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Veranstaltungen in der Stadtbibliothek

Nach dem Neustart hatte die Stadtbibliothek Magdeburg zunächst ihre Öffnungszeiten verändert, nun kehrt aber ein Stück Normalität zurück. Ab September wird die Zentralbibliothek am Breiten Weg wieder wie zuvor wochentags von 10 Uhr bis 19 Uhr sowie samstags von 10 Uhr bis 13 Uhr geöffnet sein. Leser und Besucher gewinnen damit unter der Woche eine Stunde mehr im Vergleich zu den zurückliegenden Monaten. Das Lesen von Zeitungen und Zeitschriften und der Aufenthalt zum Lesen und Recherchieren sind in der Stadtbibliothek bereits ebenso wieder möglich wie der Besuch von Veranstaltungen.

Mit der Rückkehr zu den üblichen Öffnungszeiten fallen allerdings nicht die Hygiene- und Abstandsregeln nach Maßgabe der geltenden Bestimmungen weg. Auch die Daten der Besucher müssen weiterhin erfasst werden. Alle Besucher sind gehalten, mit eigenverantwortlichem Handeln sich und andere zu schützen.


Verhaltensregeln beim Besuch der Bibliotheken


  • In allen Bibliotheksräumen und -zweigstellen gilt das allgemeine Abstandsgebot von 1,5 bis 2 Metern.
  • Die Bibliothek ermöglicht zunächst nur die Rückgabe und Ausleihe von Medien. Ein längeres Verweilen in den Häusern ist leider nicht möglich.
  • Bei der Rückgabe und Entleihung von Medien registrieren wir gemäß der geltenden Fünften Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Sachsen-Anhalt (Fünfte SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – 5. SARS-CoV-2-EindV) Ihren Namen, Ihre Anschrift und Ihre Kontaktdaten. Dies geschieht unkompliziert auf Basis Ihrer Anmeldedaten.
  • Ein am Eingang zur Verfügung gestellter Tragekorb ist bitte mitzuführen. Da die Anzahl der gleichzeitig in den Räumen befindlichen Besucher begrenzt ist, können Wartezeiten entstehen.
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen.
  • Die Katalog-PCs sind nicht zugänglich. Vor Ort steht das Auskunftspersonal zu Ihrer Verfügung. Bitte treffen Sie Ihre Auswahl, sofern möglich, bereits von zu Hause aus.
  • Für die Dauer der Einschränkungen stellen wir Ihnen unter https://stadtbibliothek.magdeburg.de/Service/Medienbestellung ein Bestellformular zur Verfügung. Unser Personal sucht Ihnen Ihre Medienwünsche, sofern verfügbar, heraus und stellt sie Ihnen an der Verbuchungstheke zur Abholung bereit.
  • Nutzen Sie das Formular zur Medienbestellung für den Bücherbus.
  • Bestellungen sind in allen Einrichtungen natürlich auch telefonisch möglich.
  • Die Bestellung und Nutzung von historischen und Präsenzbeständen ist vorerst nicht möglich.
  • Die Taschenschränke stehen nicht zur Verfügung.
  • Tageszeitungen können derzeit nicht in der Bibliothek gelesen werden.
  • Veranstaltungen und Führungen finden vorläufig nicht statt.

Radsportlegende Täve Schur erinnert sich - Ausstellung zum 75. Bestehen der Volkssolidarität wird eröffnet

Täve Schur war 14 Jahre alt, als Magdeburg 1945 im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Im Herbst des Katastrophenjahres entstand auch die Volkssolidarität, um der großen Not der Nachkriegszeit zu begegnen. Die Magdeburger Radsportlegende blickt am Dienstag, 1. September, um 19.30 Uhr als Zeitzeuge auf den Wohlfahrtsverband anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „75 Jahre Volkssolidarität“ in der Stadtbibliothek Magdeburg zurück.

Mit der Plakatausstellung „75 Jahre Volkssolidarität“ lässt der Landesverband das Wirken der Volkssolidarität in den Jahrzehnten seit Kriegsende Revue passieren. Die Motive zeigen eindrucksvoll den Willen der Menschen, sich nach der Niederlage nicht ihrem Schicksal zu ergeben, sondern eine bessere Gesellschaft aufzubauen, in der nach den Jahren der Nazidiktatur der solidarische Gedanke im Vordergrund stehen sollte. Die Aufgaben wandelten sich anschließend unter unterschiedlichen gesellschaftlichen Vorzeichen, doch auch über die DDR hinaus ist die Volkssolidarität gerade in unserer Region bis heute ein verlässlicher Partner für Bedürftige geblieben.
Gemeinsam mit dem Ehrenmitglied der Volkssolidarität Täve Schur werden zur Vernissage der Bundestagsabgeordnete Tino Sorge und Michael Bremer als Geschäftsführer im gemeinsamen Gespräch auf die Anfangsjahre zurückblicken und die gegenwärtigen Leistungen des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes sowie seine Perspektiven und Chancen in der Zukunft erörtern.

Die als Wanderausstellung konzipierte Schau „75 Jahre Volkssolidarität“ wird zu den üblichen Öffnungszeiten bis zum 16. Oktober im Lesecafé der Zentralbibliothek zu sehen sein. Alle interessierten Gäste sind zur Vernissage der Ausstellung „75 Jahre Volkssolidarität“ und dem begleitenden Gespräch mit Täve Schur am 1. September um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Magdeburg, Breiter Weg 109, herzlich willkommen. Aufgrund der Bestimmungen zur Pandemieeindämmung ist die Teilnehmerzahl allerdings begrenzt. Es wird deshalb vorab um Anmeldung bei der Volkssolidarität gebeten, per E-Mail an sachsen-anhalt@volkssolidaritaet.de oder telefonisch unter der Rufnummer 0391 608861110.

Traumorte gesucht

Ein besonders schöner Platz in der Natur? Eine Welt aus Süßigkeiten? Oder das gemütliche Sofa im Wohnzimmer? Beim Malwettbewerb der Frankophonen Märchenstunde geht es in diesem Jahr um ganz unterschiedliche Lieblingsorte. Unter dem Motto „Mon endroit de rêve – Mein Traumort“ können Kinder noch bis zum 30. September ihre Bilder (A4, Hochformat) in der Zentralbibliothek, Breiter Weg 109, 39104 Magdeburg abgeben oder per Post schicken.

Name, Alter und eine E-Mailadresse müssen auf der Rückseite des Blatts vermerkt sein. Viele schöne Einsendungen finden ihren Platz in einem Jahreskalender für 2021. Die Preisträger werden am 5. November um 16.30 Uhr zur Frankophonen Märchenstunde in der Kinderbibliothek bekanntgegeben. Alle Bilder werden an diesem Tag in der Bibliothek ausgestellt.

Die Frankophone Märchenstunde ist eine Kooperation des Institut français Sachsen-Anhalt und der Stadtbibliothek Magdeburg.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel. 0391 540 4833.

Rosa Luxemburg: Spurensuche

Die Erinnerung an Rosa Luxemburg, die 1871 im heutigen westpolnischen Zamość auf ehemals russischem Territorium zur Welt kam, ist im europäischen Nachbarland derzeit höchst umstritten. Auch aus diesem Anlass widmet sich das aktuelle Buch „Rosa Luxemburg: Spurensuche“ von Krzysztof Pilawski und Holger Politt der Familiengeschichte der später weltbekannten Persönlichkeit. Mitherausgeber Holger Politt stellt die Dokumentation am Mittwoch, 30. September, um 17 Uhr in einer öffentlichen Lesung in der Stadtbibliothek Magdeburg vor.

Das Buch basiert auf einer Vielzahl bislang nicht bekannter historischer „Dokumente und Zeugnisse einer jüdischen Familie“, wie es im Untertitel heißt. Sichtbar werden die wechselhaften Lebenswege ihrer weitverzweigten Angehörigen in Polen. Der Bogen wird zeitlich gespannt von etwa 1830 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs, wobei die wechselvolle Geschichte Polens sowie Leben und Werk Rosa Luxemburgs den Hintergrund bilden. Die historische Arbeit wirft ein ganz neues Licht auf den Lebensweg der sozialistischen Theoretikerin, denn bislang wurde das familiäre Umfeld selten gewürdigt, unterstreichen die Herausgeber.

Alle interessierten Besucher sind herzlich willkommen zur Buchvorstellung mit Holger Politt, der das Warschauer Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung leitet und das Werk der Namensgeberin in Polen herausgibt. Um Anmeldung wird angesichts der eingeschränkten Platzzahl gebeten, telefonisch unter der Rufnummer 0391 540 4816 oder per E-Mail an maik.hattenhorst@stadtbibliothek.magdeburg.de. Gemeinsam mit der Stadtbibliothek laden die Rosa Luxemburg Stiftung Sachsen-Anhalt und das Büro der Stiftung in Warschau ein. Der Eintritt ist frei.

Lesung aus der Autobiographie „Man stirbt doch nicht im dritten Akt!"

Auch mit fast achtzig Jahren ist der Schauspieler Peter Bause noch immer ein temperamentvoller „Feuerkopf". Am Montag, 5. Oktober, ist der in Magdeburg aufgewachsene Rotschopf in der Stadtbibliothek zu erleben, wenn er im Rahmen einer Lesung seine Autobiographie „Man stirbt doch nicht im dritten Akt! - Erinnerungen" vorstellt.

Mit feiner Ironie und Understatement blickt Peter Bause auf sein Schauspielerleben zurück. Um ein Haar hätte er in der Elbestadt Karriere gemacht, nicht etwa als „Bibliothekskind" – der literaturbegeisterte Heranwachsende half ehrenamtlich in einer Zweigstelle aus –, sondern bei der Deutschen Post. Dort stieg er zwar schon mit 17 Jahren zum Leiter des Jugendpostamts auf, entdeckte jedoch bald im „Dramatischen Zirkel" sein schauspielerisches Talent. Über die Schauspielschule in Leipzig führte ihn sein Weg an das Volkstheater Rostock, wo er erste überregionale Erfolge mit dem Stück „Flüchtlingsgespräche" von Bertolt Brecht in der Regie von Hans Bunge verbuchen konnte.

Viele erfolgreiche Jahre mit herausragenden Regisseuren und Schauspielerkollegen sollten folgen. Im Rückblick betrachtet der Theater- und Fernsehschauspieler sein Leben eingeteilt in die klassischen Akte eines Schauspiels, mit Anläufen, Zuspitzungen, Höhepunkten, Ver- und Entflechtungen sowie einem reichen Figurenensemble. Darin kommen den weichenstellenden Personen – Regisseuren wie Hanns Anselm Perten oder Wolfgang Heinz, Schauspielern wie Herwart Grosse, Arno Wyzniewski oder Ekkehard Schall – ihre Rollen zu. Er erzählt über die prägende Zeit am Deutschen Theater und die wichtige, fünfzehn Jahre währende Arbeit am Berliner Ensemble mit kleinen und großen, immer herausfordernden Rollen. Mit seinen Erfahrungen, die er ab 1992 als freischaffender Schauspieler macht („Unser Lehrer Doktor Specht") verändert sich der Blickwinkel: Bause geht auf Tournee quer durch Deutschland, ist in Gastrollen zu erleben oder bei Festspielen. So zeigt Bause, wie reich und verquer und abenteuerlich es laufen kann, auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Dabei weiß er aber, das er sein Handwerk am Theater von der Pike auf gelernt hat und kann gelassen resümieren: „Über mich wurde, je nach Sympathie, böse, neidisch oder achtungsvoll gesagt: Der singt und tanzt als bunter Hund in jedem Hausflur!"

Gemeinsam mit der Stadtbibliothek lädt die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt am Montag, 5. Oktober, um 19.30 Uhr zur Lesung mit Peter Bause aus seinen Lebenserinnerungen in die Zentralbibliothek der Stadtbibliothek am Breiten Weg ein. Alle interessierten Besucher sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Informationen zu den Öffnungszeiten und Kontaktadressen

Auch die Fahrbibliothek fährt ihre Haltestellen in allen Stadtteilen nun wieder im üblichen Turnus an. Die Fahrpläne finden Sie hier: https://stadtbibliothek.magdeburg.de/Bibliotheken/Fahrbibliothek.


Kontaktieren Sie uns auch gern per E-Mail unter der Adresse stadtbibliothek@magdeburg.de oder nutzen Sie das Kontaktformular auf unserer Homepage unter www.magdeburg-stadtbibliothek.de.

Wir informieren Sie über die aktuelle Situation und Änderungen auf unserer facebook-Seite (www.facebook.com/MagdeburgStadtbibliothek) und auf der Homepage der Stadtbibliothek Magdeburg unter www.magdeburg-stadtbibliothek.de.

Ab September umfangreiche Filmdatenbank für zuhause und unterwegs

Nicht erst mit der Corona-Krise steigt die Nachfrage nach Medienformaten, die sich digital auf Abruf nutzen lassen. Ab September trägt die Stadtbibliothek Magdeburg diesem Trend Rechnung und bietet erstmals eine digitale Filmbibliothek mit mehr 2.000 Filmen an. Bibliothekskunden greifen mit dem Online-Streamingdienst „filmfriend“ jetzt auf ein umfangreiches elektronisches Medienangebote ohne Zusatzkosten zu.

Zur Auswahl für zuhause und unterwegs stehen populäre deutsche und europäische Filme, internationale Arthouse-Kinoproduktionen, Filmklassiker, Kurzfilme, Märchenfilme für Kinder sowie Serien und Dokumentationen. Wer einen Leserausweis besitzt, findet über die Homepage der Stadtbibliothek unter „magdeburg.filmfriend.de“ oder in der "filmfriend"-App die ganze Bandbreite des professionell betreuten Angebotes. Dieses wird ständig aktualisiert und erweitert, denn jede Woche gibt es neue Filmvorschläge. Die Handhabung des neuen Online-Services ist bequem: Der gewünschte Film lässt sich nach Eingabe von Ausweisnummer und Passwort kostenlos überall und jederzeit auf beliebigen Computern oder mobil mit der "filmfriend"-App auf Tablet und Smartphone starten. Darüber hinaus ist die Nutzung mit Zusatzgeräten auch auf einem Fernseher möglich.

„Filmfriend“ hat noch weitere Vorzüge, die für die Verwendung in der Bibliothek sprechen: Anders als kommerzielle Streamingdienste kennt die Plattform weder eine Laufzeitbegrenzung noch ein rotierendes System. "Filmfriend" ist werbefrei, die Filme sind ständig verfügbar und stehen fast alle in hochwertiger Auflösung zur Verfügung. Schließlich wird auch die Altersfreigabe für Kinder bei der Anmeldung auf der Plattform automatisch geprüft.
„´Filmfriend´ ist ein weiterer, attraktiver Baustein des digitalen Angebots der Stadtbibliothek, zu dem mit der „Onleihe“ bereits ein umfangreiches Angebot an E-Medien zählt“, fasst die stellvertretende Direktorin Ines Gonschoreck zusammen. Zur Nutzung der neuen Serviceangebote ist neben den jeweiligen Endgeräten allein die Mitgliedschaft in der Stadtbibliothek erforderlich.