Domviertel und Wobau feiern Richtfest
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Domviertel und Wobau feiern Richtfest

Domviertel und Wobau feiern Richtfest

Seit August 2017 errichtet die Wobau im Domviertel ein Gebäudekomplex für Wohn- und Geschäftshäuser. Am 12. September haben Verantwortliche der Wobau und zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft das Richtfest gefeiert. Unter den Gästen befanden sich Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper und Staatssekretär Sebastian Putz, die mit dem symbolischen Einschlagen der letzten Nägel das Aufsetzen der Richtkrone einleiteten.

Bisher größtes Projekt in der Geschichte der Wobau

Der Gebäudekomplex im Breiten Weg und der Haeckelstraße ist Teil des Domviertels und mit einem Investitionsvolumen von etwa 60 Millionen Euro das bisher größte Projekt in der Geschichte der Wobau. Es entsteht eine Wohnfläche von rund 6.700 Quadratmetern, die Platz für 73 barrierefreie Wohnungen bieten wird. Dazu werden auf dem Komplex auch etwa 400 Parkplätze entstehen, die über eine Parkhauszufahrt über die Leibnizstraße erreichbar sind. Stellplätze für Behinderte sind ebenso bedacht worden, wie E-Auto-Ladesäulen. Weitere 7.700 Quadratmeter werden für Büro- und Gewerbeflächen zur Verfügung gestellt. Zu den Mietern zählen neben einem Supermarkt und einer Drogerie auch ein Sanitätshaus und eine Krankenkasse.

Der Komplex im Bereich des Breiten Weges wird voraussichtlich 2020 fertiggestellt sein und in der Haeckelstraße im darauffolgenden Jahr. Hier werden auf 1.100 Quadratmetern ambulant betreute Wohngemeinschaften mit Sozialstation und Tagespflege Einzug halten. Weitere Neubauten der Wobau im Domviertel sind teilweise bereits bezogen worden.

Oberbürgermeister Trümper hält eine Rede vor dem Neubau
Wobau-Geschäftsführer und Oberbürgermeister Trümper im Gespräch über der Stadt
Beteiligte des Richtfestes blicken auf den Richtkran am Baukran

Wobau: „Besucher sollen sich im neuen Domviertel wohlfühlen“

Grundsteinlegung für das Gesamtvorhaben war am 10. August 2017. Das Land Sachsen-Anhalt beteiligte sich mit 1,2 Millionen Euro an Fördermitteln. Des Weiteren investierte das Land in die Erneuerung der Leitungen im Domviertel.

Wobau-Chef Peter Lackner blickt zurück:

„Lange war der südliche Breite Weg geprägt von in den Jahren gekommenen Plattenbauten. Die Gebäude waren zurückgesetzt und ohne gewerbliche Unterlagerungen. Seitens der am Projekt beteiligten Wohnungsunternehmen, der Landeshauptstadt Magdeburg sowie dem Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr wurde ein Positionspapier unterzeichnet, um gemeinsam den städtebaulichen Missstand im südlichen Stadtzentrum zu beseitigen. Mit der Neubebauung des südlichen Breiten Weges wurde der gesamte Breiter Weg mit Gewerbeeinheiten unterlagert und die Parkraumsituation deutlich verbessert. Wir hoffen, dass sich unsere Besucher in dem neuen Domviertel wohlfühlen.“