Mit Schmuckbeeten neuer Eingangsbereich angelegt
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Ausbildungsprojekt Westfriedhof: Mit Schmuckbeeten neuer Eingangsbereich angelegt

Seit einigen Wochen besticht der Eingangsbereich des Magdeburger Westfriedhofs mit neu angelegten Schmuckbeeten im Stil der Entstehungszeit des historischen Friedhofs. Im Rahmen eines Ausbildungsprojektes haben die Auszubildenden der Lehrjahre 1 bis 3 des Eigenbetriebes Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg Ende April zwei Schmuckbeete vor dem Hauptportal des Westfriedhofs neu angelegt.
Diese nehmen Bezug zu jenen ansehnlichen Rundbeeten auf dem Friedhof, die den Charakter der historischen Friedhofsanlage prägen. Damit werden nun auch im Außenbereich die runden Ornamentstrukturen, die den Stil des Westfriedhofs prägen aufgegriffen. Eine gestalterische Verbindung des Eingangsbereiches mit dem Friedhof wird so geschaffen.
 
Hierfür wurden auf den Grünflächen zunächst einheitliche Rasenflächen angelegt, die nun mit immergrünen Eiben und rotlaubigen Berberitzen als Einfassung und strukturgebende Elemente bepflanzt wurden. Farbige Akzente erhält die Fläche durch verschiedene Stauden, wie das gelbblühende Mädchenauge und der rosablühende Salbei. Filigrane Strukturen werden durch gezielt platziertes Lampenputzergras geschaffen. Ein weiteres Gestaltungselement besteht aus kugelförmigen Eiben und greift ebenfalls die runden Formen auf.
 
Der Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg hatte bereits Anfang November vergangenen Jahres mit den Vorbereitungen zur Umgestaltung des Eingangsbereiches und des nordwestlichen Teils der Hauptachse des Magdeburger Westfriedhofs begonnen.
 
Neben den Schwarzkiefern, die bisher auf den Grünflächen vor dem Eingangsportal des Westfriedhofes standen, mussten aus Gründen der Verkehrssicherheit auch Nadelgehölze an der Hauptachse gefällt werden. In diesem Bereich soll nun voraussichtlich Ende Juli der Gehweg saniert werden. Die Bäume entlang der Hauptachse werden im Herbst nachgepflanzt.

Hintergrund

Anlass für die Umgestaltung war die z.T. mangelnde Verkehrssicherheit der Schwarzkiefern im Eingangsbereich sowie der Nadelgehölze an der Hauptachse. Der dortige Altbaumbestand war durch die zurückliegenden Sturmereignisse, allein im letzten Jahr vier an der Zahl, stark in Mitleidenschaft gezogen worden.