Ehrennadel für fünf Magdeburgerinnen und Magdeburger
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Ehrennadel für fünf Magdeburgerinnen und Magdeburger

Ehrennadel für fünf Magdeburgerinnen und Magdeburger

Staats- und Europaminister Rainer Robra hat am 14. Mai 2019 in der Magdeburger Staatskanzlei an vier Bürgerinnen und acht Bürger Ehrennadeln des Landes Sachsen-Anhalt überreicht. Es ist die zweithöchste Auszeichnung des Landes für ehrenamtliche Tätigkeiten. Unter den zwölf Gewürdigten sind drei Magdeburgerinnen und zwei Magdeburger.

Gruppenbild Verleihung Ehrennadel 2019 © Staatskanzlei / Uli Lücke
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© Staatskanzlei / Uli Lücke

Ehrung des Engagements für den europäischen Gedanken

Mit der Verleihung der Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt werden Bürgerinnen und Bürger gewürdigt, die sich in hohem Maße für den europäischen Gedanken engagieren. Unter den Gewürdigten am 14. Mai 2019 waren drei Magdeburgerinnen und zwei Magdeburger. Dazu Staats- und Europaminister Rainer Robra:

„Europa hat solches Engagement gerade in diesen schwierigen Zeiten sicher nötig, aber auch verdient. Ich freue mich, dass sich zahlreiche Menschen im Land auf unterschiedliche Weise für das Miteinander in Europa einsetzen. Besonders erfreulich finde ich es, dass sich in Sachsen-Anhalt zahlreiche junge Menschen europäisch engagieren, was sich auch bei dieser Veranstaltung widerspiegelt. Meist machen sie kein großes Aufheben davon, wie sie sich engagieren. Umso notwendiger ist es, den Blick der Öffentlichkeit darauf zu lenken.“

Bedeutung der Ehrennadel

Die Ehrennadel ist hinter dem Verdienstorden des Landes Sachsen-Anhalt die zweithöchste Ehrung des Landes für ehrenamtliche Tätigkeiten und wird vom Ministerpräsidenten persönlich verliehen. Zur Ehrennadel wird eine Urkunde mit dem Dienstsiegel des Landes ausgehändigt. Jede Person darf Anregungen für die Verleihung an die Vorschlagberechtigten heranbringen. Die Vorschläge dürfen nur von folgenden Amtsträgern eingereicht werden:
  • Mitglieder der Landesregierung
  • Präsident oder Präsidentin des Landesverwaltungsamtes
  • Landräte
  • Oberbürgermeister bzw. Oberbürgermeisterin kreisfreier Städte
Professor Szibor zur Verleihung der Ehrennadel des Landes 2019
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Verleihung der Ehrennadel des Landes 2019 (4)
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Verleihung der Ehrennadel des Landes 2019 (3)
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Verleihung der Ehrennadels des Landes (2)
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Verleihung der Ehrennadel des Landes 2019
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Geehrte Bürgerinnen und Bürger am 14. Mai 2019

Daniel Adler, 30 Jahre, Magdeburg

Adler setzt sich seit vielen Jahren für den europäischen Einigungsprozess ein. Er ist unter anderem Vorstandsvorsitzender der Jungen Europäischen Föderalisten Sachsen-Anhalt und Mitglied des Präsidiums der Europäischen Bewegung Sachsen-Anhalt.
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Karin Alms, 78 Jahre, Magdeburg

Alms engagiert sich seit Jahrzehnten für soziale Projekte von Prämonstratensern in Ungarn. Dabei geht es unter anderem um die Unterstützung von Kindern und Familien.

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Felicitas Berger, 61 Jahre, Magdeburg

Berger ist seit 2003 Geschäftsführerin der Europäischen Bewegung Sachsen-Anhalt. Dank ihres unermüdlichen Engagements ist es ihr gelungen, die Europäische Bewegung Sachsen-Anhalt e.V. als feste Größe in der europäischen Zusammenarbeit zu etablieren.

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Dr. Wolfgang Bock, 63 Jahre, Halle

Bock war von 2004 bis 2018 ehrenamtlicher Sprecher der LEADER-Manager von Sachsen-Anhalt und damit erster Ansprechpartner für die Landesbehörden. Mit Leidenschaft und Sachverstand engagierte er sich für die erfolgreiche Umsetzung zahlreicher LEADER-Projekte. LEADER ist die europäische Entwicklungsinitiative für den ländlichen Raum.

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Skady Luisa Herkenrath, 20 Jahre, Hasselfelde

Herkenrath engagiert sich seit Jahren auf vielfältige Art und Weise für das Miteinander in Europa und ist auch für andere junge Menschen ein Vorbild. Unter anderem ist sie seit 2017 Mitglied im Jugendbeirat „Ausbildung Mobilitätslotsen“ und ist beispielsweise Gruppenleiterin bei europäischen Jugendbegegnungen.

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Dr. Georg Herwarth, 71 Jahre, Barleben

Herwarth war als Referent in der ELER-Verwaltungsbehörde seit dem Jahr 1993 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2012 maßgeblich am Aufbau des LEADER-Prozesses in Sachsen-Anhalt beteiligt. Er hat dazu beigetragen, dass sich LEADER in Sachsen-Anhalt als „best practice“ europaweit einen Namen gemacht hat und engagiert sich ehrenamtlich für Flüchtlinge.

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Monika Köhler, 67 Jahre, Magdeburg

Seit ihrem Eintritt in den Ruhestand kümmert sich die frühere Geschäftsführerin des kirchlichen Hilfswerks „Partnerschaftsaktion Ost“ im Bistum Magdeburg unermüdlich um Kontakte zum Kinderdorf Oswiecim/Rajsko in Polen. Durch das Engagement von Frau Köhler werden internationale Begegnungen gerade junger Menschen gefördert.

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Guido Puhlmann, 55 Jahre, Lutherstadt Wittenberg, OT Griebo

Puhlmann war als Leiter der Biosphärenreservatsverwaltung Mittelelbe bis 2009 Sprecher der AG Biosphärenreservate bei EUROPARC Deutschland e. V., des Dachverbands der Nationalen Naturlandschaften, und von 2009 bis 2018 dessen Vorstandsvorsitzender. In diesen Funktionen hat er maßgeblich zur Zusammenarbeit mit dem größten Netzwerk der europäischen Schutzgebiete, der EUROPARC Federation, beigetragen.

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Dr. Horst Schnellhardt, 73 Jahre, Halberstadt, OT Langenstein

Als Vorsitzender des Euro-Club-Harz e.V. engagiert sich Schnellhardt seit der Vereinsgründung vor fünf Jahren für die Verbreitung des Europagedankens im Land. So organisiert der ehemalige Europa-Abgeordnete regelmäßig Studienfahrten zu den Institutionen der EU, Diskussionsveranstaltungen mit Teilnehmern aus Politik und Wissenschaft sowie kulturelle Veranstaltungen vor Ort, um interessierten Bürgerinnen und Bürgern Europa näher zu bringen.

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Prof. Dr. Reinhard Szibor, 74 Jahre, Biederitz

Als Vorsitzender des Förderkreises Biederitzer Kantorei trägt Szibor wesentlich dazu bei, dass sich der Förderkreis seit fast 20 Jahren in das Projekt „Europe Voice“ einbringen kann. In diesem Zusammenhang findet jährlich die „Europäische Chornacht“ in Magdeburg statt.

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Dr. Frank Thiel, 67 Jahre, Magdeburg

Als Gründer und Vorsitzender des Fördervereins „Elsterfloßgraben“ trug Thiel seit 2009 wesentlich dazu bei, dass die Flößerei als Immaterielles Kulturerbe der UNESCO anerkannt wurde. Dank seines Engagements ist der Förderverein Mitglied in der Internationalen Flößer-Vereinigung, der Vereine aus zwölf Ländern angehören.

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Holger Werkmeister, 57 Jahre, Halberstadt

Werkmeister war als ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Langenstein maßgeblich an der zweimaligen erfolgreichen Teilnahme des Dorfes am Europäischen Dorferneuerungspreis beteiligt. 2006 wurde Langenstein gemeinsam mit dem Dorf Ybbsitz in Österreich mit diesem Preis ausgezeichnet, mit dem es inzwischen eine Partnerschaft verbindet. Werkmeister gehört zu den Gründungsmitgliedern des Euro-Clubs Harz.

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