Zwei neue Grundschulen für Buckau und Cracau
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Zwei neue Grundschulen für Buckau und Cracau

Die Landeshauptstadt Magdeburg plant für die Stadtteile Buckau und Cracau, zwei neue Grundschulen zu bauen. Hintergrund sind die stark gestiegenen Schülerzahlen in diesen Bereichen. Die neuen Schulen sollen auf städtischen Flächen errichtet werden, auf denen sich derzeit Kleingartenanlagen befinden. Der Stadtrat entscheidet am 24. Januar 2019 über beide Grundsatzbeschlüsse.

Stadtrat 2019 © Landesauptstadt Magdeburg
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Beide Vorschläge basieren auf der vorgezogenen Schulentwicklungsplanung für die Schuljahre 2019/20 bis 2023/24, die der Stadtrat am 5. April dieses Jahres beschlossen hatte (DS0463/17). In Buckau ist vorgesehen, im Schanzenweg auf rund 6.000 Quadratmetern Fläche eine dreizügige Grundschule mit Hortbetrieb zu errichten. Dafür wird den Stadträtinnen und -räten vorgeschlagen, dass sie die Verwaltung beauftragen, vorab ein Bebauungsplanverfahren für den Schulneubau einzuleiten. Zudem sollen der Verband der Gartenfreunde und der Kleingartenverein „Fort I e. V.“ Schanzenweg, der die Fläche derzeit bewirtschaftet, über den Flächenbedarf für den Schulneubau informiert werden. Sollte der Beschluss zum Neubau gefasst werden, würden die die betroffenen Gärten gemäß Bundeskleingartengesetz gekündigt und entschädigt.

Insgesamt hatte die Stadtverwaltung in Buckau und Fermersleben 14 Grundstücke untersucht, die als Schulstandort geeignet gewesen wären und schlägt nun den Schanzenweg vor. Alle Einzelheiten dazu sind der Beschlussvorlage zu entnehmen.

In Cracau hat die Verwaltung vier Grundstücke auf ihre Eignung als Schulstandort untersucht und schlägt dem Stadtrat vor, in der Berliner Chaussee, Ecke Herrenkrugstraße eine dreizügige Grundschule mit Hortbetrieb sowie eine 1-Feld-Sporthalle zu bauen. Die dafür vorgesehene Fläche umfasst rund 7.000 Quadratmeter, die derzeit von dem Kleingartenverein „Am Unterbär“ bewirtschaftet wird. Auch hier müssten ein Bebauungsplanverfahren eingeleitet werden und nach Gesprächen mit dem Verband der Gartenfreunde und dem Kleingartenverein „Am Unterbär“ die betreffenden Kleingärten gekündigt und entschädigt werden. Alle Einzelheiten der Beschlussvorlage sind im Ratsinformationssystem einsehbar.

Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper mahnte bei der Vorstellung der Drucksachen in seiner Dienstberatung noch einmal das Land an, das im Mai 2018 zugesagte Fördermittelprogramm für Schulneubauten endlich aufzulegen. Ohne die von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff damals in Aussicht gestellten Landes- bzw. Bundesmittel ist die Finanzierung der neuen Grundschulen nicht gesichert.