Rüttelstopfsäulen für den neuen Strombrückenzug
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Rüttelstopfsäulen für den neuen Strombrückenzug

Rüttelstopfsäulen für den neuen Strombrückenzug

Auf dem Kleinen Werder und im Winterhafen werden ab Anfang Februar sogenannte Rüttelstopfsäulen in den Boden eingebracht. Der Baugrund der künftigen Verkehrsflächen im Nahbereich des neuen Brückenzuges soll so verbessert werden und das Risiko des späteren Setzens des Bauwerks verringern. Die Arbeiten verursachen Lärm und Vibrationen, die sich aber im zulässigen Rahmen für innerstädtische Baustellen bewegen. Später erfolgt diese Baumaßnahme auch im Bereich Heumarkt.

Visualisierte Draufsicht auf den neuen Brückenzug über Zollelbe und Alte Elbe © AI.Vision GmbH
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© AI.Vision GmbH

Vorrangiges Ziel der Baugrundverbesserung sind die Homogenisierung des Untergrunds und die Verfüllung gegebenenfalls vorhandener Hohlräume, zum Beispiel innerhalb von Auffüllungen aus Kriegsschutt. Durch die Festigung des Baugrundes wird das spätere Setzungsrisiko verringert.

Die Arbeiten westlich der geplanten Brücke über die Zollelbe auf dem Kleinen Werder sowie zwischen den Brückenbauwerken am Winterhafen werden etwa vier Monate in Anspruch nehmen.

Die Baugrundverbesserung auf dem Heumarkt – östlich der geplanten Brücke über die Alte Elbe im Bereich des Gleisdreiecks – wird im Sommer 2020 beginnen.

Hintergrund zum Bauverfahren

Bei dem Verfahren der Rüttelstopfverdichtung (Tiefenverdichtung) im Trockenverfahren werden sogenannte Schleusenrüttler durch Vibration bis sechs Meter tief in den Boden getrieben. Der dadurch verdrängte Boden wird durch tragfähigen und lagenweise verstopften Kies ersetzt. Die Rüttelstopfsäulen werden je nach späterer Nutzung der jeweiligen Fläche in einem Raster von 1,75 bis 2,75 Meter im Boden eingebaut. Insgesamt sollen auf einer Fläche von etwa 17.000 Quadratmetern rund 6.000 Rüttelstopfsäulen in den Boden gebracht werden.