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Lyrik in der Reihe »Die Regionale Lesestunde« in der Stadtbibliothek Magdeburg

In der Reihe „Die Regionale Lesestunde“ ist am Donnerstag, 11. Juni, um 16 Uhr der Magdeburger Lyriker und Autor Andreas Müller zu Gast. Er stellt seinen ersten Gedichtband „Vier Füße hat mein Gesicht“ vor und verspricht moderne Lyrik, die innehalten lässt.
Andreas Müller verwendet reduzierte Sprache, intensive Bilder und große Nähe zur Gegenwart. „Vier Füße hat mein Gesicht“ vereint Gedichte und lyrische Miniaturen, die sich Momenten des Übergangs widmen: dem Vergehen, dem Innehalten und dem Mut zur Selbstbegegnung. Müllers Texte sind bewusst knappgehalten, präzise formuliert und geprägt von einer besonderen Syntax, die sowohl beim stillen Lesen als auch beim Vortrag ihre Wirkung entfaltet. „Diese Lyrik erklärt nicht – sie bleibt stehen und sie vertraut auf die Kraft des einzelnen Moments,“ unterstreicht der Dichter.
Der Band richtet sich an Leserinnen und Leser, die moderne, zeitgenössische Lyrik schätzen und Freude an poetischen Miniaturen haben, die lange nachhallen.
Andreas Müller, geboren 1979 in Magdeburg und aufgewachsen in Jerichow, schrieb 2006 sein erstes Gedicht. Seit 2018 entstanden über 200 neue Texte – zunächst in Göttingen, später wieder in Magdeburg. „Vier Füße hat mein Gesicht“ ist sein erstes veröffentlichtes Buch. Alle interessierten Literaturfreunde sind am Donnerstag, 11. Juni, um 16 Uhr herzlich zur Vorstellung seines Debütbandes in der Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Magdeburg, Breiter Weg 109, willkommen. Geboten wird ein gemütliches, offenes Format, das zum Zuhören, Austauschen und Genießen einlädt. Besucherinnen und Besucher können sich auf eine ruhige, eindringliche und zugleich inspirierende Begegnung mit zeitgenössischer Lyrik freuen. Der Eintritt ist frei.

09.06.2026