DigitalPakt: Fördermittel für Schulen übergeben
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DigitalPakt: Fördermittel für Magdeburger Schulen übergeben

DigitalPakt: Fördermittel für Magdeburger Schulen übergeben

Am 23. Juli haben vier Magdeburger Schulen die Fördermittelbescheide für eine bessere Ausstattung mit digitaler Technik erhalten. Bildungsminister Marco Tullner überreichte die Bewilligungen für die Gemeinschaftsschule „August Wilhelm Francke“, das Geschwister-Scholl-Gymnasium, die Grundschule Nordwest sowie die Integrierte Gesamtschule „Willy Brandt“, an der auch die Übergabe unter Beisein des Bürgermeisters Klaus Zimmermann stattfand.

„Die Corona-Pandemie hat eindringlich gezeigt, dass digitale Bildungsformen und Lernangebote von essentieller Bedeutung sind. Dafür müssen unsere Schulen jedoch mit der nötigen Infrastruktur und Geräten ausgestattet sein. Die Zuwendungen aus dem DigitalPakt von Bund und Ländern sind daher ein wichtiger Schritt in die Richtung der digitalen Zukunft unserer Schulen“, so Bürgermeister und Finanzbeigeordneter Klaus Zimmermann.

Die finanzielle Unterstützung in Gesamthöhe von 695.753,89 Euro soll es den Schulen ermöglichen, notwendige Maßnahmen durchzuführen und Technik anzuschaffen, die Schüler*innen auf eine digitale Zukunft vorbereiten. Mit den Fördermittelbescheiden erhalten folgende Schulen Fördergelder:

IGS „Willy Brandt“
(521.623,40 Euro)

  • Ersatz der alten „Strukturierten Verkabelung“ gemäß Richtlinie DigitalPakt Schule
  • Installation eines leistungsstarken WLAN-Netzwerkes und Serversystems
  • Erneuerung der Informatik-Fachräume mit All-in-one-Computern
  • Installation von Multimedia- und interaktiver Multimediatechnik

Gemeinschaftsschule „August Wilhelm Francke“
(75.389,66 Euro)

  • Erweiterung der „Strukturierten Verkabelung“ von 2 auf 4 Datendosen pro Klassenraum
  • Erweiterung des WLAN-Netzwerkes von 13 auf 25 Zugangspunkten pro Gebäudeteil
  • Erweiterung des Schulservers

Geschwister-Scholl-Gymnasium
(71.902,10 Euro)

Hinweis: Die Schule erhielt zuvor bereits Fördermittel in Höhe von 164.794,72 Euro für neue Server, interaktive Tafeln und ein pädagogisches Netzwerk.

  • Erweiterung der „Strukturierten Verkabelung“ von 2 auf 4 Datendosen pro Klassenraum
  • Erweiterung des WLAN-Netzwerkes
  • Ausstattung verschiedener Räume mit Computertechnik
  • Ausstattung einiger Klassenräume mit interaktiven Displays

Grundschule Nordwest
(26.838,73 Euro)

  • Erweiterung der „Strukturierten Verkabelung“ auf 4 Datendosen pro Klassenraum
  • Erweiterung des WLAN-Netzwerkes von 6 auf 22 Zugangspunkten
Schulleiter Eik Ruddat weist in die vorhandene Digitaltechnik der Schule ein
Bürgermeister Zimmermann, Lehrerin Christiane Henze, Bildungsminister Tullner
Bürgermeister Zimmermann, Schulleiter Steffen Drygalla, Bildungsminister Tullner
Bürgermeister Zimmermann, Bildungsminister Tullner und Schulleiter Ruddat
Bürgermeister Zimmermann, Schulleiterin Jana Dittmer, Bildungsminister Tullner
Bürgermeister Zimmermann im Gespräch mit Schulleiter Eik Ruddat

Hintergrund zum DigitalPakt Schule

Mit dem DigitalPakt Schule wollen Bund und Länder für eine bessere Ausstattung der Schulen mit digitaler Technik und digitaler Infrastruktur sorgen. Insgesamt stehen aus dem Digitalpakt 5,5 Milliarden Euro zur Verfügung, davon 3,5 Milliarden Euro als Finanzhilfe vom Bund. 2 Milliarden Euro werden durch die Länder bzw. kommunalen und privaten Schulträger getragen. Dem Land Sachsen-Anhalt stehen 137.582.000 Euro zur Verfügung. Dabei entscheiden die Schulträger eigenverantwortlich, in welche Schulstandorte und mit welchem Umfang investiert wird. Es muss jedoch gewährleistet werden, dass die Mindeststandards an digitaler Vernetzung und Verkabelung an allen Schulen erfüllt werden.

Die förderfähigen Investitionen werden mit 90 Prozent (Fördersatz) gefördert, mindestens 10 Prozent müssen die Schulträger an Eigenmitteln aufbringen. Die Zuwendungen dürfen nicht für beispielsweise Glasfaseranschlüsse, für IT-Support, für technische Geräte wie Smartphones oder für externe Angebote von pädagogischen Medienbildungskonzepten ausgelegt werden.

Das Land Sachsen-Anhalt stellt bis Ende 2023 auf eigene Kosten allen Schulen im Land einen Glasfaseranschluss im Rahmen des Projektes „Schulen ans Netz“ zur Verfügung und trägt bis Ende 2023 die Betriebskosten dafür.

Neben den technischen Verbesserungen sollen Lehrerkräfte qualifiziert werden, um Medien zu nutzen und digitale Kompetenzen vermitteln zu können. Durch die ermöglichte Ausstattung aus dem DigitalPakt sollen die Schüler*innen digitale, zukunftsfähige Kompetenzen erwerben.