Fördermittel für Kulturhistorisches Museum
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Fördermittel für Kulturhistorisches Museum

Fördermittel für Kulturhistorisches Museum

Wichtiges Kulturerbe: Das Kulturhistorische Museum erhält vom Land rund eine Million Euro für die Sanierung des Gebäudes. Staats- und Kulturminister Rainer Robra hat am 18. Juni den Fördermittelbescheid überreicht. Damit kann der denkmalgeschützte historische Museumsbau saniert und inhaltlich weiterentwickelt werden.

Übergabe des Fördermittelbescheides v.l.n.r. Prof. Puhle, Frau Dr. Köster, Robra  © KHM Magdeburg
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© KHM Magdeburg

„Das Kulturhistorische Museum ist ein wichtiger Memorialort deutscher Mittelaltergeschichte. Das Museum hat sich das Ziel auf die Fahnen geschrieben, die Rahmenbedingungen für die museumspädagogische Arbeit zu verbessern. Mit der Umsetzung kann sowohl die grundlegende Sanierung des Baudenkmals abgeschlossen werden als auch der Rahmen für eine inhaltliche Weiterentwicklung der museumspädagogischen Arbeit geschaffen werden.“
Staats- und Kulturminister Rainer Robra

Der Fördermittelbescheid in Höhe von 1.025.600 Euro wurde durch den Kulturbeigeordneten der Stadt, Prof. Dr. Matthias Puhle, und der Museumsdirektorin Dr. Gabriele Köster entgegengenommen.

Museum überzeugt bei Ideenwettbewerb

Das Museum beteiligte sich an einem Ideenwettbewerb zur Verbesserung der Präsentationen und der nachhaltigen Nutzung des kulturellen Erbes. Über 47 Projektträger aus Sachsen-Anhalt hatten sich an dem von der Staatskanzlei und dem Ministerium für Kultur ausgeschriebenen Wettbewerb beteiligt. Das Konzept des KHM überzeugte die unabhängige Jury und erhält nun die Fördermittel aus dem EFRE-Kulturerbeprogramm.

Kulturhistorisches Museum von außen

Die turbulente Geschichte der Stadt

Das Kulturhistorische Museum stellt die Geschichte Magdeburgs in einen europäischen Kontext und ermöglicht Besuchern die Auseinandersetzung mit der Kunst- und Kulturgeschichte der Stadt und Europas. Berühmtestes Denkmal des Hauses ist der Magdeburger Reiter und seine beiden Begleitfiguren im mittelalterlich anmutenden Kaiser-Otto-Saal. Neben dem Magdeburger Reiter, dem ältesten freistehenden Reiterstandbild nördlich der Alpen (ca. 1240), befindet sich ein gemauertes Grab vom Domplatz aus dem 10. Jahrhundert sowie das Monumentalgemälde von Arthur Kampf „Drei Wandbilder aus dem Leben Ottos des Großen“ von 1906 im Museum.

In der Dauerausstellung „Magdeburg – Die Geschichte der Stadt“ kann der turbulente Werdegang der mittelalterlichen Metropole und ihrer zweifachen vollständigen Zerstörung (1631 und 1945) sowie der Wiederaufbau verfolgt werden.