Eike-von-Repgow-Preis 2018 an Prof. Dr. Clausdieter Schott verliehen
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Eike-von-Repgow-Preis 2018 an Prof. Dr. Clausdieter Schott verliehen

Eike-von-Repgow-Preis 2018 an Prof. Dr. Clausdieter Schott verliehen

Der von der Landeshauptstadt Magdeburg und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gemeinsam gestiftete Eike-von-Repgow-Preis ist in diesem Jahr an den deutschen Rechtshistoriker Prof. Dr. Clausdieter Schott verliehen worden. Stadt und Universität würdigen damit unter anderem seine Forschungsleistungen, die in herausragender Weise dazu beigetragen haben, die mittelalterliche Rechtsgeschichte aufzuarbeiten.

Der Preis wurde am Abend im Rahmen eines Akademischen Festaktes durch Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper und den Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Prof. Dr. Jens Strackeljan, verliehen.

In der Begründung des Kuratoriums zur Nominierung des diesjährigen Preisträgers heißt es: „Prof. Dr. Clausdieter Schott hat vor allem bei der Edition und Kommentierung der Sachsenspiegel-Ausgaben in vorderster Reihe als kompetenter Forscher und Autor mitgewirkt. Er ist in den entsprechenden Aufsatz- und Kommentarbänden prominent vertreten. Seine Arbeiten sind für die Forschung bis heute grundlegend. Des Weiteren hat er eine mehrfach aufgelegte neuhochdeutsche Übersetzung des Sachsenspiegels vorgelegt. Schott gehört zu den besten und angesehensten lebenden Sachsenspiegelforschern. Auch zum Magdeburger Recht hat sich Schott geäußert.“

Der Preis wurde in der Johanniskirche überreicht. In Anwesenheit von hochrangigen Vertretern aus Politik, Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft nahm Prof. Dr. Schott den Preis entgegen. Die Laudatio zur Würdigung des Preisträgers sprach Prof. Dr. Dr. Wilhelm Brauneder, Professor an der Universität Wien sowie Gastprofessor an den Universitäten Kansas, Paris und Budapest. Im Anschluss an die Preisübergabe hielt Prof. Dr. Schott einen Festvortrag zum Thema „Der Sachsenspiegel: Muster und Entwicklung“.

Clausdieter Schott ist Professor für Rechtsgeschichte und Privatrecht. Ab 1975 war er Professor an der Universität Zürich. Schott promovierte 1964 in Freiburg i. Br. und habilitierte 1970 ebendort. Im März 2004 wurde er emeritiert.

Seine Forschungsschwerpunkte sind germanische Stammesrechte, mittelalterliche Rechtsbücher, Kodifikations- und Methodengeschichte, Gericht und Verfahren sowie Privatrechtsgeschichte und Rechtsikonographie.

Beginn des Festaktes in der Johanniskirche
Begrüßung durch Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper
Begrüßung durch Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper
Anne-Marie Keding, Ministerin für Justiz und Gleichstellung, hält ein Grußwort.
OB Dr. Lutz Trümper und Preisträger Prof. Dr. Clausdieter Schott unter den Gästen im Publikum.
Prof. Dr. Jens Strackeljan, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Prof. Dr. Wilhelm Brauneder hält die Laudatio.
OB Dr. Lutz Trümper und Prof. Dr. Jens Strackeljan überreichen Prof. Dr. Clausdieter Schott den Eike-von-Repgow-Preis 2018.
OB Dr. Lutz Trümper, Prof. Dr. Clausdieter Schott und Prof. Dr. Jens Strackeljan
Der Preisträger Prof. Dr. Clausdieter Schott am Rednerpult
Prof. Dr. Clausdieter Schott in der Johanniskirche
Verleihung des Eike-von-Repgow-Preises 2018 in der Johanniskirche
Preisträger Prof. Dr. Clausdieter Schott

Kurzvita – Prof. Dr. Clausdieter Schott

  • Prof. Dr. Clausdieter Schott ist am 1. November 1936 geboren worden und studierte Rechts- und Wirtschaftswissenschaften in Freiburg i.Br., München und Hamburg.
  • Schott promovierte 1964 in Freiburg i. Br. und habilitierte 1970.
  • Ab 1975 war er ordentlicher Professor für Rechtsgeschichte und Privatrecht an der Universität Zürich.
  • Im März 2004 wurde er emeritiert.

Auswahl seiner Werke:

  • Rat und Spruch der Juristenfakultät Freiburg i.Br., 1965, Dissertation, erschienen in: Beiträge zur Freiburger Wissenschafts- und Universitätsgeschichte, Bd. 30 (Freiburg1965).
  • Der „Träger“ als Treuhandform, 1975 (Forschungen zur Deutschen Rechtsgeschichte,Bd. 10); Habilitationsschrift (Wien, Köln 1975).
  • Rechtsgrundsätze und Gesetzeskorrektur. Ein Beitrag zur Geschichte gesetzlicher Rechtsfindungsregeln (1975) (= Schriften zur Rechtsgeschichte Heft 9).
  • Trauung und Jawort. Von der Brautübergabe zur Ziviltrauung. Zweite, völlig neubearbeitete Auflage. Frankfurt a.M. 1992.
  • Kindesannahme – Adoption – Wahlkindschaft. Rechtsgeschichte und Rechtgeschichten, Frankfurt a.M. 2009.

Forschungsschwerpunkte:

  • Germanische Stammesrechte
  • mittelalterliche Rechtsbücher
  • Kodifikationsgeschichte
  • Methodengeschichte
  • Gericht und Verfahren
  • Privatrechtsgeschichte
  • Rechtsikonographie

Alle Informationen rund um den Eike-von-Repgow-Preis und Eike-von-Repgow gibt es hier.

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