Integrationsnetzwerk testet neues Informationsformat für Migranten
Hilfsnavigation

Integration kompakt: Integrationsnetzwerk testet neues Informationsformat für Migranten

Am 24. Oktober 2018 bietet das Netzwerk für Integrations- und Ausländerarbeit der Landeshauptstadt Magdeburg ein neues Informationsformat für Zugwanderte an. Im Roncalli-Haus (Max-Josef-Metzger-Straße 12/13) und dem Familieninformationsbüro (FIB, Krügerbrücke 2) präsentieren von 9.00 bis 13.00 Uhr Netzwerkpartner ihre Angebote. Zudem werden konkrete Themen wie berufliche Perspektiven nach dem Integrationskurs, soziale Integration über freiwilliges Engagement und Sportvereine oder Angebote für Familien besprochen. Eingeladen sind in erster Linie Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Integrationskursen.

Zwar gibt es in Magdeburg für Migrantinnen und Migranten inzwischen eine Fülle an Informationsmaterial, häufig ist jedoch ein direkter Austausch für alle Seiten gewinnbringender. Deshalb werden die Netzwerkpartner am 24. Oktober ihre Angebote thematisch gebündelt nach Spracherwerb, Arbeit und Ausbildung, Begegnung, Austausch, Freizeit und Beratungsangeboten präsentieren.

Zusätzlich sollen in drei Räumen konkrete alltagspraktische Fragen besprochen werden: Wie komme ich nach Abschluss des Integrationskurses am besten in Beschäftigung? Wie kann ich ein freiwilliges Engagement oder Sportangebote nutzen, um in der Freizeit Kontakte zu Einheimischen zu knüpfen und Deutschkenntnisse praktisch anzuwenden? Wie werden meine Kinder am besten auf den Schuleinstieg vorbereitet und welche Beratungsangebote gibt es für Familien? Letzteres wird im neuen Familieninformationsbüro (FIB) der Landeshauptstadt, das am 15. Oktober 2018 eröffnet wird, besprochen.

Die Veranstaltung wird um 9.00 Uhr durch die Beigeordnete für Soziales, Jugend und Gesundheit, Simone Borris, eröffnet. Im Anschluss finden in den jeweiligen Räumlichkeiten zwei Informationsdurchläufe statt. Der Vormittag endet um 12.30 Uhr mit einer ersten Feedbackrunde zum Veranstaltungsformat.

hintergrund

Das Netzwerk für Integrations- und Ausländerarbeit der Landeshauptstadt Magdeburg besteht seit 2005. Vertreterinnen und Vertreter vielfältiger Organisationen, Institutionen, Gremien, Vereine, Interessengruppen etc. arbeiten partnerschaftlich zusammen, um die Rahmenbedingungen der Integration in der Landeshauptstadt Magdeburg bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Die Arbeit im Netzwerk ist in den drei Arbeitsgruppen „Arbeit und Ausbildung“, „(Inter-)Kultur und Soziales“ und „Sprache“ organisiert.

Etwa 60 Vereine, Bildungsträger, Institutionen und Fachbereiche der Verwaltung sind zum Teil mit mehreren Einzelprojekten momentan im Magdeburger Netzwerk für Integrations- und Ausländerarbeit vertreten, Tendenz steigend. Damit besteht in Magdeburg eine vielfältige, aber nicht immer leicht zu überschauende Angebotslandschaft. Um dies zu erleichtern, gibt es für die Hauptzielgruppe der Angebote – Zugewanderte, die erst in den letzten Jahren nach Magdeburg gekommen sind – inzwischen eine Reihe von Informationsmaterial und Überblicksdarstellungen, allen voran den Migrationswegweiser Magdeburg, den die Freiwilligenagentur im Auftrag der Landehauptstadt erstellt hat und ständig weiterentwickelt.