum. Licht und Schatten, Kalkül und Intuition. (...)

In den Plastiken von Hannes Meinhard, der kein Eklektiker ist und auch kein Historist, sondern ein originärer Gestalter, scheint der erfolgreiche Versuch unternommen, diese dominanten Codes (Abstraktion und Figuration) zur Einheit zu zwingen. Mithin der Versuch, das eigentlich Unmögliche möglich zu machen, eine Zwischensprache zu finden, die die Dinge nicht konkret beim Namen nennt, aber sich auch nicht in unverbindlicher Abstraktion verliert. Dieses Unternehmen umkreist Meinhard immer wieder durch eine Vielzahl von Perspektiven und Öffnungen, Brüchen und Kehrtwendungen, Wiederholungen und Variationen. Wie einer, der seinem Vokabular nicht traut und es immer wieder auf seine Konsistenz und Kommunikationsfähigkeit prüft. Darin erweist sich nicht nur eine sichere Skepsis gegenüber jedem abgeschlossenen und damit 'totem'; Systementwurf, nicht nur bemerkenswerte Bescheidenheit gegenüber utopischen Kunstansprüchen, sondern auch großer Respekt gegenüber denen, die auf seine Werke schauen und sie lesen wollen. (...)?

(Quelle: de.Wikipedia.org)

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