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Angehörige ehemaliger jüdischer Mitbürger tragen sich in das Gästebuch der Landeshauptstadt ein

Zum 28. Mal werden in der Landeshauptstadt Stolpersteine verlegt. Über 500 kleine Mahnmale erinnern nun an ehemalige jüdische Bürgerinnen und Bürger Magdeburgs. Aus diesem besonderen Anlass haben sich Angehörige der Verstorbenen sowie Spender der Stolpersteine in das Gästebuch der Landeshauptstadt eingetragen.

Bei den Verlegungen der Stolpersteine am 29. und 30. November nehmen auch Angehörige von ehemaligen jüdischen Magdeburgerinnen und Magdeburger sowie die Spender der Stolpersteine teil. Sie wurden im Alten Rathaus von der Fachbereichsleiterin Kunst und Kultur, Susanne Schweidler, empfangen und trugen sich in das Gästebuch der Landeshauptstadt ein. Darunter waren Joachim Mugdan (Schweiz), Zohar Peri (Israel), Doron Peri (Israel), Eldad Löwenstein (Israel), Nadav Einstein (Israel), Ilanit Einstein (Israel), Omri Karuba (Israel), Michal Glazer (Isarel), Leslie Michaels (Großbritannien), Gabriela Neuhaus (Schweiz) und Angelo Scudeletti (Schweiz).

Am 30. November werden folgende Steine verlegt: 9.00 Uhr: Ehepaar Rothschild, M. Grünbaum, B. Behrens, L. und S. Heynemann in der Schenkendorfstraße 12, 9.25 Uhr: Ehepaar Pels in der Schenkendorfstraße 4, 9.45 Uhr: Ehepaar Moser in der Großen Diesdorfer Straße 21/22, 10.10 Uhr: Familie Lippstädt in der Spielgartenstraße 37 (heute Maxim-Gorki-Straße), 10.50 Uhr: Ehepaar Kempe in der Regierungsstraße 11/12 (heute Nähe Kloster Unser Lieben Frauen), 11.20 Uhr: R. Michaelis im Breiten Weg 147 (heute etwa vor dem Karstadt-Warenhaus), 11.40 Uhr: F. Pels, E. Sander in der Großen Marktstraße 16 (heute auf Höhe Julius-Bremer-Straße/ Ecke Jakobstraße), 12.10 Uhr: Familie Jankielewicz in der Rotekrebsstraße 16 (heute Nähe Peterstraße), 12.50 Uhr: Familie Buchhalter in der Zschokkestraße 20 (heute gegenüber Breiter Weg 111), 13.10 Uhr: Ehepaar Gabriel, E. Geisel und L. Hadra in der Franz-Seldte-Straße 3 (heute Gareisstraße, Nähe Denhardtstraße).

Die Dokumentation der Stolperstein-Aktion im Magdeburger Gedenkbuch
Zahlreiche Angehörige von ehemaligen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern Magdeburgs kamen in das Alte Rathaus.
Das Gästebuch der Landeshauptstadt Magdeburg
Susanne Schweidler, Fachbereichsleiterin Kunst und Kultur, begrüßt die Ehrengäste im Alten Rathaus.
Angehörige ehemaliger jüdischer Mitbewohnerinnen und Mitbewohner bei dem Eintrag in das Gästebuch
Waltraut Zachhuber (2.v.l.) engagiert sich für die Verlegung von Stolpersteinen in der Landeshauptstadt Magdeburg.
Eintragung in das Gästebuch der Landeshauptstadt Magdeburg
Feierliche Eintragung in das Gästebuch der Landeshauptstadt anlässlich der Stolperstein-Verlegung
Ehrengäste der Landeshauptstadt Magdeburg anlässlich der Stolpersteinverlegung

Hintergrund:

In die Messingoberfläche der Stolpersteine sind die Namen und biografischen Daten der Opfer, der Zeitpunkt der Deportation und der Deportationsort eingraviert. Seit 1997 setzt der Künstler Gunter Demnig diese zehn Zentimeter großen Betonquader mit eingelassener Messingplatte in den Boden vor ehemalige Wohnhäuser und Wirkungsstätten von Opfern des Nationalsozialismus. Finanziert werden die Erinnerungsmale ausschließlich durch Spenden.

 

Ein Stein kostet 120 Euro. Hinzu kommen 25 Euro für die Dokumentation in einem Magdeburger Gedenkbuch, das möglichst viele Angaben über Leben und Schicksal der ermordeten Menschen aufnimmt. Das Buch wird zusammengetragen von Vereinen, Initiativen, Schulklassen sowie Einzelpersonen und widmet sich der Spurensuche nach dem Lebensweg der Ermordeten.

 

Allen Spenderinnen und Spendern sei herzlich für Ihre Unterstützung gedankt. Auf www.magdeburg.de/stolpersteine findet sich auch der regelmäßig aktualisierte digitale Stadtplan mit den Verlegeorten der Stolpersteine.

 

Spenden für künftige Verlegungen von Stolpersteinen können auf folgendes Konto überwiesen bzw. eingezahlt werden: Landeshauptstadt Magdeburg, IBAN: DE02 8105 3272 0014 0001 01, BIC: NOLADE21MDG, Verwendungszweck: 3799 4311/ Stolpersteine. Für Fragen und weitere Informationen zu den Stolpersteinen stehen die Mitarbeitenden des Kulturbüros der Stadtverwaltung unter der Rufnummer 0391/ 540 2134 zur Verfügung.

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