Wegesanierung im Rotehornpark wird fortgesetzt
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19.05.2020

Wegesanierung im Rotehornpark wird fortgesetzt

Wegesanierung im Rotehornpark wird fortgesetzt

Das Hochwasser 2013 hatte viele Parkwege im Stadtpark Rothehorn stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg lässt diese nun zwischen Tauber Elbe und Heinrich-Heine-Weg sowie die Pfade in der Niemeyeranlage denkmalgerecht instand setzen. Die Sanierungen, die bis Dezember dieses Jahres andauern werden, kosten rund 1,2 Millionen Euro.

Während der Sanierungsarbeiten bis Ende 2020 werden die betroffenen Wege gesperrt sein. Spazierende und Sporttreibende müssen dementsprechend auf andere Parkwege ausweichen und sollten den Baustellenbereich meiden.

Die Nebenwege des Stadtparks Rotehorn werden als wassergebundene Wege angelegt. Das heißt, dass die Decke mit Split und Schotter gebunden sein wird. Entscheidungsgrundlage dafür war das Abwägen zwischen naturschutzfachlichen, wirtschaftlichen und ästhetischen Aspekten. Nach Abschluss der Bauarbeiten können die Parkbesuchenden zwischen Wegen mit Walzasphalt oder Split- und Schotter-Befestigung wählen.

Die Sanierung der Wege im Rotehornpark kostet rund 1,2 Millionen Euro und wird durch Fördermittel des Bundes und des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen der Hochwasserschadenbeseitigung 2013 getragen. Bei der Auswahl der zu sanierenden Wege wurde unter anderem die Nutzungsintensität und die Stärke der Beschädigung durch das Hochwasser berücksichtigt. Die am stärksten frequentierten Hauptwege der historischen Parkanlage wurden bereits in den Jahren zuvor als Walzasphaltwege ausgebaut.

Hintergrund zu den Hochwasserschäden im Rotehornpark

Der Stadtpark Rotehorn wird von der Stromelbe und der Alten Elbe umgeben. Diese geografische Nähe zum Wasser bedingt eine besondere Anfälligkeit der Grünflächen und Wege gegenüber einem Hochwasser.

Die historisch belegten Wege wurden das erste Mal durch die Jahrhundertflut 2002 stark in Mitleidenschaft gezogen und 2004 umfassend saniert. 2006 folgte ein weiteres Hochwasser, woraufhin die beschädigten Wege nicht von Grund auf erneuert, sondern die betroffenen Bereiche wurden lediglich repariert wurden.

Die Hochwasser 2010 und 2013 unterstrichen schließlich die Dringlichkeit einer beständigen Befestigung der Wege im Stadtpark Rotehorn, der nun mit der umfassenden Sanierung genüge getan werden soll.